PPC ROCKETS: Throwback Thursday #Dezember

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Kategorie: Online Marketing, PPC Rockets

Frisch in 2018 angekommen beschäftigen uns natürlich nicht nur unsere guten Neujahrsvorsätze, sondern auch wie immer spannende Themen und Insights aus der PPC Welt. Bevor wir mit den neuesten Trends im neuen Jahr durchstarten, haben wir für Sie noch einmal die Updates aus dem Dezember zusammengefasst, damit durch den Jahreswechsel auch nichts in Vergessenheit gerät. In diesem Sinne… einen raketenmäßigen Start ins neue Jahr mit weiterer High Performance im PPC-Universum!

AdWords: Targeting nach Telefonnummern und Adressen möglich

Die Möglichkeit, eine Liste mit E-Mail-Adressen bei AdWords hochzuladen und als Targeting zu verwenden, ist vielen Advertisern bereits schon länger bekannt. Google erweitert dieses Feature jetzt um das Targeting nach Telefonnummern und Wohnadressen.

Advertiser können somit entsprechende Listen einbuchen, welche derart beständige Erhebungen beinhalten. Nicht zuletzt ist hier der Datenschutz ein umstrittenes Thema, welcher in 2018 aufgrund der neuen Datenschutz-Grundverordnung vermutlich ohnehin immer stärker thematisiert werden wird.

Daher dürfen ausschließlich eigens erhobene Daten von Unternehmen verwendet werden, das heißt Angaben von Drittanbietern sind nicht zugelassen.

Facebook: Click-to-WhatsApp-Ads in USA ausgerollt

Privat längst im Alltag integriert und kaum noch wegdenkbar, nutzen mittlerweile auch viele Unternehmen den Messenger-Dienst WhatsApp, um ihren Kunden für deren Anliegen einen weiteren Kontaktservice zu bieten.

In der Vergangenheit hatte WhatsApp ausschließlich beschlossen, die App nicht als Werbemöglichkeit bereitzustellen.

Facebook versucht allerdings jetzt, eine Verbindung zwischen den beiden Plattformen herzustellen. Demnach wird es Advertisern ermöglicht, einen Button in Anzeigen auf Facebook zu integrieren, welcher Nutzer durch einen Klick via WhatsApp direkt mit dem Unternehmen in Kontakt treten lässt. Hierbei soll sowohl die einfache Nachricht als auch ein Anruf möglich sein.

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Click-to-WhatsApp-Button in Facebook-Anzeigen (Quelle: Fone Arena

Zur Zeit wird dieses neue Feature in Nord- und Südamerika, in Afrika, Australien und Asien ausgerollt. Wann wir mit der Möglichkeit in Deutschland rechnen dürfen, ist fraglich. Ein Grund dafür ist die umstrittene Vereinbarkeit des Datenschutzes, weshalb im letzten Jahr auch die Bemühungen um den Austausch von Daten zwischen dieser beiden Plattformen vorerst auf Eis gelegt wurden.

Der Roll-Out in Deutschland ist daher nicht unwahrscheinlich, allerdings wird Facebook zunächst die Performance und das Zusammenspiel der beiden Plattformen in den ausgewählten Ländern beobachten.

Facebook: Engagement Baits werden abgestraft

Wahrscheinlich ist jeder schon mal auf einen Post gestoßen, der z.B. lustige oder hilfreiche Videos bzw. Creatives beinhaltet und mit Beschreibungen wie “Markiere eine Person…” oder Gewinnspiel-Bedingungen wie “Teile diesen Beitrag und like unsere Seite…” versehen ist.

Natürlich ist das Engagement des Nutzers bei solchen Beiträgen groß, allerdings hat dieses Vorgehen schon lange Unternehmen verärgert, die tagtäglich wirklich wertvollen Content produzieren.

Denn die sogenannten Engagement Baits sollen den Beiträgen lediglich mehr Reichweite bescheren, wodurch das Unternehmen den Nutzer austrickst zu interagieren.

Engagement Baits in den verschiedenen Kategorien (Quelle: Facebook Newsroom)

Engagement Baits in den verschiedenen Kategorien (Quelle: Facebook Newsroom)

Lange Zeit konnten Herausgeber damit auch Erfolge erzielen, doch jetzt schreitet Facebook ein und straft diese Art von Beiträgen endgültig ab.
Sobald ein solcher Beitrag aus den dargestellten Kategorien identifiziert wird, soll die Reichweite erheblich reduziert werden.

Weitere Kategorien von Engagement Baits (Quelle: Facebook Newsroom)

Weitere Kategorien von Engagement Baits (Quelle: Facebook Newsroom)

Schließlich soll langfristig auch die Facebook-Seite abgestraft werden, wenn die Betreiber häufig mit Engagement Baits arbeiten.

