Google Analytics 4 – die Übersicht zur neuen Version des Analyse Tools

Google Analytics 4 - Header Grafik

Erstveröffentlichung, 11.12.2020
Update durch Valerie Sawatzki 29.04.2022

Web Analysten und Marketer aufgepasst: Mit Google Analytics 4 (GA4) kommt die neue Version des Tracking und Analyse Tools. Sofern vorhanden, werden die App + Web Property nun vereint dargestellt. Dies ist in sofern von elementarer Bedeutung, als dass Universal Analytics (UA) zum 01. Juli 2023 keine Daten mehr sammeln wird. Um historische Daten von 12+ Monaten sicherzustellen, bedeutet das für Dich, bis 30. Juni 2022 mit Deinen Properties zu GA4 zu wechseln!

Ein Großteil der weltweit aktiven Websites setzt seit jeher auf das kostenfreie Analyse Tool des Suchmaschinenriesen aus Kalifornien. Nun wird die aktuelle Universal Analytics Version um zwei wesentliche Features erweitert: Zum einen liegt der Fokus auf Machine Learning und zum anderen auf maximaler Datenschutzkonformität, um auch in Zeiten ohne Cookie Tracking den Websitebetreibenden tiefgründige Analyse- und Optimierungspotenziale zu liefern.

In diesem Artikel stellen wir Dir einmal die neuen Features, auch im Vergleich zu der bisherigen Analytics Version, vor und sprechen Dir unsere Empfehlung zur Nutzung von Google Analytics 4 aus.

Was ist neu in Google Analytics 4?

Google Analytics 4 bringt so einige Neuerungen mit. Welche genau das sind, zeigen wir Dir in der folgenden Übersicht:

Google Analytics 4 nicht mehr in der BETA

Nach langer BETA-Phase ist Google Analytics 4 seit 2022 offiziell aus der BETA. Dennoch wird es aktuell fortlaufend weiterentwickelt, sodass sukzessiv neue Funktionen  hinzukommen. Seit dem Release im Oktober 2020 hat sich bereits mehrmals das Menü im Interface geändert, sodass man weiterhin mit Neuerungen rechnen sollte. Seit 2022 stellt Google GA4 als Haupt-Analysetool vor und auch hat bereits die Abschaltung von UA Properties zum Juli 2023 angekündigt. Wer also bisher noch keine GA4 Property eingerichtet hat, sollte das spätestens JETZT tun. 

Neue Kontostruktur und neues Interface

Hinsichtlich der Kontostruktur zeigt GA4 eine wesentliche Neuerung, denn es gibt keine Datenansichten mehr. Alle Daten und das Interface befinden sich jetzt auf Property-Ebene. Warum?
Google Analytics 4 möchte möglichst Rohdaten sammeln, die je nach Kundenanforderungen sortiert und durch benutzerdefinierte Berichte aufbereitet werden können. Bedeutet: Weniger Standardberichte und mehr Arbeit in Custom Reports stecken.
Grundsätzlich gilt in GA4: Jeder Bericht, jede Graphik oder Tabelle und jede einzelne Dimension und Messwerte können individuell im User Interface direkt in den Berichten konfiguriert werden. 

Die neue Hauptnavigationsstruktur in GA4 besteht jetzt aus den Kategorien: Startseite, Berichte, Erkunden, Werbung, Konfigurieren und (ganz unten) Verwaltung. Mit Hilfe von Machine Learning wird sich die Startseite an Nutzer-Interaktionen ausrichten und mit der Zeit z.B. die am häufigsten genutzten Berichte präsentieren. Zudem integriert das Interface nun auch eine Suchleiste, die ebenfalls Fragestellungen auswerten kann.

Die folgenden Abschnitte erklären Dir entsprechend der Kategorien die wichtigsten Neuerungen.

Berichte: Weniger Standardberichte & mehr Custom Reports

Die Berichte legen einen starken Fokus auf den Lebenszyklus, Nutzer und Ereignisse. Wie bereits erwähnt wurden die herkömmlichen Berichte in UA (Universal Analytics) stark vereinfacht, sodass jetzt deutlich weniger Standardberichte existieren. In diesem Sinne zielt GA4 auf die eigene Erstellung von Reports ab, die entweder durch “Bericht anpassen” (oben rechts) konfiguriert oder im zweiten Menüpunkt “Erkunden” erstellt werden können. Hier werden umfangreiche Analysen ermöglicht. Einzelne Segmente können zusätzlich unter der Option “Vergleich hinzufügen” integriert werden.

Echtzeit Analysen

Wie in UA gibt es weiterhin Echtzeit-Berichte in GA4, welche jedoch um einiges detaillierter sind. In UA sieht man, je nach Bericht, die aktuellen Live-Daten während GA4 die Nutzerdaten der letzten 30 Minuten (und diese auch in Teilen pro Minute) betrachtet. In dem Echtzeit-Bericht findest Du Antworten auf folgende Fragen:
  • Wie viel Nutzer:innen waren in den letzten 30 Minuten auf meiner Seite?
  • Woher kommen die Nutzer:innen? Dabei kann die Quelle, das Medium oder die Kampagne betrachtet werden.
  • Wer sind die Nutzer:innen? Nach Zielgruppe.
  • Mit welchem Inhalt interagieren die Nutzer:innen auf meiner Seite?
  • Welche Ereignisse lösen die Nutzer:innen aus?
  • Welche Conversions haben die User in den letzten 30 Minuten ausgelöst?

Über “Nutzerübersicht anzeigen” oben rechts können ebenfalls Echtzeit-Aktivitäten-Streams von zufälligen Nutzer:innen aufgerufen werden.

