Geld durch Werbung – die 10 Must Do’s

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Kategorie: Online Marketing, Yield Management

Jeder Blogger beschäftigt sich mit der Frage, wie er seine eigene Internetreichweite am besten zu Geld machen kann. Oder: Wie er seine bereits vorhandenen Einnahmen am effizientesten maximieren kann.

Im Folgenden möchten wir euch gern Tipps und Hinweise geben, wie ihr mit eurem WordPress Blog, Reiseblog, Mama Blog, eurem Food Blog oder eurer Website zu irgendeinem beliebigen Thema am besten Geld verdienen könnt.

8 Tipps um mit dem eigenen Blog Geld zu verdienen

  1. Geld durch Ausspielung von Werbebannern
  2. Affiliate Marketing
  3. Sponsored Posts
  4. Eigene Produkte verkaufen
  5. Spenden einsammeln
  6. Kostenpflichtiger Mitgliederbereich
  7. VG Wort
  8. Linkverkauf

Voraussetzung, um mit seinem eigenen Blog Geld zu verdienen oder vielleicht sogar davon leben zu können, ist natürlich eine entsprechende Anzahl von Besuchern und Impressionen. Diese sollten idealerweise in regelmäßigen Abständen eure(n) Website/Blog aufrufen und damit eine signifikante vermarktbare Reichweite generieren.

Im Folgenden wird sich der Blogbeitrag darauf konzentrieren, wie man seine eigene Blog-Reichweite (eigene Website) durch die Ausspielung von Werbung refinanzieren kann. Zu den anderen genannten Punkten findet man im Netz mehrere spannende und interessante Artikel und Hilfestellungen.

Die 10 Must Do’s

1. Qualitätsstandards

Um Werbung, zum Beispiel über Google ASense oder andere angeschlossene SSPs bzw. Vermarktungsteilnehmer, auf eurer Seite ausspielen zu können, ist es notwendig, stets die unter meine-domain.de/ads.txt hinterlegte ads.txt File aktuell und vollständig zu halten. Ohne eine vollständige und aktuelle ads.txt drohen euch als Publisher Umsatzverluste. Manche SSPs und Marktteilnehmer haben bereits angekündigt, kein Inventar mehr von Seiten ohne ads.txt programmatisch einzukaufen. Mehr zur ads.txt Initiative findet ihr hier.

Anzahl der Domains mit ads.txt Dateien

Quelle: Google, basiert auf 30 Mio. täglich gecrawlten Sites

2. Anzeigenintegration gegen Banner Blindness

Die Platzierung der Banner auf einer Website spielt für die Monetarisierung eine entscheidende Rolle. So sind Anzeigen im sofort sichtbaren Bereich (Above the fold) wertvoller für Advertiser als im nicht sofort sichtbaren Bereich (Below the fold). Logisch, für Werbetreibende wäre nichts schlimmer als dass ihr Werbebanner trotz Auslieferung nicht gesehen wird. Somit profitiert der Publisher (Websitebetreiber) davon, wenn er Werbeanzeigen so einbaut, dass sie direkt beim Seitenaufruf sichtbar sind. Der aufmerksame Surfer im Internet wird feststellen, dass die Anzeigen häufig an immer denselben Stellen auf einer Internetseite verbaut sind. Dies resultiert aus Analysen des Sichtverlaufs von Internetnutzern. Wir haben die Beobachtung gemacht, dass es durchaus sinnvoll ist, der sogenannten “Banner Blindness” entgegenzuwirken, indem man Werbebanner an Positionen auf der Seite integriert, die der Anzeigenmüdigkeit entgegenwirken. Beispiele hierfür wären eher linkszentrierte Platzierungen auf der Seite, eine feste Integration in Bildergalerien oder aber eine Platzierung zwischen Absätzen innerhalb eines Artikels.

Quelle: https://karrierebibel.de/personalberater/

3. Monetarisierung über die Google AdExchange

Wusstet ihr eigentlich, dass es neben Google AdSense mit der Google AdExchange noch einen zweiten programmatischen Ansatz gibt, Werbeanzeigen auf einer Seite zu monetarisieren? Während ihr als Publisher mit AdSense eher nur dann Geld verdient, wenn der Nutzer auf die Anzeige klickt (CPC – Abrechnung), verdient ihr in der AdExchange bereits lediglich durch die Auslieferung von Impressionen euren Werbeumsatz (TKP – Abrechnung).
Somit könntet ihr Anzeigen, welche gut geklickt werden, ggf. mittels AdSense und Anzeigen mit einer weniger guten Klickrate – dieses sind in der Regel außen um den Inhalt platzierte Anzeigen – mittels AdExchange monetarisieren.

