Native Advertising: Man sieht sie – Man sieht sie nicht

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Kategorie: Yield Management

Native Advertising ist das Trendthema der digitalen Vermarktung in den letzten Jahren. Während Internet-User die Werbeflut klassischer Bannerwerbung oder lästiger Pop-ups und Interstitials mit immer geringer werdenden Klickraten abstrafen, suchen Werbetreibende einen Ausweg, um die Aufmerksamkeit der Nutzer wieder zurückgewinnen zu können.

Schöne, nativ in das Umfeld der Seite eingebundene Werbung, die im Idealfall auf den ersten Blick gar nicht als Werbung erkennbar ist, sollen neue hohe Umsätze in die Kassen der Websitebetreiber spülen. Ein flexiblerer Blickwinkel auf die sogenannte Yield-Optimierung digitaler Reichweiten scheint in Zeiten einer “Coalition for better Ads” und der viel beachteten Ads.txt-Initiative auch unausweichlich.

Native Advertising ist aus diesem Grund ein wichtiger und essenzieller Baustein in der ganzheitlichen Yield-Optimierung einer Website geworden. Intelligentes Yield Management im programmatischen Handel von Native Ads ist einer der idealen Treiber, um eine ausgewogene Balance zwischen bestmöglicher Monetarisierung für den Publisher und optimaler User Experience für den Website-Besucher zu gewährleisten.

Die Einbindung von Native Ads erfolgt dabei auf eine Art und Weise, dass die Werbebotschaft kaum vom redaktionellen Umfeld, mit dem der Besucher der Seite vertraut ist, unterschieden werden kann. Die Werbung wird subtil in die Seite eingebettet. Anzeigen werden in ihrer Gestaltung ganz bewusst an das Design der Seite angelehnt. Die Auswahl der Bilder, Farben und Call-to-Actions, aber auch des richtigen Textes, ist hier essenziell.

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Für den maximalen Erfolg einer nativ gestalteten Anzeige ist in der fortlaufenden Optimierung das Testing maßgeblich. Mit automatisierten Systemen, deren Basis maschinelles Lernen ist, wird eruiert, welche Anordnung und welches Design mit welcher Schriftart und welcher Schriftgröße einer Anzeige den höchsten Ertrag verspricht.

Die Auswertung der gesammelten Daten maximiert nicht nur nachhaltig den Erlös eines Native Ad auf der bestehenden Website, die gewonnenen und gemessenen Informationen können auch dazu verwendet werden, datengestützt Algorithmen zu erstellen. Diese geben in zukünftigen Szenarien Auskunft darüber, welche Anzeigenkombination voraussichtlich in einem ähnlichen Umfeld eines vergleichbaren Publishers TKP-optimiert performen wird. Dies spart Zeit und führt wesentlich schneller zu höheren TKPs und damit zu mehr Umsatz.

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Schleichwerbung oder Zukunft der digitalen Reichweiten-Monetarisierung?

Da die Native Ads häufig lediglich mit “Anzeige”, “Sponsored Post”, “Ein Service von” oder “In Kooperation mit” gekennzeichnet werden, sprechen Kritiker oft von Schleichwerbung, während Fürsprecher in Native Advertising die Zukunft der digitalen Reichweiten-Monetarisierung sehen. Publisher hoffen – unter anderem durch die damit einhergehende Deaktivierung von AdBlocker-Tools – auf höhere Werbeumsätze mit Native Advertising.

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