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Smart Data – AdWords Optimierung mittels externen Daten

 

Smart Data – AdWords Optimierung mittels externen Daten

Autor

Robin Senger
Robin Senger
Diese Woche berichten wir in unserem SEO Weekly Wochenrückblick über neue Features im Google-Trends-Tool, Googles Umgang mit Subdomains und Unterverzeichnissen und Java Script Rendering.

Die ganzheitliche Optimierung von Google AdWords Kampagnen via Keyword Planer, A/B Testing, Bid Management, Conversion Tracking sowie Landingpages nimmt viel Zeit in Anspruch. Aber wie könnt Ihr neben der eigenen Leistungsdatenmessung über Google AdWords und Google Analytics weitere Optimierungsmechanismen etablieren, die den zunehmenden Kostendruck in der nachfrageorientierten Werbung entschärfen?

Einbezug externe Datenquellen

Der Einbezug externer Datenquellen kann Eure bisherigen Performancekampagnen aufgrund gänzlich neuer Optimierungsmöglichkeiten in Kombination mit den eigenen Leistungsdaten in neue Dimensionen führen. Vor dem Hintergrund immer größerer Möglichkeiten unter dem Dach von Google AdWords bei gleichzeitig steigendem Wettbewerbsdruck, ist die Nutzung von Smart Data ein vielversprechender Optimierungfokus.

Wichtig: Für Optimierungsentscheidungen solltet Ihr dabei immer auf eine valide Datenbasis als Grundlage zurückgreifen, um den Einfluss der Daten tatsächlich auch konkret bewerten zu können.

AdWords Conversion Tracking

Um Conversion-Daten von Google Analytics und anderen externen Quellen in Google AdWords zu importieren, müssen die folgenden Voraussetzungen erfüllt sein.

  • Euer Analytics-Konto ist mit Eurem AdWords-Konto verknüpft.
  • Im AdWords-Konto wurde die Option zur Datenfreigabe aktiviert.
  • Im AdWords-Konto wurde die automatische Tag-Kennzeichnung aktiviert.
  • Die in Analytics festgelegten Zielvorhaben oder Transaktionen müssen pro Typ bereits aktiven Traffic über eine AdWords-Anzeige erhalten haben.

Ihr könnt die Funktion der automatischen Tag-Kennzeichnung aktivieren, indem Sie innerhalb von Google AdWords im Zahnradmenü auf „Kontoeinstellungen“ klicken und dann auf der Seite „Einstellungen“ im Bereich „Tracking“ die gewünschte Einstellung festlegen. Ebenfalls in den Kontoeinstellungen finden Sie die Option zur Aktivierung der Datenfreigabe.

Automatische Tag Kennzeichnung in Google AdWords
Automatische Tag-Kennzeichnung in Google AdWords

Nutzt so zur AdWors Optimierung Leistungsdaten aus Eurem Customer Relationship Management (CRM)-System oder öffnet Euch ganz neuen Optimierungsmöglichkeiten.

Nutzung von Scripts zur AdWords Optimierung

Die wenigsten Kampagnen-Manager sind versierte Programmierer. Dagegen sind oft Microsoft Excel oder Google Sheets das Werkzeug erster Wahl. Keywords aus Google Suggest, Preise aus Amazon, Wetterdaten aus OpenWeatherMap oder die Ortskoordinaten der Webseiten-Besucher aus Google Analytics können durch die Funktion XPathOnURL der Excel-Erweiterung “Seo Tools for Excel” in ein Arbeitsblatt integriert werden. Zu Grunde liegt die Abfragesprache XPath, die das Adressieren von Inhalten in strukturierten Dokumenten wie XML und HTML erlaubt. Sind die gewünschten externen Informationen geladen, können daraus Kampagnen-Setups, Performance-Analysen oder Umsatz-Vorhersagen erstellt werden.

Weiterführende Informationen hierzu findet Ihr in den Google Developer Guidelines.

Praxisbeispiel Smart Data: Wetterabhängiges Kampagnenmanagement

Werbetreibende sollten sich im Hinblick auf Optimierungspotenziale abseits der eigenen CRM und Analytics Daten u.a. auf den Einfluss des Wetters auf Ihr Geschäftsmodell und die zusammenhängenden Conversionwerte konzentrieren. Der Einfluss des Wetters auf das Buchungsverhalten in der Touristik ist gemäß einer aktuellen Studie signifikant: Wenn das Wetter schlecht ist, suchen die Deutschen verstärkt nach Urlaubsreisen: Bis zu neun Prozent mehr Suchanfragen zum Thema Urlaub werden auf Google an solchen Tagen gestellt.

Bei Sonnenschein gehen sie hingegen um durchschnittlich 14 Prozent zurück. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse von Thomas Cook und meteolytix in Kooperation mit Google.

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Gutes Wetter ist schlecht für touristische Buchungsportale (Bild: Maciej Serafinowicz)

Die Ergebnisse der Analyse sind dabei besonders für die Aussteuerung von Marketingkampagnen hilfreich. „Reisedienstleister sollten ihr Kampagnenmanagement im Online-Marketing nicht mehr nur saison-, sondern auch wetterabhängig und dementsprechend lokal gestalten“, meint Christian Bärwind, Industry Leader Travel bei Google Deutschland.

Weitere Informationen zur Studie erhaltet Ihr hier.

In einer wetterabhängigen Aussteuerung von CPC Geboten sowie der wetterabhängigen Aktivierung und Deaktivierung von Anzeigengruppen liegt großes Potential für vielfältige Produkte und Geschäftsmodelle auch abseits der Touristik. Sommer- und Wintermode im Fashionbereich, der Versicherungsmarkt, Gartengeräte und viele weitere Dienstleistungen und Produkte bieten Angriffsfläche für die wetterabhängige AdWords-Steuerung.

Ihr interessiert euch für AdWords Optimierungsmöglichkeiten beispielsweise anhand aktueller Wetterdaten? Dann kontaktiert mich gerne.

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