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Jede Impression zählt – Eure mobile Reichweite gehört dazu!

 

Jede Impression zählt – Eure mobile Reichweite gehört dazu!

Autor

Andre Merz
Andre Merz
Diese Woche berichten wir in unserem SEO Weekly Wochenrückblick über neue Features im Google-Trends-Tool, Googles Umgang mit Subdomains und Unterverzeichnissen und Java Script Rendering.

 Zugriffsverteilung auf Webseiten in Deutschland

Zugriffsverteilung auf Webseiten in Deutschland

Der Vormarsch der Smartphones und Tablets bei der Internetnutzung setzt sich stetig fort, ohne dabei an Geschwindigkeit zu verlieren. So ist der Anteil der durch mobile Endgeräte generierten Impressions in Deutschland im Quartalsvergleich von Q2 auf Q3 2014 von 22,7% auf 24,3% gestiegen, Ende März waren es noch 20,5% (Quelle: Webtrekk Deutsche Webstatistik 3. Quartal 2014).

Jeder Publisher sollte sich daher die Frage stellen, wie er aktuell mit seiner mobilen Reichweite umgeht, bzw. selber mit dem eigenen Smartphone die hauseigenen Seiten betrachten. Oftmals führt ein kurzer Blick zu der Erkenntnis, dass die eigene mobile Seite zwar gut anzusehen ist, aber kein einziges Werbemittel integriert wurde.

Wie Ihr dieses schlummernde Inventar schnell und effizient für Eure Monetarisierung aktivieren könnt, erfahrt Ihr in folgendem Beitrag.

1. Verschafft Euch einen Überblick

Verwendet Ihr Google Analytics oder eine andere Webtracking Software? Ein kurzer Blick in die Statistiken gibt Ihnen Aufschluss über die tatsächliche Trafficverteilung und welche Rubriken Ihrer Seite bevorzugt von Benutzern mit mobilen Endgeräten besucht werden. Nachdem Ihr die relevanten Bereiche identifiziert habt, solltet Ihr euch bei der Integration zunächst auf diese Bereiche konzentrieren.

2. Auswahl eines oder mehrerer Werbepartner

Neben den klassischen Werbenetzwerken und Vermarktern haben sich, auf Grund der großen Nachfrage in den letzten Jahren, einige Agenturen auf den mobilen Werbemarkt spezialisiert und können neben klassischen CPC-Kampagnen auch mit exklusiveren TKP-Kampagnen aufwarten. Investiert ruhig etwas Zeit in die Recherche, es existieren diverse Toplisten und Artikel zu diesem Thema, gerne helfen wir Euch aber auch bei der richtigen Auswahl.

3. Technische Voraussetzungen

Für eine erfolgreiche Vermarktung Ihrer mobilen Reichweite ist eine für mobile Endgeräte optimierte bzw. responsive Webseite zwingend erforderlich, anderenfalls können die speziellen Anforderungen der Werbepartner nicht erfüllt werden. Wenn Ihr Eure Webseite mit dem Smartphone betrachtet und Ihr lediglich die gewöhnliche Desktopansicht erhaltet, dann sucht euch zunächst einen Partner, der euch in diesem Bereich unterstützen kann, gerne leisten wir auch hier Hilfestellung.

4. Auswahl der Werbemittel

Bei der Auswahl der Werbemittel gilt es, wie auch im Desktop-Bereich, ein gesundes Maß zwischen der Sichtbarkeit der Werbemittel und der Lesbarkeit Ihrer Inhalte zu finden. Nehmt zunächst nur einen kleinen Teil Eurer Reichweite und testet die verschiedenen Werbemittel in Bezug auf deren Performance (eCPM, CTR, TKP) und achtet auf die Reaktionen Eurer Benutzer sowie die relevanten Kennzahlen Eures Webcontrolling. Unter anderem sollten folgende Werbemittel für einen Test berücksichtigt werden:

mobile Werbeformate

mobile Werbeformate

  • Mobile Leaderboard (300 x 50, 300 x 100)
  • Medium Rectangle (300 x 250)
  • Interstitial
  • Anchor Ad (320 x 50,
    fest am unteren Seitenrand)

Wenn Ihr bereits über ein Google AdSense Konto verfügt, ist das Anchor Ad von Google ein idealer Kandidat, um den Einstieg in die mobile Vermarktung zu finden.

5. Die Kampagnensteuerung

Nicht jeder Vermarkter bzw. jedes Vermarktungsnetzwerk kann Ihnen eine hundertprozentige Auslastung Ihrer mobilen Reichweite garantieren. Die Lösung für dieses Problem stellt ein Adserver dar, z.B. der kostenlose DoubleClick for Publishers Small Business Adserver (DFP) von Google. Durch den Einsatz des DFP könnt Ihr verschiedene Vermarkter und Netzwerke um Euer Inventar konkurrieren lassen und erhaltet dadurch stets die höchstmöglichen Einnahmen. Ebenfalls lässt sich durch den Einsatz dieser Technologie die Aussteuerung einzelner Werbemittel beliebig verändern. Wenn Ihr z.B. einen bestimmten Bereich Eurer Seite werbefrei belassen möchtet, könnt Ihr dies über entsprechende Ausschlüsse eigenständig bestimmen, ohne jedes Mal einen Auftrag an Eure Webagentur oder hausinterne IT geben zu müssen.

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