Akquisition

Die Akquisitionsberichte wurden ebenfalls reduziert, z. B. gibt es keinen Bericht mehr zu Landingpages. Diese müssen nun über das Ereignis session_start gefiltert werden.
Die Absprungrate (Bounce Rate) wie in UA wurde ebenfalls nicht übernommen, sondern durch die Engagement Rate (unter Bindung) ersetzt. “Nutzer-Engagement” erfolgt wenn ein Nutzer mehr als 10 Sekunden auf der Seite war oder eine Conversion durchgeführt hat oder mind. 2 Seiten aufgerufen hat. Die Berichte Engagement und Bindung entsprechen dem in UA genutzten Verhalten.
Ein Wert, der einem ebenfalls ins Auge fällt ist der Lifetime-Wert. Hier wird der durchschnittliche Umsatz durch neue Nutzer:innen in den ersten 120 Tagen dargestellt, um so den zusätzlichen Umsatz zu erfahren. Beispiel: Ein Nutzer bzw. eine Nutzerin besucht eine Website, kauft ein T-Shirt und in der nächsten Woche eine Hose. Der Lifetime-Wert umfasst beide Käufe.
Grundsätzlich werden unter der Akquisition zwei Detailberichte aufgeführt:
  • Statistiken zur Nutzergewinnung: Hier sind Daten zu neuen Nutzer:innen basierend auf dem Ereignis first_visit oder first_open zu sehen.
  • Und Neu generierte Zugriffe: Hier sind Sitzungsdaten basierend auf dem Ereignis session_start zu sehen.

Hinsichtlich des Channel Grouping ist anzumerken, dass es noch kein Custom Channel Grouping gibt, sodass für das Default Channel Grouping die fest definierten Regeln für UTM Parameter von Google zu beachten sind. Zudem hat sich das Default Channel Grouping in GA4 erweitert/verändert und muss bei der Kanalzuordnung per UTM Parameter beachtet werden, siehe: Google Support

Bindung (neu)

GA4 möchte mit dem neuen Bericht Bindung einen besonderen Fokus auf Nutzer:innen setzen, wobei natürlich die Nutzerbindung und der Customer Lifecycle wichtige Elemente darstellen. Der Bericht zur Nutzerbindung führt auf welcher Prozentsatz der Nutzer:innen regelmäßig wiederkommt, z. B. an Tag 1, 2, .. bis Tag 42. Die bereits genannte Engagement-Rate (auch nach Kohorte) wird aufgeführt und der Lifetime-Wert wird integriert.

Engagement

Die Engagement Berichte werten die Ereignisse der Nutzer:innen im Zeitverlauf aus. Ereignisse, die entsprechend als Conversion / Zielvorhaben markiert wurden erscheinen dann im Bericht Conversions und können hier analysiert werden. Der Bericht “Seiten und Bildschirme” bietet die Möglichkeit Seiten wiebeispielsweise Landingpages auszuwerten, die in den Akquisitions-Berichten nicht mehr auftauchen. Hierzu muss die Spalte “Ereignis-Anzahl” nach session_start gefiltert werden.

Monetarisierung

Unter Monetarisierung befindet sich der E-Commerce Bereich, der jetzt Web und App Datastreams darstellt. Publisher können unter dem neuen Bericht “Publisher Anzeigen” ebenfalls ihre Werbeeinnahmen aus der mobilen App einsehen.

Nutzer

Im Gegensatz zu UA, wo der Fokus auf Sessions gelegt wurde, liegt der Fokus von GA4 klar auf den Nutzer:innen. In den Nutzerberichten werden übergeordnet die demografischen Daten und die Technologie analysiert, die bereits aus UA bekannt sind. 
Damit Interessen und Alter der Nutzer analysiert werden können, müssen zusätzlich die Google Signale in der Property aktiviert werden.

Mediathek

Die Mediathek befindet sich ganz unten im Berichtsmenü. Hier können neben den bereits vorhandenen Sammlungen (Lebenszyklus und Nutzer) auch eigene Sammlungen als Überkategorien angelegt werden. Innerhalb der Sammlungen können dann eigene Berichte, entweder aus einer Vorlage, oder selbst konfiguriert werden. Achtung! Vorlagen sind miteinander verknüpft, sodass sich bei Veränderung eines Vorlagenberichts auch alle anderen aus dieser Vorlage stammenden Berichte ändern werden. Verknüpfungen zu Vorlagen können jedoch über ein Symbol nach der Berichtserstellung gelöst werden. Allgemein sollte bei der eigenen Sammlungs- und Berichtserstellung zunächst vorsichtig vorgegangen werden, um nicht die Default Berichte in GA4 ungewollt zu verändern. Hier findest Du alle Infos zur selbstständigen Berichterstellung innerhalb der Mediathek: Customize Reports

Erkunden: Neue Explorative Datenanalysen

Hier können explorative Datenanalysen wie z. B. Trichteranalysen, Pfadanalysen, Segmentanalysen, freie Analysen und mehr erstellt werden. Die eigene Berichterstellung erfordert etwas mehr Zeit und Expertise. Berichte können somit aber flexibler erstellt werden. Das Analyse Feature war bis dato nur in Google 360 vereinfacht verfügbar. Wahrscheinlich werden wir alle diesen Bereich zukünftig häufig nutzen. Daher gerne schon einmal ausprobieren.

Sobald eine Datenanalyse unter Erkunden erstellt wurde, ist diese zunächst nur für den Eigentümer (mit dem angemeldeten Google Konto) sichtbar. Falls andere Nutzer*innen diese sehen sollen, müssen sie extra dafür freigegeben werden.

Werbung: Werbeberichte, Auswertung unterschiedlicher Attributionsmodelle, aber kein Custom Channel Grouping

Die Werbeberichte geben Einblicke in die Conversions der unterschiedlichen Channels. Es können Auswertungen zum Umsatz aus den Channels und verschiedene Attributionsmodelle (Linear, First und Last Klick etc.) berücksichtigt werden.  Zudem sind (automatische) Statistiken zu Werbemaßnahmen verfügbar.

