Herausforderungen in der mobilen Reichweiten-Monetarisierung

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Kategorie: Yield Management

1. Page Speed

Die Ladegeschwindigkeit mobiler Websites ist bekanntermaßen mittlerweile ein kritischer Erfolgsfaktor für User Experience und Auffindbarkeit im Google-Ranking geworden.

Daten belegen, dass fast jeder zweite Nutzer eine Website unmittelbar wieder verlässt, sobald der Ladevorgang länger als sechs bis zehn Sekunden dauert. Darum sollte jeder Publisher das Ziel haben, das mobile Nutzererlebnis auf der eigenen Seite zu verbessern.

Deswegen haben wir für Sie fünf Top-Tipps direkt von Google-Experten zusammengestellt, mit denen Sie die Ladegeschwindigkeit Ihrer Websites optimieren können:

  1. Zielseiten-Weiterleitungen vermeiden
  2. Bilder komprimieren
  3. Above-the-fold-Inhalte priorisieren
  4. Javascript und Schriftarten asynchron laden
  5. Browser-Caching nutzen

Außerdem empfehlen wir Ihnen eine brandneue DoubleClick-Studie Mobile Speed Matters für zusätzliche Daten und weiterführende Informationen.

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2. Mobile Monetarisierung

Es ist bekannt, dass immer mehr Nutzer mit ihren Mobiltelefonen auf das Internet zugreifen. Von daher ist es unerlässlich, seine Anzeigen für die mobile Internetnutzung fortlaufend und nachhaltig zu optimieren. Mit der Umsetzung der folgenden drei Tipps lassen sich nachweislich höhere mobile Werbeerlöse generieren:

  1. Ersetzen Sie 320x50px-Anzeigenblöcke durch 320x100px oder 320x150px-Anzeigenblöcke, um den TKP deutlich zu erhöhen.
  2. Arbeiten Sie zusätzlich mit einem 300×250-Anzeigenblock außerhalb des ersten Viewport zur Erweiterung des Werbekonzepts
  3. Fügen Sie einen 300×600-Anzeigenblock auf Ihrer mobilen Website hinzu — stellen Sie dabei sicher, dass oberhalb und unterhalb des Ads wertvoller Content für den Nutzer bereitgestellt wird.

3. Google Update zum 10.01.2017 - Mobile Interstitial

Seit dem 10.01. dieses Jahres führt ein von Google forciertes Update dazu, dass mobile Reichweiten mit Ausspielung von Mobile Interstitials – oder allgemein gesagt Werbeformate, welche den dahinter liegenden Inhalt verdecken bzw. den sofortigen Konsum der dahinter liegenden Inhalte verhindern – abgestraft werden.

Eine Abstrafung könnte sich beispielsweise in einem schlechteren Ranking der Seite des Publishers innerhalb der organischen SERPs bei Google niederschlagen. Dies könnte zu unerwünschten signifikanten Einbrüchen der Besucherzahlen aus mobilen, organischen Suchergebnissen führen.

Umgehen kann man dieses Problem, indem die Ausspielung des Interstitial-Formats für Benutzer, die direkt aus der organischen Google Suche kommen unterbindet. So kann ein Publisher zum Beispiel mittels Referrer & Device-Targeting dafür Sorge tragen, dass diese Formate nicht zur Ausspielung gelangen.

Eine Mobile Interstitial-Ausspielung aus anderen Trafficquellen und Kanälen sowie für den gesamten Desktop-Bereich führt seitens Google nicht zu einer Penalty.

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