SEO Weekly: So wird SEO im Jahr 2018

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Kategorie: SEO Weekly

Diese Woche berichten wir in unserem SEO Weekly Wochenrückblick über die kommenden Veränderungen für die Suchmaschinenoptimierungen im Jahr 2018 in den Bereichen OnPage, OffPage und Content.

SEO im Jahr 2018 - Das sagen die SEO Experten

SEO ist keine exakte Wissenschaft. Nichts desto trotz, gibt es einige Dinge, die man als guter Webmaster einkalkulieren kann und sollte. Gegenüber dem SearchEngineJournal haben einige SEOs ihre Ansichten darüber geäußert, wie sie sich das Jahr 2018 vorstellen. Dabei kamen folgende, tragende Punkte zustande:

  1. Qualitativ hochwertiger Content, den Nutzer gerne lesen, ansehen, anhören und teilen bleibt der Schwerpunkt im Google-Ranking-Algorithmus.
  2. Die laufende, technische Optimierung darf auch 2018 nicht vernachlässigt werden, damit Google alle Seiten einer Internetpräsenz richtig lesen und indexieren kann.
  3. Der Austausch von Content über Outreach-, PR- und Linkbuildinginitiativen vereinfacht das Sammeln von hochwertigen Links.
  4. SEO ist, laut Aleh Barysevich von Link Assistant, dabei mit Performance-Marketing zu verschmelzen und seine Rolle als eigenständige Disziplin zu verlieren.
  5. Der einzige “Algorithmus”, der wirklich zählt, ist der Kunde.
  6. OnPage Optimierungsmaßnahmen und Content-Marketing müssen 2018 noch enger zusammen wachsen.
  7. Die “Blocking and Tackling” Grundsätze müssen 2018 vollständig optimiert werden.
  8. Die bereitgestellten Informationen sollten immer nützlich, relevant, genau und aktuell sein.
  9. Inhalte müssen über alle Devices nahtlos gefunden werden. Das zieht Sprach- und Home-Assistenten, Tablets, Smartphones und Desktop-Computer mit ein.
  10. W-Fragen sollten im Content nicht mehr vernachlässigt werden. Denn statt Keywords einzugeben stellen Verbraucher Fragen.
  11. Wann immer möglich sollten strukturierte Daten eingebunden werden, um die maximale Portabilität der eigenen Website sicherzustellen.
  12. Die klassischen SEO Modelle sind nach wie vor relevant.
  13. 2018 bedeutet auch mobile first! Das heißt, Websites sollten mobil optimiert sein und im Idealfall auch auf AMP umgestellt werden.
  14. Google ist nicht die einzige relevante Suchmaschine. Je nach Websiteinhalten, sollte auch auf andere Suchmaschinen, wie Bing, YouTube, Amazon, Pinterest oder Trivago Rücksicht genommen werden.
  15. Informationen müssen noch kompakter und exakter sein als alle Jahre zuvor.

Mobile First - und dann? Die Bedeutung des mobilen Schwerpunktes für die Suchmaschinenoptimierung

Google hat es im vergangenen Jahr schon des Öfteren angekündigt: Mobile First wird eines der Kernthemen für das Jahr 2018 im SEO sein. Bei dem berüchtigten “mobile-first indexing” geht es darum, dass die mobile Version einer Website den Startpunkt im Google Index bekommt. Das hat einen maßgeblichen Einfluss auf die Rankings.

Mobile first bedeutet nicht mobile only! Webmaster, die keine mobilfreundliche Version ihrer Website haben, haben immer noch die Möglichkeit, dass ihre Desktopversion der Site indexiert wird. Jedoch muss man in dem Fall auch davon ausgehen, dass bisher bestehende Rankings in diesem Fall abrutschen und an Sichtbarkeit verloren wird.

Die mobile Version sollte als primäre Version der Website betrachtet werden. Im Fokus dabei sollten auf jeden Fall die Geschwindigkeit und Ladezeit der mobilen Seite stehen. Folgende Punkte gilt es danach zu prüfen:

  1. Verfügt die mobile Site über sämtlichen hochwertigen Content (Texte, Bilder, Videos), der auch auf der Desktop-Version vorhanden ist? Sind alle Formate in der mobilen Version crawlbar?
  2. Wurde das gleiche strukturierte Markup für die mobile Version wie für die Desktop-Version verwendet?
  3. Sind die Metadaten in beiden Versionen auf allen Unterseiten gleich?
  4. Wurde für die Internationalisierung der hreflang-Tag gesetzt?
  5. Sind auch in der mobilen Version alle OpenGraph-Tags, Twitter-Cards und andere soziale Metadaten verfügbar?
  6. Kann auf alle Links zu Sitemaps auch von der mobilen Version zugegriffen werden?
  7. Wurde auch die mobile Version der Site in der Search Console überprüft?
  8. Bieten die Host-Server eine ausreichende Crawling-Rate?

Mobile Switchboard-Tags können, falls implementiert, beibehalten werden. Insgesamt gilt es, die mobile Websiteversion nun noch weiter in den Fokus der Suchmaschinenoptimierung zu setzen und diese primär zu bearbeiten. Die Desktop-Version sollte dennoch nicht außer acht gelassen werden.

OffPage und Links 2018 - Immer noch ein Thema

Die OffPage Optimierung wird auch im Jahr 2018 nicht an Bedeutung verlieren. Deshalb stehen Webmaster vor der Aufgabe, das Backlink Profil ihrer Internetpräsenz stetig zu verbessern, im Auge zu behalten und aufzuwerten. Dafür empfiehlt sich folgender Guide:

  1. Regelmäßig alle Link-Metriken ansehen.
  2. Jeder Link sollte manuell bewertet werden, bevor er angenommen oder abgelehnt wird.
  3. 404-Fehler regelmäßig über die Google Search Console oder das ScreamingFrog Tool prüfen und beheben.
  4. Für verschiedene Outreach-Taktiken verschiedene Outreach-Vorlagen anfertigen und nicht alle potenziellen Linkgeber nach demselben Stigma anschreiben.
  5. Outreach Vorlagen und Outreach Postfächer regelmäßig auf Fehler überprüfen.
  6. Geduldig sein im Umgang mit Webmastern und Linkbuildern nach einer beschlossenen Kooperation. Linkbuilding ist ein langer Prozess, der viel Planung benötigt.
  7. Der Fokus sollte nicht auf den Ankertexten liegen, sondern auf der Linkquelle.
  8. Regelmäßig die Google-Richtlinien lesen und auf Änderungen überprüfen.
  9. Regelmäßig die Google Analytics und Search Console Daten auswerten.
  10. Auch auf anderen Suchmaschinen, wie Bing oder Facebook, optimieren.

Linkbuilding ist im Jahr 2018 bestimmt nicht alles für die Suchmaschinenoptimierung, doch mit Sicherheit weiterhin ein wichtiger Faktor. Dieses Jahr sollte der Fokus noch mehr auf den Nutzern und ihren Bedürfnissen liegen. Denn genau dahin optimieren auch Suchmaschinen.

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