WICHTIG: GA4 ist per Default Datengetrieben und hat nicht mehr Last Klick als Attributionsmodell! Dennoch kann in GA4 jederzeit das Attributionsmodell üder die Propertyeinstellungen geändert werden, Google empfiehlt jedoch klar Datengetrieben, um jeden Akquisitionspunkt im Conversionprozess zu berücksichtigen.

Aber wie bereits erwähnt gibt es noch kein Custom Channel Grouping.

Konfigurieren: Flexible Events, die einfach als Zielvorhaben aktiviert werden können, Zielgruppen Forecasts und der DebugView – Perfekt für den GTM Vorschaumodus

Hier befinden sich die Berichte zu Ereignissen, Conversions, Zielgruppen, Benutzerdefinierte Definitionen und der DebugView.
GA4 basiert auf einer Ereignisstruktur, sodass jetzt quasi jeder Hit ein Ereignis ist. Das beste ist allerdings, dass Ereignisse ganz einfach als Conversion, also als Zielvorhaben per Checkbox aktiviert werden können. Diese erscheinen dann unter dem Reiter “Conversions”. Das Purchase-Ereignis wird schon automatisch als Conversion markiert und ist somit ein Zielvorhaben.
Zielgruppenanalysen inklusive Forecasts (siehe nächsten Abschnitt) können erstellt werden und wie in UA können benutzerdefinierte Dimensionen und Messwerte angelegt werden. Für Nutzer:innen des Google Tag Managers (GTM) ist besonders der DebugView ein nützliches Feature, das die Aktivitäten bzw. Events mit den dazugehörigen Parametern im Vorschau Modus modelliert.

Prognosemesswerte und Maschinelles Lernen

Um Kundendaten noch zugänglicher und aussagekräftiger zu gestalten, wird nun in GA4 Maschinelles Lernen eingesetzt. GA4 prognostiziert dabei die drei Messwerte:
Kaufwahrscheinlichkeit, Abwanderungswahrscheinlichkeit und Umsatzvorhersage.
Prognosemesswerte sind in Zielgruppenlisten und im explorativen Analysetool verfügar.
Voraussetzung für die Verwendung der Prognosemesswerte sind:
  • Mindestens 1.000 wiederkehrende Nutzer:innen müssen in den letzten 28 Tagen an 7 Tagen die Bedingung „Vorhersagbar“ ausgelöst haben und mindestens 1.000 Nutzer:innen nicht (Mindestanzahl von positiven und negativen Beispielen für Käufer und abgewanderte Nutzer:innen)
  • Modellqualität muss über einen bestimmten Zeitraum konstant bleiben
  • Das Ereignis “purchase” (mit den Parametern value und currency) muss implementiert sein/ gesendet werden, damit Daten zur Kauf- und Abwanderungswahrscheinlichkeit für eine Property zurückgegeben werden können (in_app_purchase wird automatisch erfasst)

Neuerungen im Google Tag Manager und flexiblere Events

Google Analytics 4 Einstellungen werden im GTM nun nicht mehr über eine Variable, sondern über ein extra Tag abgebildet. In GA4 ist die Datenschutzeinstellung “anonymize IP” schon automatisch integriert und muss nicht mehr wie in den UA Einstellungen angelegt werden.
Auch GA4 Events haben eine eigene Tagvorlage. Diese werden jetzt nicht mehr über Kategorie, Aktion, Label und Wert definiert, sondern über eigens festzulegende Parameter. Ein Event kann maximal 25 Parameter enthalten und somit sehr flexibel gestaltet werden.Problematisch ist jedoch, dass E-commerce DataLayer-Variablen umbenannt und anders strukturiert wurden. Zum Beispiel ist aus UA die bekannte “id” jetzt in GA4 “item_id” oder “transaction_id” etc. Die Umstrukturierung des DataLayer hat zur Folge, dass für den Umstieg von UA auf GA4 entweder E-commerce Codes neu implementiert werden müssen oder aufwändigere GA4 Konfigurationen im GTM vorgenommen werden müssen.

Automatisches Tracking (optimierte Analysen)

Eine wichtige Änderung ist sicherlich, dass viele Metriken nun als Events gemessen werden und nicht mehr als Standard-Interaktion eines Nutzers bzw. einer Nutzerin gelten.

Einige Events, wie Seitenaufrufe, Scrolls, Klicks auf externe Links, Website-Suche, Engagement mit Video und Dateidownloads werden in GA4 nun automatisiert beim Einrichten unter “Optimierte Analysen” aktiviert. Dafür sind keine Codeänderungen erforderlich. Diese lassen sich unter Verwaltung > Datenstreams > Optimierte Analysen bei Bedarf auch deaktivieren.
Ein neues Feature in Google Analytics 4: Optimierte Analysen

Kostenlose Verknüpfung zu Google BigQuery

Eine Anknüpfung von Analytics Daten an BigQuery konnte bislang nur in Google Analytics 360 stattfinden und war somit nur für Premium Nutzer:innen zugänglich. Seit neuestem wird es allen Google Analytics 4 Usern möglich sein, Rohdaten in BigQuery zu exportieren. Die umfangreichen Datensätze können in BigQuery gespeichert, mit anderen Datenquellen zusammengeführt und abgefragt werden. Dabei entstehen keine Kosten, es sei denn man überschreitet die Sandbox-Limits.

Du hast Fragen zum neuen Google Analytics 4?

