SEO Monthly: Neues SEO Tool von Google, mögliche Abschaltung von Google News und mehr

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Kategorie: SEO Weekly

Diesen Monat berichten wir in unserem SEO Monthly Rückblick über einen zu starken Fokus auf RankBrain, die neue Lighthouse Nutzung von Google PageSpeed Insights, die eventuelle Abschaltung von Google News, ein neues SEO Mess-Tool von Google und warum Seiten mit Keyword Stuffing immer noch ranken.

Google rät von einem zu starken Fokus auf RankBrain ab

Während Google noch 2015 eine vermeintlich große Sache aus RankBrain gemacht hat, revidiert John Müller dies nun per Tweet. SEOs sollten sich nicht auf Googles Interpretationsalgorithmus versteifen, da dieser das Ranking nicht direkt beeinflusst.

Google’s PageSpeed Insights bietet neue Performance Metriken von Lighthouse an

Google PageSpeed Insights benutzt nun Lighthouse als seine Analyse Engine. Dieser Wechsel löst die Problematik, dass die Einheitlichkeit zwischen den verschiedenen Webseiten Analyse Tools von Google bisher nicht gegeben war. Vorher haben besagte Tools verschiedene Empfehlungen gegeben, was für Unklarheit bei den Nutzern sorgte.

At Google, we know that speed matters and we provide a variety of tools to help everyone understand the performance of a page or site. Historically, these tools have used different analysis engines. Unfortunately, this caused some confusion because the recommendations from each tool were different. Today, we’re happy to announce that Pagespeed Insights (PSI) now uses Lighthouse as its analysis engine.

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Eventuelle Abschaltung von Google News durch das EU-Leistungsschutzrecht

Google News ist für viele News basierte Webseiten der Traffic-Lieferanten schlechthin. Dennoch waren in der Vergangenheit einige große Verlage damit nicht ganz zufrieden und wollten Zahlungen von Google erhalten für das Anzeigen Ihres Contents. Google jedoch machte bereits vor einigen Jahren klar, dass kein Cent gezahlt wird.

Das Leistungsschutzrecht ist eigentlich nichts Neues für Deutschland, denn dies wurde bereits 2013 eingeführt. Nur hat sich seitdem, genau wie in anderen Ländern auch, nichts geändert. Das könnte sich mit einer Europaweiten Einführung aber ändern

Es gibt keine Werbung in Google News. Es ist kein umsatzgenerierendes Produkt für Google. Wir denken, dass es als Dienst an der Gesellschaft wertvoll ist.

Das Gesetz zielt spezifisch auf Google News und ähnliche Anwendungen, die Snippets von Artikeln nutzen, so wie auch die Schlagzeile und Bilder um den Nutzer mehr Kontext zu liefern. Mit dem Gesetz in Kraft müsste Google bei jeder Ausspielung dieser Anzeigen zahlen. Daher droht Google mit der Abschaltung des Dienstes, um möglichen Problemen aus dem Weg zu gehen.

In Spanien ist der Dienst bereits seit mehreren Jahren offline. In Deutschland konnte man das Ganze umgehen, indem die Verlage zustimmen mussten, dass ihre Inhalte kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Alle Weiteren, die weiterhin Geld verlangten, wurden aus Google News exkludiert.

Aufgrund dessen, dass Google mit dem Service kein Geld verdient, sondern einfach nur als wichtiger Traffic Lieferant fungiert, müssten genau genommen die Verlage Geld zahlen, um in den Anzeigen zu erscheinen. Dies war bisher nicht der Fall und es war eine Win-Win Situation, bei der die EU aber nun zwischenfunkt.

Warum lässt Google noch Seiten mit Keyword-Stuffing ranken?

In den oberen Rankings sieht man noch häufig Seiten die zunächst eine sehr schlechte Qualität aufweisen. Das macht sich zum Beispiel durch Keyword überladene Texte bemerkbar. Eine längst veraltete und mittlerweile sogar sich negativ auswirkende “SEO Technik”. Warum das so ist, hat John Müller nun via Twitter geklärt.

Viele Seiten machen Fehler aber nur aufgrund des ein oder anderen Fehlers kann eine Webseite dennoch gut ranken, wenn diese hilfreich ist. Da spielen dann andere Faktoren eine wesentlich größere Rolle.

Neues Google Tool welches die SEO Umsetzung einer Website bewertet

Google hat ein neues Tool gestartet, welches viele Aspekte einer Website misst, unter anderem auch wie gut SEO best practices befolgt werden. Das neue Tool ist aktuell in der Open Beta und kann unter web.dev erreicht werden.

web.dev ist dazu da, Entwicklern und Seiten-Besitzern zu helfen moderne Web Funktionen anzuwenden, indem es Analyse und Empfehlungen bereitstellt.
Laut Google ist dieses Tool eine Ansammlung von über 10 Jahren Erfahrung mit Nutzer Bedürfnissen im Web.

Am Beispiel von google.de sieht es dann so aus:

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Das Tool betrachtet folgende Punkte genauer:

  • Performance: Audits für Metriken wie first paint oder time to interactive um Verzögerungen zu bestimmen
  • Best Practices: Untersucht nach allem von HTTPS Nutzung bis korrekten image aspect ratio
  • SEO: Überprüft SEO best practices, um sicher zu stellen, dass die Seite auffindbar ist
  • Accessibility: Sucht nach Fehlern, welche den Nutzer davon abhalten könnten den Content aufzurufen

Dort drunter sieht man auch noch eine Liste von empfohlenen Verbesserungen. Diese sind nach Einfluss auf die Website geordnet von High bis Low. Außerdem kann auch ein detaillierter Bericht heruntergeladen werden.

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