Die Google AdExchange bietet darüber hinaus weitere wesentliche Premium-Funktionen. Im Einzelnen:

  • Konfiguration von Mindest-TKPs
  • Festlegung von Preisregeln nach AdUnit und AdSize
  • Höherer Auktionsdruck durch mehr verfügbare Käufernetzwerke & Werbetreibende
  • Umfangreichere Berichts-, Filter- und Blockiermöglichkeiten zur Steuerung der Reichweiten-Monetarisierung

Ein Tool, mit welchem ihr testen könnt, inwiefern ihr mit der AdExchange mehr Werbeumsatz erzielt anstatt ausschließlich auf Google AdSense zu setzen, ist YieldScale. Die Self-Service-Plattform wurde von MSO Digital für Blogger und Websitebetreiber zur effizienteren und TKP-optimierten Monetarisierung der eigenen Internetreichweiten entwickelt. Hier geht es zur Anmeldung.

4. Header Bidding

Mit YieldScale habt ihr zugleich automatisch Zugang zu weitaus mehr Marktplätzen,  sogenannten SSPs. Advertiser haben die Möglichkeit, hierüber in Echtzeit auf euer Inventar zu bieten. So schafft ihr es als Publisher, eure (Blog-) Reichweite einem größtmöglichen Wettbewerb von Advertisern, die um die Anzeigenauslieferung auf eurer Seite bieten, verfügbar zu machen. Der Werbetreibende, der bereit ist den höchsten Preis zu bezahlen, kommt zur Auslieferung. Ihr wollt mehr über das Header-Bidding-Auktionsverfahren erfahren und wie ihr dieses am besten für Euch nutzen könnt?
Dann geht’s hier entlang.

5. Content Creation

Es ist wichtig zu verstehen, dass ihr als Blogger Inhalte (Content) auf euren Seiten veröffentlichen solltet, die einzigartig, ansprechend und relevant sind und darüber hinausgehend eine signifikante Leserschaft (Audience) bedienen. Jetzt denkt ihr: “Gar nicht so einfach!” Das stimmt – aber die folgenden Hinweise werden euch helfen:
Aus Erfahrung können wir sagen, dass sich u.a. Inhalte aus den folgenden Themenumfeldern in Blogs zu attraktiven TKPs monetarisieren lassen:

  • Finanzen
  • Kochen (Essen und Trinken)
  • Garten
  • Gesundheit
  • Reisen
  • Wetter

Ihr werdet feststellen, dass diese Themen zumeist bereits von großen Medienhäusern oder Verlagen besetzt sind. Das ist richtig und die Kunst liegt nun darin Nischen-Themen zu finden, den so genannten Long Tail Keyword-Bereich, um gezielt darauf ausgerichtet Content zu produzieren. Wir haben dies am Beispiel des Suchbegriffs “Asiatische Küche” für Euch durchgespielt.

Mit dem kostenlosen Tool Google Trends  habt ihr die Möglichkeit das Interesse der Google User zum Suchbegriff “Asiatische Küche” im zeitlichen Verlauf zu prüfen.
Ist hier ein relevantes Suchvolumen zu erkennen, ergibt es Sinn in der Google Suche diesen Begriff zu googeln. Hier gibt Google euch als Publishern nun sehr hilfreiche Insights, indem in den Google SERPs die Bereiche “Nutzer fragen auch” und “Ähnliche Suchanfragen” Hinweise zu Themenkomplexen geben, nach denen User bei Google suchen. Wenn ihr diese Informationen in eurem Blog thematisiert, habt ihr gute Chancen, dazu von den Usern gefunden zu werden, sodass euer Traffic auf dem Blog und dadurch auch eure Werbeerlöse steigen sollten.

