Gesund bleiben im Homeoffice – 10 Tipps

Kategorie: Online Marketing

Viele von uns arbeiten gerade im Homeoffice, um sich und andere vor dem Coronavirus zu schützen. Die Kurve flach halten, und das Gesundheitssystem unterstützen. Wir von MSO Digital arbeiten seit drei Wochen aus dem Homeoffice, denn wir wollen unseren Teil dazu beitragen – ganz klar unsere gesellschaftliche Pflicht. Das Zuhause bleiben schützt uns vor dem Virus, doch wir haben uns die Frage gestellt, wie man im Homeoffice auch wirklich gesund bleibt und zwar auch mental.

Bedürfnispyramide nach Maslow

Dazu werfen wir einen Blick auf die Bedürfnispyramide nach Maslow, sicherlich ein älteres Modell, welches aber in der heutigen Zeit die Hierarchien der menschlichen Bedürfnisse darstellt.
Um überhaupt arbeiten zu können, sollten die Defizitbedürfnisse in jedem Fall erfüllt werden. Vor allem das Bedürfnis nach Sicherheit oder soziale Bedürfnisse könnten unter der jetzigen Situation leiden.
Deshalb haben wir für Dich 10 Tipps gesammelt, wie Du im Homeoffice gesund bleibst.

1. Versorge dich

Um mental fit zu bleiben, brauchst du eine gesunde Basis. Man sagt doch: “Ein gesunder Geist wohnt in einem gesunden Körper”, also sorge dafür, dass Du alles hast, was Du brauchst. Erfülle Deine Grundbedürfnisse.

  • Sorge für genügend Schlaf. Sieben bis acht Stunden sind ideal.
  • Iss genug. Behalte deine Gewohnheiten bei und nimm die Mahlzeiten ein, die Du auch im Alltag ohne Homeoffice einhältst. Gönn Dir ein paar Snacks. Obst und Nüsse geben Dir den Boost nach einem langen Videocall oder holen Dich aus dem Mittagstief.
  • Trinken. Ganz nach dem Motto #stayhome, ist #stayhydrated mindestens genauso wichtig. Wer zu wenig trinkt, büßt an körperlicher Leistungsfähigkeit ein – logisch, denn wir bestehen zu 50% aus Wasser. Die Mindestmenge bei Erwachsenen liegt bei 1,5 Litern Wasser pro Tag. Natürlich musst Du auf Tee und das Lebenselixier Kaffee auch im Homeoffice nicht verzichten.
  • Du brauchst genügend Sauerstoff, um Deinen Gehirnschmalz zu aktivieren, regelmäßiges Lüften ist also Pflicht.

2 . Regelmäßige Pausen

Unsere Ausflüge zum Kaffeeautomaten fallen gerade leider flach. Zwing Dich trotzdem regelmäßige Pausen im Homeoffice einzulegen: Koch Dir einen Kaffee, streichle die Hauskatze oder räume die Spülmaschine aus. Verschaff Dir einen Moment in dem Du durchatmen und mit klarem Kopf weitermachen kannst.
Dabei ist es völlig egal, wie Du dir die Zeit einteilst. Du kannst feste Pausenzeiten einhalten oder einfach nach jedem längeren Arbeitspaket einen kurzen Break machen.

3. Bewegung

Bürojobs haben ja meist eins gemeinsam: Bewegung = Fehlanzeige. Umso mehr ist es wichtig Deinen Körper auf Trab zu halten, sonst schlafen Dir nicht nur irgendwann die Gliedmaßen ein, sondern auch Dein Gehirn. Bringe deinen Kreislauf in Schwung, mach eine kleine Sporteinheit zwischendurch, gehe nach der Arbeit joggen oder machen einen Spaziergang in der Mittagspause.
Wir führen übrigens unseren Betriebssport virtuell fort. Jeden Donnerstag geben wir für eine halbe Stunde alles und gehen dann wieder hochkonzentriert ans Werk.

4 . Rituale einhalten

Von Zuhause aus Arbeiten bietet dir einen entscheidenden Vorteil: In den meisten Fällen kannst Du Deine Arbeitszeit selbst einteilen. Umso wichtiger ist es, eine eigene Struktur zu finden und diese einzuhalten.