Neuigkeiten zum Datenschutz: IP Adressen sind automatisch anonymisiert & Cookieless Tracking

Google Analytics 4 zielt auf Cookieless Tracking ab, also die Sammlung von Daten auch ohne Cookies oder andere „Identifier“. Zu einem späteren Zeitpunkt könnten laut Russell Ketchum (Head of Product Management für Google Analytics) Einschränkungen durch DSGVO oder EU-Cookie-Law durch Künstliche Intelligenz (KI) und Machine Learning korrigiert werden und nicht-personenbezogene Daten wie Gerät, Zeit oder Interaktionstyp durch sogenanntes Modeling zusammengeführt werden.
Die Ablaufzeit der Cookies hat sich auch in GA4 verändert, sodass nur noch eine Cookie-Laufzeit von 2 oder 14 Monaten eingestellt werden kann (unter Verwaltung > Property > Dateneinstellungen > Datenaufbewahrung). Bisher hatten Google-Anwender eine Auswahlmöglichkeit zwischen 14, 26, 38 und 50 Monaten.
Zudem werden, wie bereits erwähnt, IP Adressen jetzt automatisch in GA4 anonymisiert.
Google bietet neuerdings auch den eigens entwickelten Consent Mode an, der auch ohne Zustimmung zu Cookies gewisse Daten anonymisiert erfasst. So werden zwar ohne Analytics-Zustimmung Seitenaufrufe und Events erfasst, aber komplett anonymisiert und rein auf aggregierter Basis. (Micro)-Conversions oder andere Interaktionen können damit keiner Sitzung und keinem User zugeordnet werden. Dennoch ist der Consent Mode in der BETA und steht bisher nicht in Google Analytics zur Verfügung. Bisher kann dieser nur in Google Ads für anonymisierte Conversion Modellierung genutzt werden. Es ist anzumerken, dass der Consent Mode KEIN Ersatz für CMP (Consent Management Platform) ist. Im Gegenteil, er funktioniert nur zusammen mit einem CMP.

Ob das ganze auch vollständig DSGVO konform ist, solltest Du mit Deinem Datenschutzbeauftragten klären.

Universal Analytics und Google Analytics 4 in der direkten Gegenüberstellung

UA
GA4
Kontostruktur
Accounts, Properties, Datenansichten
Accounts, Properties
Attributionsmodell
Last (Non-Direct) Klick
Datengetrieben (default), kann jederzeit verändert werden, Modelle können unter Werbung verglichen werden
Messung
Events, Pageviews, Transaktionen, Sozial…
Nur noch Events (Pageviews sind z. B. auch Events)
Berichte
Viele Standardberichte
Wenig Standardberichte, aber es können viele Custom Reports angelegt werden
Events
Events beinhalten Kategorie, Aktion, Label, Wert, keine automatisch gemessenen Ereignisse
Flexible Events: „Kategorie, Aktion, Label“ werden durch zu definierende Parameter (max. 25) ersetzt, automatisch gemessene Ereignisse
Absprungraten
Absprungraten Metrik
Engagement Rate Metrik (User gilt als „engaged“, wenn > 10 Sekunden auf Seite ODER ein Event auslöst ODER min. 2 Seiten besucht
Filter
Filter möglich (durch Datenansichten), Bot Traffic wird nicht automatisch gefiltert
Bis auf interne IP-Adressen Filter sind NOCH keine Filter möglich, aber Daten können durch benutzerdefinierte Berichte „gefiltert“ werden. Bot Traffic wird automatisch gefiltert
Channel Grouping & UTM Parameter Regeln
Custom Channel Grouping vorhanden, UA Default Channel Grouping
Kein Custom Channel Grouping, GA4 Default Channel Grouping
Trichter
Trichter haben wenig Customization Features
Trichteranalysen können unter benutzerdefinierte Berichte erstellt werden, diese sind besser anzupassen und performanter
Zielvorhaben
Zielvorhaben müssen über Ziel URLs oder gecodete Events angelegt werden
Event können leicht unter „Konfigurieren“ als Conversion bzw. Zielvorhaben aktiviert werden
E-Commerce
Unter Menüpunkt „Conversions“ Developer Bezeichnung: Enhanced und normales E-Commerce
Unter Menüpunkt „Monetarisierung“ Developer Bezeichnung: nur E-Commerce, allerdings alle Enhanced E-Commerce Events
DataLayer Variablen
UA DataLayer
GA4 DataLayer
Cross Domain Tracking
Cross Domain Tracking muss über extra Code oder den GTM konfiguriert werden
Cross Domain Tracking kann in GA4 konfiguriert werden
Suchleiste
Keine Suchleiste
Integrierte Suchleiste mit Frageoption
DebugView
nicht vorhanden
vorhanden, z. B. für das Testen des GTM im Preview Mode
Gruppierung nach Content
möglich durch Codeanpassung, Extraktion (Title oder URL) oder durch Regeldefinition
nicht vorhanden, aber möglich durch die Erstellung von GA4 Ereignissen und eine anschließende Dimensionszuweisung
„Anpassung“
Menüpunkt für „Benutzerdefinierte Berichte“ und Dimensionen
Mediathek ermöglicht alle Berichte flexibel zu bearbeiten. „Erkunden“ bietet zudem weitere Explorative Analysevorlagen.
Teilmengen Daten (anschauen, vergleichen)
Segmente (durch Dimension, Dimensionswert, Messwerte und metrische Werte definiert), können angelegt und in Berichten analysiert/verglichen werden
Vergleiche (durch Dimensionen und Dimensionswerte definiert) sind stärker mit Zielgruppen integriert, Datenstreams wie Web und App können auch verglichen werden
Statistiken
auf der Startseite oben rechts bei Daten
oben rechts neben dem Teilen Symbol, und wird fast in jeder Übersicht vorgeschlagen
Datenschutz
kein Cookieless Tracking, anonymizeIP muss eingestellt werden, Datenaufbewahrung für 14, 26, 38 oder 50 Monate
Cookieless Tracking, anonymizeIP ist immer automatisch aktiviert, Datenaufbewahrung für 2 (default) oder 14 Monate
Machine Learning
nicht möglich
möglich mit Prognosen für die Messwerte: Kauf- und, Awanderungswahrscheinlichkeit und Umsatzvorhersage, Startseite zeigt nach und nach die vom Dir am meisten genutzten Berichte

So erstellst bzw. verbindest Du die Google Analytics 4 Property

Falls der GTM für das Website- oder App Tagging im Einsatz ist, müssen die entsprechenden GA4 Tags im Tag Manager eingerichtet werden, damit diese befüllt wird. Nur das alleinige Erstellen der GA4 Property in der Analytics Oberfläche reicht dabei nicht aus. Hierfür wird ein gewisses Know-how bezüglich Tagging und dem richtigen Umgang mit dem DataLayer vorausgesetzt. 