Instagram: Hashtags können gefolgt werden

Bild_5Bisher konnte man Instagram-Accounts von Freunden, Bekannten aber auch berühmten Persönlichkeiten folgen.

Ab Dezember 2017 können auch Hashtags gefolgt werden, die dafür jeweils mit einer eigenen Instagram-Seite versehen werden.

Also, einfach einen beliebten Hashtag unter einem Post anklicken oder danach suchen und der Seite folgen. Ab dem Zeitpunkt erscheinen Bilder in Bezug mit diesem Hashtags im Newsfeed des Nutzers und auch in den Stories.

Damit die weltweit geposteten Bilder den Smartphone-Bildschirm nicht überfluten, arbeitet Instagram natürlich entsprechend dem Algorithmus und identifiziert die für den Nutzer wichtigsten Highlights des Hashtags.

AdWords: Custom Intent Audiences vorgestellt

Das Google Display-Netzwerk stellt bereits einige Targeting-Möglichkeiten zur Verfügung, wie z.B. die Ausrichtung auf Placements, nach Themen, gemeinsamen Interessen etc.

Nun rollt Google im neuen AdWords Interface eine weitere Zielgruppen-Einstellung aus, die es ermöglicht, Keywords sowie URLS der Produkte und Dienstleistungen zu definieren, nach denen Ihre gewünschte Zielgruppe entsprechend auf anderen Websites etc. sucht.

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Dabei gibt es zwei Möglichkeiten der Zielgruppen-Erstellung:

  1. Kreieren Sie Ihre eigene Zielgruppe
    Hierbei können verschiedenste URLs und Keywords ausgewählt werden, im Gegensatz zu Themen oder Placements ist der Advertiser nicht auf eine Vorauswahl von Google angewiesen.
  1. Lassen Sie Google Ihre Zielgruppe zusammenstellen
    Dieses Feature ist zwar bisher nur in der englischen Sprache erreichbar, setzt aber auf viel Potenzial. Auf Grundlage des Algorithmus und weiterer Datenverarbeitung werden von Google automatisch Merkmale für Ihre Zielgruppe zusammengestellt, die aktiv nach ähnlichen Produkten und Dienstleistungen wie Ihren suchten.

Die erste Variante bietet also schon viel Spielraum, sich an der Zielgruppen-Zusammenstellung auszuprobieren. Wir sind gespannt, was das zweite Feature nach Roll-Out in Deutschland zu bieten hat.

Apple: Search Ads Basic in USA gelauncht

Bereits im September 2016 rollte Apple die Search Ads für den App Store aus.

Search Ads (Basic und Advanced) im App Store (Quelle: Tech Crunch)

Search Ads (Basic und Advanced) im App Store (Quelle: Tech Crunch)

Ende 2017 wurden erstmals in den USA die Search Ads Basic veröffentlicht, welche eine abgespeckte Version der einst entstandenen Search Ads Advanced darstellen – sozusagen das AdWords Express für den App Store.

Die beiden Versionen unterscheiden sich vor allem in den Targeting-Einstellungen, sodass die neue Basic Version keinerlei Keyword-Setup o.ä. bedarf, Apple blendet die Anzeige automatisch interessierten Nutzern ein.

Außerdem gibt es Unterschiede in der Gebotssteuerung. Bei der Basic Variante bezahlt der Advertiser pro abgeschlossener Installation einer App, bei der Advanced Variante per Klick auf die Anzeige.

Apple stellt dem Advertiser ein Interface zur Verfügung, in dem diese Einstellungen anfangs schnell und einfach getroffen werden können. Bei der Advanced Variante ist das Setup etwas ausführlicher, bei der Basic Variante sind nur wenige Angaben erforderlich.

Setup für die Search Ads Basic (Quelle: Apple)

Aktuell lassen sich die Search Ads nur in den USA aufsetzen. Wir sind gespannt, wann und inwieweit uns Apple mit diesem Feature in Deutschland beschert und wie sich die Performance für Apps entwickelt.

AdWords: Bilder in Suchanzeigen getestet

Bild_8Google testete im Dezember Bilder der jeweiligen Landingpage in die ausgespielte Suchanzeige zu integrieren. Schon über mehrere Jahre wurde dieses Zusammenspiel in Anzeigen bereits getestet, doch Google hat dazu bisher noch nichts konkret veröffentlicht.

Offenbar soll eine weitere Testphase laufen, nämlich Visuelle Sitelink, bei denen Bilder in den Anzeigenerweiterungen platziert werden.

Wir sind gespannt, ob bald endgültig eine Möglichkeit ausgerollt wird, Bilder in Suchanzeigen zu nutzen.

Sie sind gespannt auf weitere spannende News aus dem Online Marketing-Universum, welche die PPC Rockets jeden Monat noch einmal für Sie zusammentragen?

Stay tuned!


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