SEO Monthly: Mobile First Index, Google Search Console und weitere Google-Neuerungen und Meldungen

Kategorie: SEO

Diesen Monat berichten wir in unserem SEO Monthly Rückblick über den mobile first Index, die neue GSC, Verstoß gegen Google-Richtlinien, Unterbilder bei Suchergebnissen und Indexierung und Ranking von hidden Content.

Google rollt den mobile first Index aus

Im September hat Google eine Welle von Seiten auf den mobile first Index umgezogen. Google hatte bereits vor längerer Zeit angedeutet den mobile first Index großflächig auszurollen. Die große Welle an Umzügen hat jedoch jetzt erst im September stattgefunden. Die Webseiten-Betreiber wurden über die mobile first Indexierung in der Google Search Console informiert.

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Die Indexierung über die mobile Version macht sich ebenfalls in den Logfiles bemerkbar. Dort steigt der Traffic über den Googlebot Smartphone dann an und übersteigt den Traffic des Googlebot desktop. Die Umstellung der Indexierung ist angelehnt an den Anstieg und die Relevanz der mobilen Suche in den letzten Jahren. Die mobile Suche hat die klassische desktop Suche abgelöst, dahingehend hat Google auch die Indexierungsweise geändert.

Google Search Console verlässt Beta-Phase

Seit Anfang des Jahres steht die Beta-Version der Google Search Console allen Webmastern zur Verfügung. Das ganze Jahr lang hat Google nun daran herumgetüftelt, um das Analysetool und seine Funktionalitäten zu verbessern. Im September hat Google an der Search Console finalisiert, woraufhin diese die Beta-Phase verlassen hat. Die alte Search Console bleibt vorerst trotzdem noch bestehen, da noch nicht alle Funktionen in der neuen Search Console verfügbar sind. Existiert eine Funktion in beiden Varianten werden Nutzer automatisch auf die neue Version verwiesen.

In der neuen Version hat sich einiges getan. Nicht zuletzt das moderne Design sticht hervor. Folgende Neuerungen sind noch zu finden:

  • manuelle Maßnahmen bezüglich der Google-Richtlinien Verstöße  werden angezeigt
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  • eine URL-Prüfung mit Anzeige der Live-Version ist möglich
  • im Leistungsbereich können Daten der letzten 16 Monate eingesehen werden
  • der Statusbericht der Indexierung zeigt an, welche URLs indexiert wurden und welche nicht
  • ein Share-Button erlaubt es, weitere Kollegen zu Warnungen hinzuzuziehen

Meldungen bei Verstoß gegen Google-Richtlinien werden überarbeitet

Google hat angekündigt, die Meldungen zu überarbeiten die bei einem Verstoß gegen die Webmaster-Richtlinien verschickt werden. Grund hierfür ist die unklare Formulierung dieser Meldungen.

Verhängt Google eine manuelle Maßnahme erhält der Webseitenbetreiber eine Meldung in der Google Search Console. Diese Nachricht ist in vielen Fällen jedoch so unklar formuliert das nicht daraus hervorgeht, worin genau der Verstoß besteht.

Ein Beispiel liegt bei einem angeblich missbräuchlichen Einsatz von Schema-Markup vor. Hier hat der Webseitenbetreiber die gelben Bewertungssterne in den Google-Ergebnissen verloren. Aus der Benachrichtigung über die Google Search Console ging jedoch nicht eindeutig hervor, auf welchen Bereich der Website sich der missbräuchliche Einsatz bezieht.

John Mueller empfahl dem Nutzer, sich Rat in passenden Foren oder bei SEOs zu holen. Eine weitere Möglichkeit wäre es, einen Reconsideration Request zu stellen. Er kündigte zudem an, dass die Meldungen bei Verstößen in Zukunft klarer werden sollten.

Google testet Unterbilder auf der Suchergebnis-Seite

Google testet die Darstellung von Unterbildern bei Sitelinks in der mobilen Suche.

Es wird nicht nur das Bild für das Haupt-Snippet angezeigt, sondern auch für die Sitelinks. Bilder wurden bis dahin noch nie in Sitelinks mit ausgespielt.

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Eine Analyse, nach der 91% der Befragten Bilder in Sitelinks zur nützlich hielten, war ausschlaggebend für den Test.

Für uns SEOs bedeutet dies, dass wir verstehen müssen wie Google die (richtigen) Bilder zu den Sitelinks ermittelt.  Seitenbetreiber und SEOs sollten sicherstellen, dass die angezeigten Bilder korrekt sind und den Inhalt repräsentieren der sich hinter den Sitelinks verbirgt.

Indexierung und Ranking von Inhalten in Tabs und Akkordeons

Bei der Indexierung von Inhalten die in Tabs oder Akkordeons verborgen sind herrscht in der SEO-Szene Unklarheit. Häufig wird behauptet, dass die Inhalte (speziell auf Mobilgeräten) nicht ausgespielt werden. Dies streitet Google, in Person Gary Illyes, jedoch ab. Er sagt, dass Google Inhalten in Tabs und Akkordeons volle Bedeutung zurechnet.

Im Jahr 2016 äußerte sich Google bereits zu dem Thema. Auch damals hieß es, dass versteckten Inhalten in Tabs, Registerkarten etc. zu Zwecken der User Experience die volle Aufmerksamkeit und Gewicht gegeben werde.

Gary Illyes stellte nun nochmal klar, dass verstecke Inhalte indexiert und vollständig beim Ranking berücksichtigt werden würden, eventuell jedoch nicht in den Snippets erscheinen.

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