Du benötigst Unterstützung bei der Einrichtung?

 

Eine Google Analytics 4 Property erstellen oder verbinden

  1. Klicke auf Verwaltung (dabei sollte das gewünschte Konto ausgewählt sein, falls nur ein Google Analytics-Konto existiert, ist es bereits ausgewählt)
  2. In der Spalte Property die Universal Analytics-Property auswählen (über die derzeit Daten für die Website erhoben werden)
  3. Unter Property auf “Assistent zum Einrichten einer GA4-Property” klicken
  4. „Ich möchte eine neue Google Analytics 4-Property erstellen“ auswählen
  5. Wenn das gtag.js-Tag auf der Website eingebunden wurde, kann die Datenerhebung unter Verwendung dieses Tags aktiviert werden. Wenn jedoch ein Website-Builder, ein CMS (z. B. WordPress) oder Google Tag Manager eingesetzt wird oder die Website mit analytics.js getaggt ist, kann das vorhandene Tagging nicht genutzt werden und das Tag muss selbst eingefügt werden (siehe folgender Abschnitt)
  6. Auf „Property erstellen“ klicken
Danach geschieht mithilfe des Assistenten Folgendes:

a. Es wird eine neue Google Analytics 4 Property erstellt.

b. Property-Name, Website-URL, Zeitzone und Währung werden aus der Universal Analytics-Property kopiert.

c. Wenn auf der Website gtag.js eingebunden wurde ‒ wie oben in Schritt 5 beschrieben und “Datenerhebung unter Verwendung der vorhandenen Tags aktivieren” ausgewählt wurde, wird ein verbundenes Website-Tag für die UA- und GA4-Properties erstellt.

d. Die beiden Properties werden miteinander verbunden. ABER die neue GA4-Property wird nicht mit Verlaufsdaten gefüllt, sondern trackt erst ab dem Tag der Erstellung.

e. Optimierte Analysen werden in der GA4-Property aktiviert.

f. Oben auf der Seite „Assistent zum Einrichten einer Google Analytics 4-Property“ erscheint die Meldung “Ihre Properties sind jetzt verknüpft”. Klick auf “GA4-Property aufrufen”, um zum Einrichtungsassistenten in der neuen Google Analytics 4-Property weitergeleitet zu werden

Beispiel GA4-Tag Konfiguration im Google Tag Manager

  • Tags > Neu > Tag-Konfiguration > Google Analytics: GA4-Konfiguration
  • Mess-ID eingeben (unter Verwaltung > Property > Datenstreams)
  • Optional: unter Festzulegende Felder Parameter anlegen, “anonymizeIP ist NICHT mehr notwendig, GA4 anonymisiert IP Adressen jetzt automatisch
  • Optional: spezielle Eigenschaften konfigurieren (max. 25 pro GA4 Property), Hinweis: Einige Nutzereigenschaften werden von Analytics automatisch erfasst
  • Optional: unter Erweiterte Einstellungen eine Priorität für die Tag-Auslösung festlegen oder die Option Tag-Reihenfolge aktivieren, um das Konfigurations-Tag vor anderen Ereignis-Tags auszulösen, die davon abhängen
  • Trigger auswählen z. B. „Alle Seiten“
  • Tag-Konfiguration speichern und Container veröffentlichen

Eine neue Property erstellen – in 3 Schritten zur GA4 Property

Um eine komplett neue GA4 Property zu erstellen, die nicht mit einer vorhandenen UA Property verbunden wird, kannst Du:
  1. In der Propertyebene oben auf “+ Property erstellen” klicken. Hier wird automatisch eine neue GA4 Property (nicht mehr UA Property) angelegt. Nur unter “Erweiterte Optionen einblenden” (sehr versteckt) kann eine UA Property erstellt werden.
  2. Gib einen Namen für die Property ein, wähle die Zeitzone und die Währung für die Berichterstellung aus.
  3. Klicke auf Weiter und wähle die Kategorie der Branche und die Unternehmensgröße aus
  4. Klicke auf Erstellen und akzeptiere die Nutzungsbedingungen und den Zusatz zur Datenverarbeitung von Analytics.
Nachdem eine GA4 Property erstellt wurde, kann diese auch nachträglich über den “Assistent zum Einrichten einer GA4-Property” mit einer bestehende UA Property verknüpft werden (auf UA Property Ebene).
  • Unter „Ich möchte eine Verbindung mit einer vorhandenen Google Analytics 4-Property herstellen“ muss die gewünschte Property ausgewählt werden
  • Dann auf „Properties miteinander verbinden“ klicken. Das führt dazu, dass in Analytics eine Verbindung zwischen der UA- und der GA4-Property hergestellt wird.
  • Du wirst dann zum Setup-Assistenten in Deiner neuen Google Analytics 4-Property weitergeleitet. Hier findest Du dann die verfügbaren Optionen für die Migration von Konfigurationseinstellungen und für das Tagging.

