Mobile first Strategie? Vergiss es, heute gilt Mobile only!

Kategorie: CEO Blog

2016 war das Jahr der mobilen Werbung – zumindest in den USA. Laut dem heute vom Interactive Advertising Bureau (IAB) veröffentlichten, neuesten IAB Internet Advertising Revenue Report, einer Art Umsatzbericht zum Thema Internetwerbung, der von PwC US ausgearbeitet wurde, entfielen 51 % der US-amerikanischen Werbeausgaben auf mobile Werbung.

 „Dieses wachsende Engagement spiegelt die kontinuierliche Verlagerung des Marketings von Mobile First zu Mobile Only wider – man möchte mit dem heute immer stärker unterwegs agierenden Verbraucher Schritt halten“, sagte Randall Rothenberg, Präsident und Geschäftsführer von IAB.

Laut Pressemitteilung gab es im Bereich der mobilen Werbung einen Anstieg um 77 % – von 20,7 Milliarden US-Dollar im Jahre 2015 auf 36,6 Milliarden US-Dollar im Jahre 2016.

 „In einer mobilen Welt wie der heutigen, ist es nicht verwunderlich, dass die Einnahmen aus mobiler Werbung inzwischen mehr als der Hälfte des digitalen Marktanteils entsprechen“, sagte David Doty, stellvertretender Vorsitzender und Marketingchef von IAB.

Im Bereich der digitalen Videos war, vor allem bei mobilen Endgeräten, ein Nachfrageschub zu beobachten. Laut dem Bericht erreichte digitale Videowerbung im Jahre 2016 ein Rekordhoch von 9,1 Milliarden US-Dollar, was im Vergleich zum Vorjahr einem Anstieg von 53 % entspricht. Derweil hatten die Einnahmen, die infolge von auf Mobilgeräten abgespielten Videos erwirtschaftet wurden, neue Rekordwerte erreicht, wobei sich diese im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelten und auf fast 4,2 Milliarden US-Dollar beliefen.

 „Digitale Videos besitzen die enorme Fähigkeit, engagiertes Publikum anzuziehen, und dies zieht wiederum größere Investitionen an“, ergänzte Doty.

Social-Media-Werbung bleibt für Werbetreibende auch weiter ein zentraler Schwerpunkt.

Im Bericht wurde angemerkt, dass durch diese Art der Werbeanzeigen im letzten Jahr 16,3 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet wurden – dies entspricht im Vergleich zu 2015 einem Anstieg von 50 %. Die Einnahmen aus suchgebundener Werbung blieben stabil. Sie erreichten im Jahre 2016 fast 35 Milliarden US-Dollar, gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Anstieg von 19 %. Der Bereich Digitales Audio – im Bericht erstmals gemessen – hatte mit 1,1 Milliarden US-Dollar erwirtschafteten Einnahmen 2016 ein gutes Jahr.

In Bezug auf die Internet-Werbeausgaben lässt der Einzelhandel auch 2017 weiterhin die sonstigen Branchen hinter sich – mit 21,3 % Anteil an den gesamten Werbeausgaben, während Finanzdienstleistungen und die Automobilindustrie mit 13,3 % bzw. 12,5 % folgten. Derweil zeigte sich im Medienbereich, dass Internetwerbung einen Anstieg von 5,2 % und somit im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 13 % verzeichnete.

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