Live-Chat

SEO Weekly: Unser Wochenrückblick der KW 11

Kategorie: SEO Weekly

Diese Woche berichten wir in unserem SEO Weekly Wochenrückblick von einem vermeintlich neuen Google Update, den Rich Cards in der deutschen Websuche, einem Vortrag von John Mueller bzgl. SEO Mythen und eine neue von Google Mitarbeitern entwickelte iOS-App.

Vermeintliches Google ‘Fred’ Update wurde in der vergangenen Woche ausgerollt

Am 08.03. wurde vermutlich ein neues Google Update ausgerollt, welches den Namen ‘Fred’ bekam. Laut Barry Schwartz, der sich 70 betroffene Domains genauer angesehen hat, ist davon auszugehen, dass überwiegend Publisher Websites von diesem Google Fred Update betroffen sind, also Websites die hauptsächlich darauf ausgelegt sind Werbeeinnahmen zu erzielen. Bisher hat sich herausgestellt, dass die betroffenen Websites mit Trafficverlusten von bis zu 50% (in seltenen Fällen sogar 90%) kämpfen mussten. Einige dieser Websites berichteten, dass sie sich durch das Löschen einiger Anzeigen wieder leicht von dem Trafficverlust erholen konnten.

analytic-snippet

Google hat keinerlei Theorien von Barry Schwartz offiziell bestätigt, noch nicht einmal, dass es sich tatsächlich um ein neues Update handelt, demnach ist noch unklar womit wir es tatsächlich zutun haben. Denkbar wäre auch, dass es sich um eine Aufbereitung bereits bekannter Updates und Algorithmen handelt. Dennoch kann man mit ziemlicher Sicherheit davon ausgehen, dass content-schwache Websites von diesem vermeintlichen Google Fred Update betroffen sind, was wiederum eine Gemeinsamkeit mit dem Google Panda Update aufweist. Wir sind gespannt wann Google sich zu dieser Thematik äußern wird.

Rich Cards sind jetzt auch Teil der deutschen Websuche

Google hat bereits bewiesen, dass sie mehr können als nur 10 Links in der Websuche anzuzeigen. Seit Jahren bereiten sie die Suchergebnisse mit dem Einbinden von Maps oder den Ergänzungen aus dem Knowledge Graph auf. Neuerdings sind auch die “Rich Cards” Teil der deutschen Websuche. Bisher gab es die Rich Cards nur in der englischsprachigen Websuche, doch ab sofort sind diese auch in den deutschsprachigen Suchergebnissen zu finden.
Dass die Algorithmen fähig sind die Inhalte einer Webseite zu erkennen und aufbereitet anzuzeigen ist kein Geheimnis, sogar Bewertungen und Forenbeiträge werden sortiert angezeigt. Doch die Rich Cards können weitaus mehr, sie zeigen eine ganze Reihe von Informationen an, auf die die Webmaster selbst Einfluss haben.

google-rich-cards-vorher-nachher

Wie auf dem Bild zu erkennen ist spielen die Suchergebnisse jetzt ein Karussell aus wenn man z.B. nach einem Rezept sucht. Es wird ein Bild des Gerichtes angezeigt, die Bewertung ist auf einem Blick zu erkennen und auch weitere Details wie die Zubereitungszeit kann man sich anzeigen lassen. Von dort aus wird auf eine Accelerated Mobile Page (AMP) verlinkt.
Sowohl für die Webmaster, als auch für die Nutzer bringt das erhebliche Vorteile mit sich. Zum einen bekommen die Nutzer deutlich mehr Informationen, die sie individuell filtern können, sodass die Websuche noch effizienter genutzt werden kann. Zum anderen haben die Webseiten-Betreiber den Vorteil, dass die Rich Cards aufgrund ihrer Größe und der umfangreichen Informationen die Aufmerksamkeit des Users auf sich ziehen, sodass die Wahrscheinlichkeit steigt mehr Besucher zu generieren.

John Mueller räumt auf der SMX mit SEO Mythen auf

Auf der SMX 2017 hat John Mueller, Webmaster Trends Analyst bei Google, einen Vortrag mit dem Titel “Schluss mit hartnäckigen SEO Mythen gehalten”. Dort ist er auf eine Menge von Mythen eingegangen.

SEO Mythen:

  1. Es gibt nur einen Google Algorithmus
  2. Eine Marke muss für den eigenen Suchbegriff ranken
  3. Google erkennt und indexiert alles
  4. Produkte von Google helfen dem Ranking
  5. Google kann aufgrund seiner künstliches Intelligenz alles verstehen

John Mueller bestätigt keine dieser Mythen zu 100%. Auf Mythos 3 und 5 geht er etwas näher ein. Zu der Aussage, dass Google alles erkennt und indexiert sagt er deutlich, dass man sich an diesem Punkt den Unterschied zwischen crawlen und indexieren ins Gedächtnis rufen sollte.  Google crawlt zwar sehr viel, doch davon landet noch lange nicht alles im Index. Crawlt Google beispielsweise eine Seite, die zwar nicht aktuellen, dafür aber nach wie vor interessanten Inhalt bietet, wird diese weiterhin im Index bleiben und nicht de-indexiert werden. Zu dem Mythos Nr. 5 sagt John Mueller folgendes: Speziell bei erstmalig auftretenden und völlig neuen Suchanfragen kann Google nur erahnen, was genau erfragt wird. Hier kommt künstliche Intelligenz zum Tragen und ist elementar in diesem Bereich.

Die von Google-Mitarbeitern entwickelte iOS-App “Uptime” ermöglicht das gemeinsame Anschauen von YouTube-Videos

In der von Google zur Verfügung gestellten Zeit für eigene Projekte haben die Mitarbeiter eine App entwickelt, die es ermöglicht sich mit anderen Leuten ein YouTube-Video anzusehen ohne auf dasselbe Gerät zu schauen, geschweige denn sich am selben Ort zu befinden. Durch den Messenger von Google lässt sich beim Anschauen des Videos miteinander kommunizieren.

uptime

Neben dem gemeinsamen Anschauen von YouTube-Videos wird der jeweiligen Person angezeigt, welche Videos bereits von den Freunden angeschaut und gepostet wurden. Hinzu kommt, dass es möglich sein soll neue Kontakte zu knüpfen, die die gleichen Video-Interessen teilen. So scheint diese iOS-App eine gesunde Mischung aus Social Media und Messenger zu sein.

Haben Sie Fragen? Fragen Sie uns! Hier klicken
Comments
    pingbacks / trackbacks

    Suchbegriff eingeben und mit Enter Suche starten