Unsere Empfehlung für Dein Business bei der Nutzung von Google Analytics 4

Mit dem neuen Google Analytics 4 stellt Google den Websitebetreibern eine verbesserte Version zur Verfügung. Die genannten Neuerungen und die Umstellung von Universal Analytics auf GA4 sind definitiv spürbar und bedürfen einer gewissen Vorbereitung. Google bringt zudem immer noch das ein oder andere Upgrade ein.

Mit Hinblick auf die baldige Abschaltung von UA Properties empfehlen wir jetzt so schnell wie möglich GA4 parallel zu implementieren.

  • So kannst Du Dich jetzt ein Jahr parallel mit den neuen Funktionen vertraut machen und einen reibungslosen Übergang von Universal Analytics zu GA4 gewährleisten und bist bestens vorbereitet, wenn komplett umgestellt wird.
  • Die Umsetzung eines E-Commerce Setups in GA4 ist (nach unserer bisherigen Erfahrung) nicht ganz so trivial zu lösen. Auch hier empfehlen wir, dass Du Dich von Beginn an mit der neuen Materie direkt vertraut machst.

Du benötigst Unterstützung bei Deinem Web Analytics?

SEO Ranking Faktoren 2022 – Ein Überblick

SEO Ranking Faktoren 2022

SEO Ranking Faktoren – Diverse Studien beschäftigen sich jedes Jahr mit diesem Thema und wollen möglichst genau ermittelt haben, welche Faktoren tatsächlich einen Einfluss auf das Ranking bei Google und Co. besitzen. SEO ist allerdings keine exakte Wissenschaft, daher lässt sich auch eine Rangliste, wie sie beispielsweise regelmäßig im Sommer von Searchmetrics oder MOZ in ihren Korrelationsstudien erstellt wird, nicht so einfach festzulegen. Sie können zwar eine ungefähre Einsicht in die Relevanz eines Faktors zu einem aktuellen Zeitpunkt liefern, spätestens das nächste Algorithmus Update kann diese Rangliste aber schon wieder grundlegend verändern.

Dieser Beitrag soll anhand des SEO Periodensystems von „searchengineland“ einen Einblick in potentielle Rankinggruppen sowie elementare SEO Ranking Faktoren geben.

Quellen für SEO Ranking Faktoren sollten kritisch hinterfragt werden

Insgesamt existieren über 200 Faktoren bei Google, die einen Einfluss auf das Suchmaschinenranking haben können. Manche Faktoren sind allerdings wesentlich wichtiger als andere. Lediglich einige wenige Faktoren werden von Google explizit hier genannt:

  • Title-Tag
  • Meta-Description
  • URL
  • Content
  • Ankertext
  • Bilder
  • Überschriften

Viele Informationen über Einflussfaktoren stammen aus verschiedensten Quellen, die immer kritisch hinterfragt werden sollten, da einige der genannten Rankingfaktoren nie von Google explizit bestätigt wurden. So lassen sich die oben erwähnten Korrelationsstudien von Searchmetrics oder MOZ ebenso in diese Kategorie einteilen wie verschiedene Expertenbefragungen oder eigene Analysen. Es kann zwar festgestellt werden, dass dieser oder jener Faktor einen Einfluss hatte, aber wie groß der Einfluss im Vergleich zu anderen Faktoren tatsächlich war, ist nur schwer zu definieren.

SEO Ranking Faktoren sind vielfältig, können aber gruppiert werden

Anhand des SEO Periodensystems von Searchengineland geben wir einen Einblick in die SEO Ranking Faktoren. Dabei ist zu berücksichtigen, dass in einer einzigen, übersichtlichen Infografik nur schwer über 200 Rankingfaktoren berücksichtigt werden können. Dieser Beitrag soll daher insbesondere denjenigen helfen, die einen Überblick über die relevanten SEO Ranking Faktoren erhalten wollen und vergleichsweise neu im Thema der Suchmaschinenoptimierung sind.

SEO Periodensystem – SEO Ranking Faktoren 2022
SEO Periodensystem – Quelle: searchengineland.com

Es werden zunächst 3 Hauptgruppen identifiziert:

  • Onpage SEO Ranking Faktoren
  • Offpage SEO Ranking Faktoren
  • Missbräuchliche Faktoren

Innerhalb jeder Gruppe existieren noch mal mehrere Subgruppen, Diese Subgruppen bestehen nochmals aus einem oder mehreren individuellen SEO Ranking Faktoren mit einer eigenen Gewichtung und Relevanz.

Ranking Faktoren sollten in Kombination betrachtet werden

Die jeweiligen Faktoren dürfen dabei niemals singulär betrachtet werden, keiner der Faktoren wird alleinstehend ein gutes Ranking garantieren können. Vielmehr müssen die Faktoren in Kombination gesehen werden. Eine Seite mit einem korrekten Title-Tag aber ohne relevante, hochwertige Inhalte wird ebenso wenig gute Platzierungen erreichen können wie eine Seite mit einer großen Anzahl an Links, die aber alle von schlechter Qualität sind.

Onpage Ranking Faktoren

Als Onpage Ranking Faktoren werden jene Faktoren bezeichnet, die vollständig unter Kontrolle des Website-Inhabers liegen. Darunter zählen zum Einen inhaltliche Anpassungen und Ergänzungen, die auf der Website publiziert werden. Zum Anderen umfasst dies auch technische Anpassungen am HTML-Code wie Meta-Angaben oder Überschriften-Vertaggungen. Auch Anpassungen an der Architektur der Website um beispielsweise das Verhalten des Crawlers positiv zu beeinflussen gehören zu dieser Hauptgruppe.

Offpage Ranking Faktoren

Offpage Ranking Faktoren stellen die Faktoren dar, bei denen der Inhaber einer Website keinen direkten Einfluss besitzt. Zu diesen externen Faktoren zählt natürlich die Subgruppe der Backlinks, welche nochmals in mehrere spezifische Faktoren unterteilt werden kann. Durch den Rankingfaktor „Links“ ist Google gerade so groß geworden, da ausschließlich Onpage Faktoren nicht zu den besten Ergebnissen geführt haben und weitere externe Faktoren einbezogen werden mussten. Neben den Links fallen auch Faktoren wie Social Signals, Trust oder weitere personalisierte Signale wie das Herkunftsland des Benutzers unter diese Kategorie.

