Google AdSense-Sperre? Google verspricht Publishern mehr Transparenz

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Kategorie: Yield Management

Google hat in seinem offiziellen Google Blog angekündigt, zukünftig Websitebetreibern mehr Einblicke in die Hintergründe von Anzeigenblockaden oder ganzheitlicher AdSense Seiten-Sperren zu geben.

Bisher war es so, dass Google bei Verstößen gegen das Google AdSense-Programm nicht selten eine komplette Domain oder Website für die AdSense-Nutzung blockierte. War ein Publisher, absichtlich oder unabsichtlich, von einer solchen Abstrafung betroffen, war der Weg aus der Penalty ohne einen direkten Google-Ansprechpartner schwierig bis nahezu unmöglich. Folge: AdSense-Konten blieben über Jahre gesperrt oder bereits erzielte Google AdSense-Einnahmen wurden eingefroren und nicht ausgezahlt.

Auf die harsche Kritik vieler AdSense-Publisher hat Google nun reagiert und diese beiden Lösungsansätze angekündigt:

    1. Google wird Anzeigen-Verstöße zukünftig granularer bemängeln. Dank einer neu entwickelten Technologie wird Google zukünftig bei einem Anzeigen-Verstoß lediglich die Werbeauslieferung auf der einzelnen betroffenen Seite abschalten. In der Vergangenheit führte ein Regelverstoß zur Deaktivierung der AdSense-Werbeauslieferung auf der gesamten Online-Präsenz. Google behält sich allerdings das Recht vor auch zukünftig bei massiven Verstößen ganze Seite zu sperren.
    2. Mit einem neu geschaffenen Bereich innerhalb des Google AdSense-Interface soll der Publisher zukünftig in einem so genannten Policy-Center transparent und detailliert über Anzeigen-Verstöße informiert werden. Hierüber soll es ebenfalls möglich sein, nach Behebung des Verstoßes eine erneute Prüfung anzustoßen, sodass im Erfolgsfall Google die AdSense-Werbeauslieferung auf der betreffenden Website wieder startet.

Google plant das Roll-Out des Updates bereits in den nächsten Wochen bzw. Monaten.

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Wie ist der Vorstoß seitens Google zu bewerten?

Im Großen und Ganzen natürlich positiv. Schließlich ermöglicht Google mit den Updates eine viel größere Transparenz und auch Flexibilität. Mit dieser Maßnahme dürfte Google auch bei Publishern, die in der Vergangenheit unberechtigterweise Opfer einer ganzheitlichen AdSense Website-Sperre wurden und sich von der Monetarisierung der eigenen Reichweite über Google-Produkte abgewendet hatten, an Vertrauen zurückgewinnen. Allerdings könnten die neuen Steuerungs- und Interaktionsmöglichkeiten mit dem Publisher auch dazu führen, dass Google noch penibler und schneller auf strikte Einhaltung der AdSense-Richtlinien achtet und auch kleinere Verstöße oder Grenzfälle von AdSense-Integrationen auf einer Seite noch konsequenter ahndet.

Hier geht es zu den Google AdSense Policy Richtlinien! Hier klicken

Über Google AdSense:
Google AdSense ist ein Online – Dienst des US-amerikanischen Unternehmens Google Inc., mit welchem Publisher mittels der Integration eines von Google bereitgestellten JS-Code auf der eigenen Seite über die Ausspielung von Werbeanzeigen Geld verdienen können. Der Erfolg der Anzeigenauslieferung wird über die Kennzahl TKP gemessen, der Auskunft darüber gibt wieviel Geld mit der Auslieferung von 1.000 Impressionen verdient worden ist.

Über DoubleClick AdExchange:
Die DoubleClick AdExchange (kurz: AdX) gilt als eine Art Premium AdSense Konto mit erweiterten Steuerungs- und Managementmöglichkeiten. Mit der AdX ist eine langfristig und nachhaltig optimierte Monetarisierung möglich. Zugang gewährt Google Publishern nur noch über zertifizierte Agenturen. Interesse? Hier gelangen Sie zur Anmeldung.

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