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SEO Weekly: Log File Analyzer in neuer Version, Google Rich Snippets für Podcasts und mehr

Kategorie: SEO Weekly

Diese Woche berichten wir in unserem SEO Weekly Wochenrückblick von dem Update Screaming Frog 2.0, den Google Rich Ergebnissen für den Podcast und Neuigkeiten zum Google Assistant

Der Log File Analyser ist dank Sreaming Frog 2.0 noch besser

Im April vergangenen Jahres teilte Screaming Frog die erfreuliche Nachricht mit, dass sie nun auch über die Möglichkeit verfügen Logfiles zu analysieren. Das war für Screaming Frog ein großer Fortschritt und machte das ohnehin hervorragende Tool noch besser.
Kürzlich hat es ein Update gegeben und der Screaming Frog File Analyser 2.0 wurde veröffentlicht, zwar gab es seit dem vergangenen Jahr vereinzelt kleinere Updates, doch dieses ist bedeutend größer und bringt einige neue Features mit.  

screaming frog log file analyser 2.0

Hier ein Überblick der neuen Funktionen

Seit dem Update ist es möglich den Suchmaschinen Bot automatisch zu verifizieren, auch wenn man einen Logfile hochlädt oder rückwirkend Logfiles in ein Projekt lädt.

log file suchmaschinen bot automatisch verifizieren

Suchmaschinen Bots werden oft von anderes Bots oder Crawlern in die Irre geführt, eingeschlossen die SEO Spider Software von Screaming Frog, wenn diese den Anfragen von spezifischen Suchmaschinen Nutzern nachahmt. Daher ist es beim analysieren der Logs wichtig abzugrenzen, welche Aktivitäten tatsächlich echt sind und welche gefälscht sind.

Der Log File Analyser wird alle führenden Suchmaschinen Bots entsprechend der individuellen Richtlinien verifizieren. Zum Beispiel wird der Log File Analyser bei der Googlebot-Verifizierung eine umgekehrte DNS-Suche durchführen, überprüft dann den übereinstimmenden Domainnamen und führt anschließend eine Vorwärts-DNS-Suche durch indem er mit dem Host-Befehl überprüft ob es sich um die selbe IP der ursprünglichen Anfrage handelt. 

Nach der Prüfung kann man sich die Ergebnisse entsprechend filtern lassen, nach “verifiziert”, “gefälscht”, “Verifizierung nicht durchgeführt” und “Verifizierung fehlgeschlagen”.

bot verifizierungs filter

Außerdem gibt es nun ein Verzeichnis in dem alle Log Ereignisdaten gesammelt sind. Hat eine Webseite zum Beispiel eine intuitive URL-Struktur ist es recht einfach nachzuvollziehen, wo die Suchmaschinen sich die meiste Zeit aufgehalten haben um zu crawlen, ganz egal ob es sich um eine Serviceseite, Blogbeitrag oder sonstige Seiten handelt.  Diese Ansicht listet ebenso Fehlermeldungen und “bucket”-Rückmeldungen auf.

log-file-analyser-verzeichnis-registerkarten

Diese Verzeichnisbaumansicht ist nun nicht nur in der Registerkarte “Verzeichnisse” zu finden, sondern auch in weiteren Tabs wie “URLs” und “Response Codes”.

verzeichnisbaum response codes registerkarte

Im Vergleich zu einer traditionellen Listenansicht erleichtert uns diese Ansicht die Struktur einer URL schneller zu erkennen.

Hinzu kommt, dass Aspekte wie die Anzahl der getätigten Aktionen, Unique URL Anfragen, Bytes, Reaktionszeit, Fehlermeldungen und viele weitere der Log Ereignisdaten in einer Ansicht gelistet werden.

