Landingpages: Die 11 wichtigsten Landingpage Elemente

Autor:
Kategorie: Online Marketing

Wenn es um die Generierung von Conversions / Transaktionen geht, dann sind Landingpages wohl eines der wichtigsten Instrumente des Online Marketings. Häufig werden Landingpages kreiert, ohne dass sich projektverantwortliche großartig Gedanken über die Gestaltung genau dieser machen.

Klar, eine übersichtliche Struktur, wenige bis gar keine Navigationselemente und Konzentration auf das Wesentliche; das sind die Schlagwort die man immer hört wenn es um die Konzeption einer SEM- oder SEO Landingpage geht. Doch es geht um weit mehr als das. Was nützt die schönste und strukturierteste Landingpage wenn keine Conversions zustande kommen? Gar nichts, richtig – und gerade deshalb ist es so wichtig, dass man sich auf die wichtigsten Elemente konzentriert und sich sowohl beim Aufbau als auch bei der Gestaltung der Landingpage an diesen Elementen „entlanghangelt“.

Überblick: Die 11 wichtigsten Landingpage Elemente

1. Logo

Das Logo sollte auf der LandingPage besonders hervorstechen, da es die erste Verbindung zwischen Unternehmen und Kunden bildet. Hierdurch wird die Firmenphilosophie sowie die Corporate Identity auf einen Blick vermittelt. Ein hoher Wiedererkennungswert sorgt dafür, dass der Interessent seine bereits getätigten Erfahrungen mit dem Unternehmen erneut abruft, was seine Kaufentscheidung schon beim ersten Aufrufen der Seite beeinflusst. Somit wird direkt eine Vertrauensbasis hergestellt.
Im Falle eines Buches taucht beispielsweise der Name des Verlags im Logo auf. Wer zuvor gute Erfahrungen mit Büchern eines bestimmten Unternehmens gemacht hat, wird sie dort auch erneut kaufen wollen.

2. Hero Shot

Das Produkt muss klar erkennbar sein und auf der LandingPage im Mittelpunkt stehen, damit der Kunde sofort wahrnimmt, um welches Produkt es sich handelt. Dafür ist eine optimale bildliche Darstellung unabdingbar.
In dem hier gewählten Beispiel muss das Cover des Buches groß und deutlich präsentiert werden, damit der Kunde einen positiven ersten Eindruck des Printprodukts erhält.

3. Headline/ Subline

Eine sinnvolle Verbindung von Head- und Subline zeigt dem Besucher direkt, ob er sich auf der richtigen Seite befindet. Aus diesem Grund sollte nochmals auf den Anzeigentext Bezug genommen werden, falls der Nutzer aus einer CPC-Anzeige zu der LandingPage gelangt ist.
Präzise und knappe Formulierungen ermöglichen darüber hinaus einen schnellen Überblick.
Bei der LandigPage eines Buches sollten der Autor sowie der Titel des Druckwerks unvermittelt wahrnehmbar sein.

4. Einleitung

In der Einleitung wird eine erste Produkterläuterung vorgenommen, wodurch das Interesse des Nutzers verstärkt werden soll. Zudem wird der Anreiz gegeben sich weiter mit dem Produkt oder der Dienstleistung zu beschäftigen. Es kann exemplarisch das Thema des Buches vorgestellt werden.

5. UVP (Unique Value Position)

An dieser Stelle der LandingPage sollten die Vorzüge und Besonderheiten des Produktes deutlich aufgezeigt werden, jedoch darf der Besucher der Seite nicht mit zu vielen Details überfordert werden.
Beispielhaft ist es sinnvoll dem Kunden direkt aufzuzeigen, dass er keine Versandkosten zahlen muss oder er einen zusätzlichen Vorteil durch das Angebot erhält („Kauf das Buch und du erhältst eine Leselampe gratis!“).

6. Preis

Der Preis des Produkts trägt unweigerlich zur Kaufentscheidung bei. Es können verschiedene psychologische Strategien angewendet werden, um den Kunden zum Kauf anzuregen. Möglich wäre eine Rabattierung oder andere Vergünstigung.
Auf einer für die Buchbranche kreierten LandingPage kann die Option aufgezeigt werden, ein Buchpaket zu erwerben und somit mehrere Bücher einer Autorin/eines Autors zu erhalten.

7. Call-to-Action

Die Call-to-Action sollte auf der LandingPage klar definiert und für den Nutzer eindeutig zu erkennen sein, da hier der erste Schritt in den Conversion-Funnel getätigt wird.

8. Reason Why

Um den Besucher in seiner Kaufentscheidung zu bestärken, sollten verkaufsfördernde Argumente auf der Landing Page zu finden sein. Da sich die Seitenbesucher jedoch unterscheiden können, gibt es verschiedene Möglichkeiten, den Kaufgedanken zu unterstützen. Für einige Interessenten ist dafür eine Statistik oder Vergleichstabelle geeignet, andere sehen vorzugsweise eine Grafik oder Charts. An dem hier gewählten Beispiel wären Kritikermeinungen oder Rezensionen in einer Zeitung ideal.

9. Funktionsprinzip

Da die Besucher differierende Herangehensweisen an die Informationsbeschaffung zu einem Produkt haben können, ist es zweckmäßig, ihm verschiedene Möglichkeiten zu offerieren. Zielgruppenabhängig möchte sich der Nutzer die Funktionsweise eines Produkts im Vorfeld anschauen können. Hierfür sind u.a. ein Video, eine technische Zeichnung oder in diesem Fall eine Leseprobe dienlich.

10. Testimonials

Es ist hilfreich, die Erfahrungen anderer Nutzer zu erhalten, da so direkt Vor- und Nachteile des Produkts aufgezeigt werden können. Somit kann der Interessent schnell abwägen, ob das entsprechende Produkt für ihn geeignet ist. Dabei sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass die Einträge tatsächlich von Usern verfasst wurden und nicht von einer Marketingabteilung stammen, um die Glaubwürdigkeit des Unternehmens zu stärken.
Bei Büchern sind objektive Leserrezensionen eine erste Hilfe, um zu erfahren, welchen Eindruck bisherige Rezipienten von dem entsprechenden Print- oder Digitalprodukt erhielten.

11. Trust-Elemente

Viele Nutzer achten besonders auf Elemente, die das Vertrauen fördern und die sie eventuell bereits aus anderen Bereichen kennen. Dabei kann es sich um Testsiegel, Marken, Zertifikate, inzwischen ebenso Facebook Likes, in diesem Fall auch Auszeichnungen für Buchpreise oder Bestsellerlistenplätze handeln. Gerade bei elektronischen Geräten sind diese Elemente zusätzlich zur Bestätigung von Sicherheitsaspekten für den Nutzer relevant.