Missbräuchliche Faktoren

Neben den Faktoren, die einen positiven Einfluss auf das Suchmaschinenranking besitzen können, existieren auch verschiedene Techniken, die das Ranking einer Website negativ beeinflussen können. Diese Faktoren waren zunächst gar nicht vorgesehen, mussten aber nach einer gewissen Zeit durch die Suchmaschinenbetreiber adressiert werden, da sie zu lange missbräuchlich verwendet wurden. Hierzu gehören:

Diese Techniken beziehungsweise missbräuchlichen Faktoren betreffen dabei verschiedene Subgruppen wie zum Beispiel den Content, den HTML Code oder die Links.

Digital Arrow

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Die Bereiche des SEO Periodensystems

Das Periodensystem ist außerdem in 10 Bereiche aufgeteilt, die wir hier kurz vorstellen möchten:

Content

Der Bereich Content fallen Elemente wie “Quality”, “Research”, “Answers”, “Depth”, “Keywords”, “Freshness” und “Multimedia”. Hier wird deutlich dass die Qualität des Textes und der vorherigen Recherche neben der Verwendung relevanter Keywords und Bilder sowie Videos neben der Aktualität der Beiträge eine Rolle spielen. Mit Content lassen sich auch heute noch relevante Rankings aufbauen und halten.

Seitenarchitektur

In “Architecture” geht es um den technischen Grundaufbau der Seite sowie die Ladegeschwindigkeit. Somit fallen folgende Elemente in diesen Bereich:
  • Crawl
  • Mobile First
  • Structure/Seitenstruktur
  • Gleiche Qualität bei mobilen und Desktop-Ergebnissen
  • URLs
  • Duplicate/Duplikate
  • Speed/Seitengeschwindigkeit
  • HTTPS

HTML

Der HTML Bereich des SEO Periodensystems geht auf einzelne Bereiche des HTML Aufbaus näher ein. Hier sind SEO Basics angesiedelt wie Alt-Texte der Bilder, Title Tags und Descriptions in Meta Angaben, Überschriften sowie strukturierte Daten. Zudem finden wie hier den Cumulative Layout Shift, der durch die Core Web Vitals im Jahr 2021 an Relevanz gewonnen hat. Zu den Core Web Vitals gehören die drei Metriken: Largest Contentful Paint (LCP), First Input Delay (FID) und Cumulative Layout Shift (CLS).

EAT – Image aufbauen

EAT – Diese Abkürzung steht für Expertise, Authority und Trust. Eines der zentralen Elemente, nicht nur für einzelne Branchen. Jede Seite, die ein gutes Ranking aufbauen will, muss der Suchmaschine und den Nutzer:innen vermitteln, dass sie eine zuverlässige Quelle ist.

Links

Links zählen zu den Offpage Faktoren und auch hier kommt es auf drei zentrale Aspekte an. Wir müssen auf die Link Qualität achten, indem wir versuchen Links von vertrauenswürdigen Seiten zu erhalten. Zudem ist die Wahl der Ankertexte entscheidend und natürlich auch die Quantität. Je mehr gute Links entstehen, desto besser. Aber hier gilt: Qualität vor Quantität!

User

Auf das Verhalten der User haben wir keinen direkten Einfluss, wir können jedoch Schwachstellen identifizieren und so für eine bessere User Experience sorgen. Die User Experience ist das erste Element in dieser Spalte. Dazu kommt, dass der User Intent getroffen werden und lokale Suchanfragen für lokale Nutzer:innen beantwortet werden sollten. Dazu muss immer das Herkunftsland des Nutzers bzw. der Nutzerin beachtet werden. Abschließend kommt noch das Engagement dazu. Nutzer:innen sollen möglichst lange auf der Seite bleiben und mit der Seite interagieren. Das Ziel ist eine möglichst geringe Absprungrate.

Toxins

Unter Toxins sind Themen angesiedelt, wie einen negativen Einfluss haben. Hier finden wir folgende Themen:
  • Cloaking
  • Schemes (Spam Blogs, Linkkauf)
  • Bad Content
  • Malicious Behavior (Malware, Phishing usw.)
  • Stuffing
  • Hiding
  • Piracy (gestohlenen Content verwenden)
  • Intrusiveness (anzeigenlastige Inhalte, aufdringliche Interstitials usw.)

Wenn Du Hilfe beim Aufbau Deiner SEO Strategie brauchst, nimm gerne Kontakt zu uns auf!

SEO Agentur mso digital

Hast Du weitere Fragen oder benötigst Du Unterstützung bei der SEO-Optimierung Deiner Website? Dann melde Dich gerne bei uns!

mso digital Yield Management wird symplr

mso digital Yield Management wird symplr Header Grafik

Say Hi to symplr! Unser Geschäftsfeld der digitalen Vermarktung – Yield Management – schreibt heute ein neues Kapitel in der 11-jährigen Unternehmensgeschichte. Wir dürfen mit Freude und Stolz unsere neue Marke symplr, die visuelle Identität und Website vorstellen.

