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DFP Tutorial: Planung des Anzeigeninventars

 

DFP Tutorial: Planung des Anzeigeninventars

Autor

Andre Merz
Andre Merz
Diese Woche berichten wir in unserem SEO Weekly Wochenrückblick über neue Features im Google-Trends-Tool, Googles Umgang mit Subdomains und Unterverzeichnissen und Java Script Rendering.

Planung des Anzeigeninventars

Hier sind die wichtigsten Punkte bei der Planung des Anzeigeninventars

1) Überlegt, in welchem Bereich Eurer Website die Anzeigen erscheinen sollen.

2) Die Anzeigenblöcke von DFP, genauso wie die von Google AdSense, fungieren als Platzhalter für alle Anzeigen, die später auf Eurer Website erscheinen werden.

3) Ihr könnt auch Placements verwenden, um bestimmte Anzeigenblöcke zusammenzufassen, an denen ein Werbetreibender interessiert sein könnte.

4) „Schlüssel/Wert-Paare“ dienen dem benutzerdefinierten Targeting und werden verwendet, wenn Ihr eine bestimmte Anzeige auf einer bestimmten Seite Eurer Website schalten wollt, welche die benutzerdefinierten Targeting-Werte enthält.

Definiert Euer Anzeigeninventar

5) Bevor Ihr mit dem Erstellen der Anzeigenblöcke beginnt, überlegt erst, wie Ihr Euer Anzeigeninventar strukturieren wollt.

Macht Ihr hier alles richtig, wird der gesamte DFP-Prozess zum Kinderspiel.

Die Anzeigen, die Ihr erstellen werdet, sollen den Inhalt Eurer Website widerspiegeln.

Beispiel

Nachrichten > Welt > National > Lokal
Sport > Fußball > 1. Bundesliga > 2. Bundesliga

6) Sobald Ihr eine Anzeige in DFP erstellt habt, könnt Ihr einen Codeausschnitt generieren, den Ihr in den HTML-Code Eurer Website einfügen können.

7) Um die Leistungen getrennt betrachten zu können, müsst Ihr für jede Größe und jede Position auf jeder Seite einen Anzeigenblock erstellen.

Beispiel: Ihr habt einen oberen Bereich von 300×250 und einen unteren Bereich von 300×250 auf einer bestimmten Seite, dann müsst Ihr für jeden Seitenbereich einen separaten Tag erzeugen.

Nehmen wir an, Ihr habt 8 Seiten (siehe Nr. 3). Ihr wollt zum Beispiel die folgenden Anzeigenblöcke pro Seite schalten:

300×250 oben
728×90 unten
300×600 seitlich

8) 8 Seiten mal 3 Anzeigenblöcke ist gleich 24 zu erstellende Anzeigenblöcke

Wenn die Website sehr umfangreich ist, sodass dieser Grad der Granularität viel zu aufwendig wäre, könnt Ihr auch ein einziges Set von Anzeigenblöcken erstellen, das auf die gesamte Website angewendet wird. Wir empfehlen dann mit benutzerdefinierten Targeting-Kriterien (Schlüssel-Wert-Paaren) zu arbeiten.

Erstellt Euer Inventar in DFP

Da Ihr jetzt genau wisst, wie Euer Inventar strukturiert werden soll, kommen wir nun zum eigentlichen Inventar.

9) Loggt euch in Euer DFP-Konto ein

10) Wechselt zum Tab „Inventar“

11) Klickt auf „Neuer Anzeigenblock“

Neuer Anzeigenblock

12) Gebt im Feld „Code“ den Namen des Anzeigenblocks ein (z.B. News_300x250_Top)

13) Er wird automatisch ins Feld „Name“ übernommen

14) Die „Beschreibung“ ist optional. Hier könnt Ihr einen Text eingeben, um den Inhalt des Anzeigenblocks leichter zu identifizieren

15) Gebt im Feld „Größe“ die Größe an

16) Wählt im Feld „Zielfenster“ die Einstellung “_top” aus, wenn die Zielseite einer Anzeige im aktuellen Fenster geladen werden soll, oder “_blank”, wenn stattdessen ein neues Fenster geöffnet werden soll.

17) „Placements“ ist ebenfalls optional. Wenn Ihr Anzeigenblöcke gruppieren wollt, damit Werbetreibende alle Anzeigenblöcke auf einmal ausrichten können, fügt Ihr diesen Anzeigenblock zu Placements hinzu, sucht einzeln nach jedem Placement und klickt auf „Einschließen“.

18) Klickt für „AdSense-Inventareinstellungen“ auf „Überschreiben“

19) Deaktiviert die Option „Einnahmen aus nicht verkauftem und Restinventar mit AdSense maximieren“. Dies ermöglicht einen fairen Wettbewerb zwischen allen Netzwerken, die geeignet sind, für diesen Anzeigenblock geschaltet zu werden – einschließlich AdSense.

20) Unter „Frequency Capping für Anzeigenblock“ könnt Ihr angeben, wie oft ein Creative einem Nutzer angezeigt wird. Diese Einstellung wird selten verwendet. Wir empfehlen Frequency Capping auf der Ebene der Werbebuchungen vorzunehmen.

21) Die Aktualisierungsfrequenz ist optional und nur für mobile Apps relevant. Damit werden Anzeigenblöcke in mobilen Apps in einem festgelegten zeitlichen Abstand automatisch aktualisiert. Diese Einstellung dient dazu, die Einnahmen aus Apps zu maximieren, bei denen Nutzer lange auf einer Seite bleiben, wie zum Beispiel bei Online-Spielen.

22) Klickt auf Speichern.

23) Legt bei Bedarf den nächsten Anzeigenblock an.

Entscheidet Euch für einen Tag-Typ

Nachdem Ihr einen oder mehrere Anzeigenblöcke erstellt habt, überlegt  zuerst, welchen Anzeigentyp Ihr schalten wollt, um dann zu entscheiden, welcher Google Publisher Tag (GPT) in Frage kommt. Mit dem erzeugten Codeausschnitt verfahrt Ihr genauso, wie mit einem AdSense-Code, den Ihr in den Quellcode Eurer Website einfügt. Der Unterschied dabei ist der, dass DFP-Tags Anzeigen von beliebigen Werbetreibenden schalten können.

24) GPT (asynchron) – der empfohlene Tag-Typ für bessere Seitenladezeiten, da der Seiteninhalt und die Anzeigen gleichzeitig geladen werden (statt Anzeigen zuerst und der Inhalt danach). Diese Option ist besonders nutzerfreundlich.

25) GPT (synchron) – lädt die Anzeigen gleichzeitig mit dem Inhalt. Dieser Tag-Typ ist für Anzeigen vorgesehen, die nicht richtig in Frames gerendert werden können, beispielsweise Expanding- oder Interstitial-Anzeigen.

26) “Einzelne Anfrage aktivieren” – Die Aktivierung dieser Option bewirkt, dass der Tag alle Anzeigen auf einmal aufruft, die im Header einer Seite definiert sind, statt jede Anzeige einzeln anzufragen. Bei Verwendung dieser Option kann es zu Berichtsabweichungen kommen.

Hinweis: Ihr könnt unterschiedliche Tag-Typen auf unterschiedlichen Seiten Eurer Website verwenden. Innerhalb einer Seite solltet Ihr jedoch nur einen Tag-Typ verwenden.

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