Programmatic Video Advertising nimmt an Fahrt auf

Kategorie: Display Advertising, Video Advertising

Display Advertising ist im Toolkit von Marketern Standard. Mit seinen Möglichkeiten hinsichtlich Targeting, Personalisierung und Messbarkeit hat sich das Werbeinstrument Display allerdings seit der Einführung des programmatischen, also automatisierten, Werbehandels stark weiterentwickelt. Programmatic hat nun auch den Bereich Online-Videowerbung erreicht, was viele Werbungtreibende dazu veranlasst, einen Teil ihres TV-Budgets dahin zu verschieben.

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Was ist Programmatic Video und welche Vorteile bietet es?

Unter Programmatic Video versteht man eine Methode, um automatisiert Online-Videowerbung einzukaufen. Dieser effiziente und wirkungsvolle Ansatz wendet Echtzeitdaten an, um zu entscheiden, wann und wo Video-Ads angezeigt werden. Auch lassen sich damit bereits bestehende TV-Spots unterstützen, für Digital optimieren oder sogar Content-Bausteine individualisieren. Werbungtreibende Marken können so die Vorteile des TV-Spots mit den neuen Möglichkeiten von Programmatic im Display Advertising kombinieren.

Zusätzlich erweitert Video einige frühere Beschränkungen von Display Advertising. Viele User haben mittlerweile eine Banner-Blindheit gegenüber Standard-Display-Ads entwickelt, vor allem wenn sich sehr viele Werbeanzeigen auf der Website befinden. Video kann an dieser Stelle DIE Lösung sein. Pre-Roll-Videoanzeigen zum Beispiel animieren den User, sind unterhaltsam und haben einen Mehrwert. Und: Sie sind im Gegensatz zu anderen Werbeformaten auffällig und in der Lage, die Markenbotschaft ideal zu transportieren. Wie Fernsehzuschauer daran gewöhnt sind, dass ihre Lieblingssendung von Werbeblöcken unterbrochen wird, akzeptieren Nutzer Pre-Rolls eher und empfinden sie als weniger störend im Gegensatz zu traditionellen Display Ads. Neben Pre-Roll gibt es weitere Videowerbeformen, wie Mid-Roll, Post-Roll, In-Feed und Connected TV. All diese Formate sind dafür geeignet, die Marketingziele einer Marke zu unterstützen.

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Warum verschieben nun so viele Marken ihre TV-Budgets zu Programmatic Video?

Im Gegensatz zu TV ist Programmatic Video messbar, effizient und zielorientiert und kostet zudem nur einen Bruchteil des CPA von TV. Die genaue Aussteuerung gehört jedoch zu den größten Vorteilen: Marken können die richtige Zielgruppe zur richtigen Zeit auf der richtigen Plattform ansprechen – dort wo die Nutzer gerade am aktivsten ist. Das sind beispielsweise die Seiten von Premium-Publishern oder auch YouTube und Facebook.

Welche Voraussetzungen muss Programmatic Video erfüllen?

Heutzutage steht bei der Kommunikation mit Konsumenten Relevanz an erster Stelle. Die Aufmerksamkeitsspanne der Internetnutzer ist begrenzt. Kommunizieren Marken an den Interessen und aktuellen Bedürfnissen der Nutzer vorbei, verlieren sie an Bedeutung. Erstens für den Nutzer selbst und an zweiter Stelle auch im Markt, wenn der Wettbewerb intelligenter für sich und seine Produkte wirbt. Video Advertising schafft eine animierende und interaktive User-Experience und ist mit dem bekanntesten Werbeformat vergleichbar: dem Werbespot im Fernsehen. In nur fünfzehn Sekunden haben Marken die Möglichkeit, das Publikum in Kürze zu informieren und zu unterhalten.

Wenn die Qualität der Inhalte hoch ist und der Agenturpartner die Mediaeinkaufstools nutzt, um dem richtigen User im richtigen Umfeld zur richtigen Zeit eine Anzeige zu präsentieren, wird das Medium zu einer leistungsstarken Plattform für Aufmerksamkeit, Conversions und Kundenbindung.

Werbungtreibende werden am Thema Video nicht mehr vorbeikommen. Video wird laut Studien bis Ende 2017 für 70 Prozent des gesamten Datenverkehrs im Internet verantwortlich zeichnen. Höchste Zeit also, sich mit dem Thema ausgiebig zu befassen.