SEO Weekly: Umzug weiterer Seiten auf Mobile First, versteckter Content auf mobilen Geräten und Googles Ladezeitmessung

Kategorie: SEO Weekly

Diese Woche berichten wir in unserem SEO Weekly Wochenrückblick über den Umzug weiterer Seiten in den Mobile First Index, wie Google versteckten Content hinter Tabs wertet und welche Ladezeit Google für das kommende Speed Update zur Bewertung heranzieht.

Google verlagert weitere Seiten in den Mobile-First Index

Dass der Mobile-First Index Stück für Stück ausgerollt wird, ist mittlerweile bekannt. Wie lange sich der Rollout jedoch hinzieht, bleibt vorerst noch ein Geheimnis.

Passend zum 1. Mai meldete sich Googles Takeaki Kanaya auf Twitter zu Wort. Der Grund? Einige Webmaster berichteten über Benachrichtigungen in der Search Console über den Umzug ihrer Seiten in den Mobile-First Index.

Übersetzt:
Perhaps it was the second team in this article that I started receiving from last night. By the way, we do not plan blogs especially about this matter. Because the last blog was just that announcement.“

In diesem Tweet und in einem späteren Gespräch verriet er gegenüber Barry Schwartz von sereoundtable.com, dass der Grund für die Benachrichtigungen der zweite größere Rollout des Mobile-First Indexes sei. Es ist also nur eine Frage der Zeit, wann alle Webmaster in den Genuss des Mobile-First Indexes kommen.

Versteckter Content hinter Tabs ist mit dem Mobile-First Index kein Problem

Tabs sind eine super Möglichkeit, um viel Content komprimiert darzustellen und den User nicht zu erschlagen. Da dieser allerdings versteckt und somit nicht sofort auffindbar ist, wurde lange in der SEO-Szene diskutiert, ob dieser überhaupt von Google gewertet werden würde.

Google ist sich dieser Problematik durchaus bewusst und äußerte sich hinsichtlich dessen durch Mitarbeiterin Alexis Sanders auf Twitter.

Demnach ist sogenannter „Hidden Content“ hinter Tabs mit dem Mobile-First Index kein Problem mehr und kann ruhigen Gewissens eingesetzt werden. Einzige Voraussetzung: Der Content muss für den User auf mobilen Devices zugänglich sein.

Google misst die Ladezeit für das Speed-Update abhängig vom Endgerät

Mit dem kommenden Speed-Update im Juli, das die Ladezeit einer Website direkt in die Bewertung mit einfließen lässt, kam wieder eine interessante Frage auf:

„Welche Version einer Website nutzt Google, um die Ladezeit zu berechnen?“.

Und die Antwort lautet: Kommt darauf an. In einem der beliebten Webmaster Hangouts gab Google bekannt, dass die Berechnung der Ladezeit mit dem Endgerät einhergeht, mit dem der User auf Google unterwegs ist.

Mobile oder Desktop Ladezeit

Sucht ein User auf einem mobilen Endgerät, wird die Ladezeit der mobilen Version herangezogen. Sucht ein User hingegen auf einem Desktop, wird folglich die Ladezeit der Desktop Version herangezogen.

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