AdTech just got symplr

Technische Komplexität, größere Updates, neue rechtliche Regulierungen und Vorschriften erfordern die stetige Weiterentwicklung unserer Branche. Bestehende Strukturen müssen überdacht und angepasst werden, um weiterhin innerhalb der heutigen und zukünftigen AdTech-Welt mit nachhaltigen Monetarisierungsstrategien zu überzeugen. Wir möchten ein profitables sowie nachhaltiges Wachstum für unsere Kund:innen erzielen und gehen deswegen mit der Einführung der Marke symplr neue Wege.
Unser Anspruch ist es, unseren Kund:innen in der technikgetriebenen Welt dabei zu unterstützen, einen klaren Durchblick zu behalten. Wir wollen, dass unsere Kund:innen sich auf das konzentrieren, was ihnen Freude bereitet: Content erstellen, publishen, ihr Business erweitern, neue Ideen entwickeln oder einfach die Zeit privat zu nutzen. Wir kümmern uns um die vielschichtigen Themen der Monetarisierung.
Mit symplr haben unsere Kund:innen einen erfahrenen Partner an der Seite, wenn es um Programmatic Advertising geht. Während wir uns um die AdTech-Themen kümmern, können sich unsere Kund:innen auf Themen konzentrieren, die ihnen mehr Freude bereiten – wie z. B. das Publishen und Erstellen von Content.
Andre Merz symplr
Andre Merz, Head of Yield Management bei symplr

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Dreh- und Angelpunkt der neuen Marke ist die symbiotische Partnerschaft zwischen symplr und den Publishern. Mit symplr gehen sie eine Symbiose ein. Ihr qualifizierter Content und ihre Reichweite gepaart mit unserem Know-how, führen zu einer Win-win-Situation, in der wir gemeinsam voneinander profitieren.
symplr engage – ein WordPress Plugin

Neue Funktionen und Tools

Im Zuge des Rebrandings profitieren Kund:innen auch von neuen Funktionen: Aus dem Yieldboard-Reporting wird das neue Berichtswesen symplr cockpit. Es erstrahlt in einem neuen Glanz, mit erweiterten Navigationsstrukturen, einem eigenen Datenschutz-Center, detaillierteren Auswertungsmöglichkeiten sowie unserem exklusiven WordPress-Plugin symplr engage. Unsere Kund:innen können mit symplr engage ihrer Leserschaft qualitativ hochwertige Empfehlungen für weitere Beiträge bieten. So können relevante KPIs, wie z. B. die durchschnittliche Verweildauer der Seite verbessert werden, was wiederum positive Auswirkungen auf die Werbeeinnahmen hat.

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symplr für Partner

Eine symbiotische Partnerschaft gilt auch bei der Wahl unser Netzwerkpartner. Wir haben die Herausforderungen der Branche erkannt und das letzte Jahr genutzt, unser Partnernetzwerk um ausgewählte, passgenaue und differenzierte Services zu erweitern. Dazu zählen Partner wie conreri – ihr Schwerpunkt liegt in der Beratung des operativen und strategischen Datenschutzes für digitale Geschäftsmodelle. Gemeinsam möchten wir rechtskonforme Lösungen für unsere Kund:innen schaffen. Weitere Partner, die seit letztem Jahr mit an Bord sind: Contentpass, Prebid und BVDW.
Ihr branchenspezifisches Wissen und unsere Kundennähe führen zu einem neuen Maß an Effizienz und Expertise. Unsere Kund:innen entscheiden selbst, welchen Nutzen sie von den Partnern ziehen möchten.

symplr für mso digital

Symbiotische Partnerschaft findet sich auch in der Zusammenarbeit von symplr und mso digital Teams wieder. Das Geschäftsfeld der digitalen Vermarktung mag sich zwar wandeln, nicht aber die Zusammenarbeit und das starke Engagement unserer Teams. Denkweisen, Ansätze und Methoden aus den mso digital Geschäftsfeldern SEO, Digital Analytics und Paid Advertising fördern die Fähigkeit vielfältige Blickwinkel in Projekten einzunehmen. Die Wechselwirkung der fachlichen Qualifikationen und die räumliche Nähe ermöglichen eine lösungsorientierte Herangehensweise für Publisher und macht die Zusammenarbeit besonders einfach.

Visuelles Rebranding: Logo und Kreation

Symbiotische Partnerschaft als zentraler Begriff, zieht sich durch die strategisch Positionierung auf allen Ebenen. Im Einklang entwickelten wir auch das Logo und die visuelle Identität.

symplr als Wortmarke

Die Wortkreation symplr setzt sich aus verschiedenen Elementen zusammen. Ein wesentlicher Bestandteil ist das Präfix „sym“, das sich vom biologischen Begriff Symbiose ableitet.
Die Analogie dahinter: symplr ist in dem großen Meer von Anbietern für die Vermarktung die einfache Lösung für jeden Publisher.
Der zweite wesentliche Bestandteil ist das englische Wort “simple”, das in den Markenbegriff mit einfließt. Es betont die Einfachheit, mit der Kunden von symplr zukünftig Werbeflächen anbieten können.

symplr als Bildmarke

Im neuen Logo ist das “y” unterteilt in zwei Komponenten, diese stehen für die Partnerschaft zwischen der Marke symplr und ihren Kund:innen. Zudem wird das “y” als Bildmarke auf der Website in animierter Form dargestellt, die zwei Komponenten werden zusammengeführt – denn nur gemeinsam funktioniert’s. Interessierte können es sich in live anschauen.

Es war ein langer Weg bis hierhin. Aber wir sind stolz diesen gegangen zu sein. Und laden Dich hiermit zum Entdecken der Typografie, Bildsprache und Farbenwelt auf der Website ein und hoffen, sie gefällt Dir.
symplr Logo

Ein kurzer Blick in die Historie

Das Yield Management Team gibt es bereits seit 2011 unter dem Dach von mso digital und entstand ursprünglich aus Mitgliedern der Firma basecom und der OS-Community, eine  Osnabrücker Online-community. Über die Jahre hat sich das Team kontinuierlich um Expert:innen sowie Publishern und Advertisern erweitert. Heute betreut das Team namhafte Kunden wie u. a. antenne bayern, Neue Westfälische, backenmachtgluecklich und gartenjournal.