DFP Tutorial: Planung des Anzeigeninventars

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Kategorie: Yield Management

Planung des Anzeigeninventars

In unserem letzten Tutorial haben wir uns mit der Benutzeroberfläche befasst und uns einen Überblick über die zahlreichen Funktionen verschafft. Diesmal geht es darum, wie Sie Ihr Anzeigeninventar sinnvoll planen können. Machen Sie sich bereit, denn mit unserem Tutorial werden Sie zum DFP-Mastermind!

Hier sind die wichtigsten Punkte bei der Planung des Anzeigeninventars

1) Überlegen Sie, in welchem Bereich Ihrer Website die Anzeigen erscheinen sollen.

2) Die Anzeigenblöcke von DFP, genauso wie die von Google AdSense, fungieren als Platzhalter für alle Anzeigen, die später auf Ihrer Website erscheinen werden.

3) Sie können auch Placements verwenden, um bestimmte Anzeigenblöcke zusammenzufassen, an denen ein Werbetreibender interessiert sein könnte.

4) „Schlüssel/Wert-Paare“ dienen dem benutzerdefinierten Targeting und werden verwendet, wenn Sie eine bestimmte Anzeige auf einer bestimmten Seite Ihrer Website schalten wollen, welche die benutzerdefinierten Targeting-Werte enthält.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

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Definieren Sie Ihr Anzeigeninventar

5) Bevor Sie mit dem Erstellen der Anzeigenblöcke beginnen, überlegen Sie erst, wie Sie Ihr Anzeigeninventar strukturieren wollen.

Machen Sie hier alles richtig, wird der gesamte DFP-Prozess zum Kinderspiel.

Die Anzeigen, die Sie erstellen werden, sollen den Inhalt Ihrer Website widerspiegeln.

Beispiel

Nachrichten > Welt > National > Lokal
Sport > Fußball > 1. Bundesliga > 2. Bundesliga

6) Sobald Sie eine Anzeige in DFP erstellt haben, können Sie einen Codeausschnitt generieren, den Sie in den HTML-Code Ihrer Website einfügen können.

7) Um die Leistungen getrennt betrachten zu können, müssen Sie für jede Größe und jede Position auf jeder Seite einen Anzeigenblock erstellen.

Beispiel: Sie haben einen oberen Bereich von 300×250 und einen unteren Bereich von 300×250 auf einer bestimmten Seite, dann müssen Sie für jeden Seitenbereich einen separaten Tag erzeugen.

Nehmen wir an, Sie haben 8 Seiten (siehe Nr. 3). Sie wollen zum Beispiel die folgenden Anzeigenblöcke pro Seite schalten:

300×250 oben
728×90 unten
300×600 seitlich

8) 8 Seiten mal 3 Anzeigenblöcke ist gleich 24 zu erstellende Anzeigenblöcke

Wenn die Website sehr umfangreich ist, sodass dieser Grad der Granularität viel zu aufwendig wäre, können Sie auch ein einziges Set von Anzeigenblöcken erstellen, das auf die gesamte Website angewendet wird. Wir empfehlen dann mit benutzerdefinierten Targeting-Kriterien (Schlüssel-Wert-Paaren) zu arbeiten.

Erstellen Sie Ihr Inventar in DFP

Da Sie jetzt genau wissen, wie Ihr Inventar strukturiert werden soll, kommen wir nun zum eigentlichen Inventar.

9) Loggen Sie sich in Ihr DFP-Konto ein

10) Wechseln Sie zum Tab „Inventar“

11) Klicken Sie auf „Neuer Anzeigenblock“

Neuer Anzeigenblock

12) Geben Sie im Feld „Code“ den Namen des Anzeigenblocks ein (z.B. News_300x250_Top)

13) Er wird automatisch ins Feld „Name“ übernommen

14) Die „Beschreibung“ ist optional. Hier können Sie einen Text eingeben, um den Inhalt des Anzeigenblocks leichter zu identifizieren

15) Geben Sie im Feld „Größe“ die Größe an

16) Wählen Sie im Feld „Zielfenster“ die Einstellung “_top” aus, wenn die Zielseite einer Anzeige im aktuellen Fenster geladen werden soll, oder “_blank”, wenn stattdessen ein neues Fenster geöffnet werden soll.

17) „Placements“ ist ebenfalls optional. Wenn Sie Anzeigenblöcke gruppieren wollen, damit Werbetreibende alle Anzeigenblöcke auf einmal ausrichten können, fügen Sie diesen Anzeigenblock zu Placements hinzu, suchen Sie einzeln nach jedem Placement und klicken Sie auf „Einschließen“.

18) Klicken Sie für „AdSense-Inventareinstellungen“ auf „Überschreiben“

19) Deaktivieren Sie die Option „Einnahmen aus nicht verkauftem und Restinventar mit AdSense maximieren“. Dies ermöglicht einen fairen Wettbewerb zwischen allen Netzwerken, die geeignet sind, für diesen Anzeigenblock geschaltet zu werden – einschließlich AdSense.

20) Unter „Frequency Capping für Anzeigenblock“ können Sie angeben, wie oft ein Creative einem Nutzer angezeigt wird. Diese Einstellung wird selten verwendet. Wir empfehlen Frequency Capping auf der Ebene der Werbebuchungen vorzunehmen.

21) Die Aktualisierungsfrequenz ist optional und nur für mobile Apps relevant. Damit werden Anzeigenblöcke in mobilen Apps in einem festgelegten zeitlichen Abstand automatisch aktualisiert. Diese Einstellung dient dazu, die Einnahmen aus Apps zu maximieren, bei denen Nutzer lange auf einer Seite bleiben, wie zum Beispiel bei Online-Spielen.

22) Klicken Sie auf Speichern.

23) Legen Sie bei Bedarf den nächsten Anzeigenblock an.

Entscheiden Sie sich für einen Tag-Typ

Nachdem Sie einen oder mehrere Anzeigenblöcke erstellt haben, überlegen Sie zuerst, welchen Anzeigentyp Sie schalten wollen, um dann zu entscheiden, welcher Google Publisher Tag (GPT) in Frage kommt. Mit dem erzeugten Codeausschnitt verfahren Sie genauso, wie mit einem AdSense-Code, den Sie in den Quellcode Ihrer Website einfügen. Der Unterschied dabei ist der, dass DFP-Tags Anzeigen von beliebigen Werbetreibenden schalten können.

24) GPT (asynchron) – der empfohlene Tag-Typ für bessere Seitenladezeiten, da der Seiteninhalt und die Anzeigen gleichzeitig geladen werden (statt Anzeigen zuerst und der Inhalt danach). Diese Option ist besonders nutzerfreundlich.

25) GPT (synchron) – lädt die Anzeigen gleichzeitig mit dem Inhalt. Dieser Tag-Typ ist für Anzeigen vorgesehen, die nicht richtig in Frames gerendert werden können, beispielsweise Expanding- oder Interstitial-Anzeigen.

26) “Einzelne Anfrage aktivieren” – Die Aktivierung dieser Option bewirkt, dass der Tag alle Anzeigen auf einmal aufruft, die im Header einer Seite definiert sind, statt jede Anzeige einzeln anzufragen. Bei Verwendung dieser Option kann es zu Berichtsabweichungen kommen.

Hinweis: Sie können unterschiedliche Tag-Typen auf unterschiedlichen Seiten Ihrer Website verwenden. Innerhalb einer Seite sollten Sie jedoch nur einen Tag-Typ verwenden.

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