  • Lege Deine Arbeitszeiten fest und halte sie ein.
  • Halte die Pausenzeiten ein.
  • Mache Dir Frühstück und iss zu Mittag (und zwar nicht am Arbeitsplatz).
  • Setze Dir Ziele und priorisiere Dich jeden Tag neu.
  • Tu so als würdest Du wirklich zur Arbeit gehen und mache Dich morgens zurecht.

Oder Du suchst Dir Deine eigenen Rituale. Wichtig ist nur, dass Du sie einhältst und sie sich wie ein roter Faden durch Deinen Tag ziehen.

5. Kleider machen Leute

…das ist uns allen schon seit Kindertagen aus einem bestimmten Märchen bekannt. Du musst nicht mit enger Fliege um den Hals oder im unbequemen Kostüm zuhause am Schreibtisch sitzen. Trotzdem wird Dein Körper nicht in den Arbeitsmodus schalten, wenn Du im Pyjama auf dem Sofa vorm Laptop lümmelst.

6. Der Ort

Such Dir einen ruhigen Ort an dem du ablenkungsfrei arbeiten kannst. Richte Dir diesen Platz als festen Arbeitsort ein. Hier solltest Du nicht gleichzeitig zu Mittag essen oder Deine Wäsche Bügeln. Lass ihn immer einsatzbereit, damit Du nicht  jeden Morgen aufs neue alles aufbauen musst und sorge dafür, dass die Technik funktioniert. Nichts ist nervenaufreibender, als wenn Dir kurz vor einem virtuellen Termin ein Kabel fehlt oder das Internet nicht funktioniert.

Du kannst mal den Platz wechseln, wenn Du Abwechslung brauchst oder Du Deine Aufgaben räumlich trennen möchtest.

7. Kollegen treffen

Für einen virtuellen Kaffeeklatsch oder ein Feierabendbier per Vidocall nehmen wir uns genauso Zeit, wie wir es vorher getan haben. Was ich zuvor mit meiner Kollegin am Schreibtisch nebenan besprochen hätte, kläre ich nun per Telefon mit ihr. Wir schauen zurück auf die Bedürfnispyramide nach Maslow. Trotz #socialdistancing sollten wir unsere sozialen Bedürfnisse erfüllen, das gilt natürlich auch für die Arbeit. Also: Bevor Du anfängst mit Dir selbst zu sprechen, veranstalte ein Kaffeedate mit Deinen Lieblingskollegen.

8. Die Mittagspause

Diese solltest Du nutzen um für eine Stunde ein wenig Abstand zu gewinnen. Koch Dir ein leckeres, schnelles Essen oder wärme Dir etwas auf. Du solltest deinen Arbeitsplatz wirklich verlassen, vielleicht hast Du ja Lust auf ein wenig Bewegung und machst einen Spaziergang. Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, also: Bekomm den Kopf frei.

9. Etwas auf die Ohren

Schmeiß zur Abwechslung ruhig mal das Radio an, hör Musik oder einen Podcast. Das ist abhängig davon, ob Du arbeiten kannst, wenn es nicht absolut ruhig ist. Musik kann Dich motivieren und inspirieren und ein eingeschalteter Podcast oder das Radio dafür sorgen, dass Du Dich nicht allein fühlst.

10. Mach Schluss

Der letzte und einfachste, aber vielleicht auch wichtigste Tipp: Mach den Laptop aus, wenn Feierabend ist. Halt Deine Arbeitszeiten ein. Das heißt nicht nur, dass Du nach Feierabend auch wirklich den Laptop ausschalten solltest, lege auch den Schalter in deinem Kopf bewusst um und befasse dich mit Dingen, die nichts mit der Arbeit zu tun haben.

Fazit: So bleibst du gesund im Homeoffice:

  • Grundbedürfnisse stillen: Genug Schlaf, Essen, Trinken und Sauerstoff
  • Regelmäßige Pausen machen
  • Bewegung einbauen
  • Rituale einhalten
  • das richtige Outfit auswählen
  • den richtigen Platz finden
  • Kollegen virtuell treffen
  • die Mittagspause gestalten
  • Radio, Musik oder einen Podcast hören
  • Arbeitszeiten einhalten

Wir hoffen unsere Tipps helfen Dir gesund durch die Homeoffice-Phase zu kommen. Vielleicht hast Du ja noch ein paar eigene Ideen? Schreib uns gerne auf unseren Social Media Kanäle oder an marketing@mso-digital.de.

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