Google News Initiative

Über die Google News initiative erhaltet ihr Realtime Content Insights. Dies bedeutet, dass ihr in Echtzeit Einblicke in Trends in eurer Region bzw. in Themen erhaltet, nach denen die Internetuser bei Google gerade suchen. All diese Informationen sind unheimlich wertvoll, um die eigene Content-Strategie auszubauen, zu justieren oder zu perfektionieren. Hierzu müsst ihr lediglich euer Google Analytics-Konto mit der Realtime Content Insights-Applikation verknüpfen: https://realtime-content-insights.appspot.com/

6. Technologie

Die programmatische Welt verändert sich in immer kürzeren Abständen. Für euch als Publisher ist es wichtig, hier stets auf dem Laufenden zu bleiben. Themen wie die DSGVO, ads.txt, Better Ads, ePrivacy, AMP, CMP oder einheitliche Preismodellregeln sind in den letzten Monaten wichtig geworden oder werden in Zukunft eine eminent wichtige Rolle spielen und haben damit indirekte oder direkte Auswirkungen auf technologische Systeme. Der Google AdManager, als das weltweit meistgenutzte AdServer System, bringt in monatlichen Zyklen neue Features und Updates – die neuesten Entwicklungen seien hier kurz erwähnt:

  • Multi-Size Pricing
  • AdSpeed
  • Update der GPT Speed Library Domain

7. AMP

Accelerated Mobile Pages, ein Google Projekt, dient als Hilfestellung für Publisher, um insbesondere eine schnelle Ladezeit von mobilen Websites zu gewährleisten. Überlegt euch daher, ob es für euch infrage kommt, die mobile Ladezeit durch die AMP Infrastruktur zu optimieren. Ziele von AMP Pages:

  • SERP Rankingfaktor
  • höhere User Experience: Verringerung der Absprungrate
  • schnelle Ladezeit

Mit dem kostenlosen Google Tool PageSpeed Insights könnt ihr den Page Speed eurer Seite / eures Blogs analysieren. Je nachdem wie das Ergebnis für eure Seite ausfällt, könnt ihr überlegen AMP zu implementieren. Auch auf AMP-Seiten ist eine programmatische Monetarisierung der Reichweite über Header Bidding möglich.

8. Policy

Für ein gesundes und homogenes Werbe-Ökosystem ist es extrem wichtig, die Policy Richtlinien der einzelnen SSPs und Marktplätze zu kennen und einzuhalten, da der Publisher sonst mit seiner Seite eine Sperrung und einen Ausschluss aus der Reichweiten-Monetarisierung riskiert. Daher gilt: Richtlinienverstöße erkennen und beseitigen!
Die Google AdSense Programmrichtlinien sind zum Beispiel über diesen Link zu finden.

9. Sichtbarkeit

Wie schon weiter oben in diesem Blogbeitrag erwähnt, ist es für Advertiser entscheidend gesehen zu werden. Aber was bedeutet dies genau? Hierfür gibt es folgende Definitionen:

Display: “Eine Impression gilt als sichtbar, wenn 50% der Anzeigenpixel mindestens eine Sekunde lang im Browserfenster sichtbar waren.”

Video: „Eine Impression gilt als sichtbar, wenn 50% der Werbeanzeige für mindestens 2 Sekunden lang gesehen wurden.“

Der folgende Link gibt einen Einblick in Realtime, wie Google misst, ob ein Ad oder eine Videoanzeige gesehen wurde: Viewability in Action

10. SEO

Was sind weitere Metriken, die Google bewertet und die das Ranking meiner Seite in den Suchergebnislisten beeinflussen?
SEO steht für “Search Engine Optimization”, auf deutsch Suchmaschinenoptimierung. Es gibt unzählige Faktoren, die hier eine Rolle spielen und auf die ein Publisher achten sollte. Eine gut suchmaschinenoptimierte Seite führt zu mehr Traffic. Mehr Traffic führt zu mehr Werbeumsatz. Folgende Tipps können euch helfen, hier kurzfristig Erfolge zu erzielen:

  • Schreibt interessante Inhalte, sodass andere Seiten auf euren Artikel verlinken
  • Stellt sicher, dass eure Seite im Web, Mobile oder AMP-Umfeld schnell lädt
  • Website-Security: Umstellung auf “https” wird ein immer wichtigerer Ranking-Faktor
  • Erhöht die Time on Site – auf deutsch: die Verweildauer der User auf eurer Seite, z.B. durch den Einbau der kostenlosen Google AdSense Recommendation Ads (Contentempfehlungen)
  • Geht in Interaktion mit euren Besuchern über Kommentare, Foren oder Social Media

Die kostenlose Google Search Console unterstützt euch mit Daten und Berichten, um Ergebnisse zu messen und die Performance weiter zu steigern.

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