Gebote zu durchschnittlichen Kosten – Neuerung im Facebook Advertising

Kategorie: Social Media Marketing

Klammheimlich hat Facebook eine weitere Optimierungsfunktion ausgerollt und zwar “Gebote zu durchschnittlichen Kosten”. Wir verraten euch was sich dahinter verbirgt.

Klammheimlich hat Facebook eine weitere Optimierungsfunktion ausgerollt und zwar “Gebote zu durchschnittlichen Kosten”. Wir verraten euch, was sich dahinter verbirgt:

Bisher war es innerhalb der Erstellung einer Werbeanzeigengruppe als Option möglich, festzulegen, wie viel einem ein Ergebnis, beispielsweise eine Conversion, ein Lead oder eine App-Installation, wert ist. Hat man diesen Wert festgelegt, kann man unter “Gebotswert” die Option „Manuell – Gib ein Gebot ein, das darauf basiert, wie viel dir Conversions wert sind“ aktivieren und sein Gebot manuell festlegen. Dieser Betrag ist dann der Wert, den man zu zahlen bereit ist, damit eine Person auch eine Conversion ausführt. Kann man den Wert eines Ergebnis vorab noch nicht festlegen, sollte man einfach die Option „Automatisch – Lasse Facebook das Gebot festlegen, das dir dabei hilft, die besten Ergebnisse zum besten Preis zu erhalten“ aktiviert lassen.

Facebook versucht bei der Auswahl der “Gebote zu maximalen Kosten” dann auf Basis des ausgewählten Budgets die größtmögliche Zahl an Conversions zu erreichen. Um noch bessere Ergebnisse zu erzielen, empfiehlt Facebook natürlich den absoluten Höchstwert anzugeben, den man wirklich bereit ist für eine Conversion zu zahlen. So gibt man Facebook die Möglichkeit, noch mehr Kunden zu finden, die die gewünschten Conversions auslösen.

Unser Tipp: Wollt ihr Gebote zu maximalen Kosten nutzen, empfehlen wir auch, ein höheres Budget einzusetzen. Denn es ist extrem wichtig, dass eure Werbeanzeigengruppe zumindest einige Conversions pro Tag erzielt, sodass der Facebook-Algorithmus mit genug Informationen gefüttert wird, um so noch effektiver für euer festgelegtes Ziel arbeiten zu können.

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Im unteren Beispiel haben wir ein Budget von 50,00 € und ein Gebot zu Maximalkosten von 10,00 € festgelegt. Die beiden möglichen Conversions zum Preis von je 12,00 € haben wir in diesem Fall nicht mitgenommen, da sie über unserem Gebot lagen. Behalten wir diese Abbildung einmal im Hinterkopf für das nächste Beispiel.

beispiel-durchschnittliche-kosten-facebook-advertising Quelle: Facebook

Denn nun bietet uns Facebook auch die alternative Option “Gebote zu durchschnittlichen Kosten“ an. So können wir festlegen, wie hoch die Durchschnittskosten pro Ergebnis sein sollen, anstatt wie bisher mit der alten Methode den Maximalbetrag festzulegen, den wir bereit sind zu bezahlen.

sollkosten-facebook-advertising Quelle: Screenshot

Bei Auswahl der neuen Gebotsart versucht Facebook dann möglichst viele Ergebnisse zu erzielen und dabei immer zu berücksichtigen, dass unsere gewünschten Durschnittskosten letztendlich auch erreicht werden. So können die Kosten für eine Conversion auch mal über oder unter dem Durchschnitt liegen, da im Laufe der Kampagne aber immer mehr Conversions erzielt werden, sollten sich diese ausgleichen und am Ende den zum Start festgelegten Wert nicht überschreiten.

Nun ein Beispiel: Wir legen als Durchschnittskosten für eine Conversion 10,00 € fest. Facebook spielt unsere Werbeanzeigen nun an Personen aus, die mit hoher Wahrscheinlichkeit auch konvertieren. Für einige Conversions müssen wir eventuell nur 8,00 € ausgeben und für andere Conversions wiederum auch mal 12,00 €. Während der Kampagnenlaufzeit achtet Facebook aber darauf, dass sich die durchschnittlichen Kosten bei 10,00 € einpendeln.

Durchschnittliche Kosten - Facebook Advertising Quelle: Facebook

Vergleicht man die beiden Gebotsoptionen miteinander, sind die Kosten pro Ergebnis am Ende nicht niedriger, aber die Gebote zu durchschnittlichen Kosten sind effektiver im Hinblick auf die erzielte Anzahl an Conversions. Unser Tipp: Testet es auf jeden Fall aus und teilt uns gerne eure Meinung dazu mit.

Wir sind sehr gespannt darauf, zu beobachten, wie diese neue Option für unsere verschiedenen Social Media-Kunden funktioniert und sich in den nächsten Monaten noch weiterentwickelt.