Das Analysieren von Log-Ereignisdaten, die um bestimmte User-Agenten aggregiert sind, ermöglicht einem, Einblicke in die Crawl-Frequenz, die Ausbreitung und die aufgetretenen Fehler zu erhalten.

user agenten registerkarte

In einem ‚all log event‘ Projekt kann man sich jeden User-Agenten in einer Log-Datei, einschließlich Browsern, diversen anderen Bots über das Internet, neben Suchmaschinen-Bots anzeigen lassen.

Die Registerkarte “IPs” ermöglicht einem über die IPs herauszufinden auf welche Suchmaschine die Anfragen des Bots zurückzuführen sind.

log-ereignisdaten ips

Mit dieser Funktion können auch die IPs der vermeintlichen Suchmaschinen, die auf der Webseite gecrawlt haben, nachvollzogen werden. Das sollte allerdings gemacht werden bevor man diese blockiert.

log-ereignisdaten gefälschte ips

Nach einigen Anfragen bietet Screaming Frog jetzt auch die Möglichkeit per Drag & Drop die Roh-Access-Logs von Amazon Elastic Loads Balancing Server direkt in den Log File Analyser zu ziehen, der Rest erledigt sich dann von selbst.

Abschließend noch ein paar Bugs die Screaming Frog mit diesem Update behoben hat:

  • Ein „Alle Googlebots“ -Filter, um es einfacher zu machen, alle Googlebot-Crawler auf einmal zu sehen.
  • Benutzer müssen Java nicht mehr für die Anwendung installieren.
  • Unterstützung der RAR-Datei.
  • Bz2-Datei unterstützen.

Google Rich Ergebnisse jetzt auch für Podcasts

Google fügte dem Develop-Center ein neues Markup für die Podcasts hinzu. Aaron Bradley scheint es als erster entdeckt zu haben und postete es daraufhin auf Google+ und sagte, dass vermutlich ein neuer Datentyp in der Google-Referenzbibliothek erschienen ist.

Google teilte daraufhin mit, dass man nun die Möglichkeit habe den Podcast in den Ergebnissen der Google Suche mit individuellen Episodenbeschreibungen und einem eingebetteten Spieler zu versehen. Aktuell funktioniert dies jedoch nur auf einem Android-Gerät oder Google Home über die Google Search App, die die Version 6.5 oder höher aufweisen muss. Laut Google sei aber ein Support für Chrome und Android in Planung.

google rich ergebnis podcast

Nach holprigem Start soll das Verbreiten des Google Assistants nun endlich ein Ende haben

Anfang März verkündete Google, dass nun der Google Assistant offiziell ausgerollt werden soll – eine überaus erfreuliche Nachricht für die Android-Nutzer. Jedoch tat Google sich scheinbar recht schwer mit dem Ausrollen, denn nur die wenigsten Android-Nutzer durften sich bisher über den Google Assistant freuen. Doch laut den Social Media Netzwerken soll das Warten nun endlich ein Ende haben, denn bis Ende März soll der Assistant auf allen kompatiblen Geräten aufschlagen.

In der Vergangenheit ging die Verbreitung des Assistenten eher langsam vonstatten. Anfangs stand er nur exklusiv im Allo-Messenger zur Verfügung, gefolgt von dem Pixel Phone, welches auch über den Google Assistant verfügt.

Anfang März teilte Google mit, dass nun auch alle Smartphones ab Android Marshmallow den Google Assistant bekommen sollen. Außerdem gab es seitens Google noch 2 weitere Einschränkungen, das Gerät muss eine Auflösung von 720p haben und mit mindestens 1,5 Gigabyte RAM ausgestattet sein, diese Kriterien dürften allerdings die meisten Geräte erfüllen.

Den Besitzern eines Android-Tablets müssen wir jedoch bedauerlicherweise mitteilen, dass sie die Hoffnung vorerst aufgeben können, denn Google teilte mit, dass Tablets nicht mit dem Google Assistant ausgestattet werden. Eine Begründung gab es von Google nicht. Langfristig gesehen wäre es aber gar nicht so abwegig, dass auch die größeren Geräte mit dem Assistenten ausgestattet werden.

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