SEO Weekly: DuckDuckGo gegen Google, Chrome warnt vor unsicheren Verbindungen, neues Markup für Google Assistant

Kategorie: SEO Weekly

Diese Woche berichten wir in unserem SEO Weekly Wochenrückblick über DuckDuckGo’s Äußerungen zu Googles Suchpraxis, Chrome-Warnung vor unsicheren Verbindungen und neuem Markup für Sprachassistenten.

DuckDuckGo äußert Bedenken zur Google-Suchpraxis

Google hat von der EU eine Geldbuße in Höhe von 5 Milliarden US-Dollar wegen Kartellrechtsverstößen verhängt bekommen. Die Suchmaschine DuckDuckGo begrüßt das Vorgehen der EU gegen das angezweifelte wettbewerbswidrige Suchverhalten von Google.

DuckDuckGo führt zudem bei Twitter auf, wieso es die Suchmaschine so schwer hat neben Google zu bestehen:

Es wird das Android Betriebssystem thematisiert, welches Google als Suchmaschine vorinstalliert hat und es beinahe unmöglich macht diese Einstellung zu ändern.

Doch das wettbewerbswidrige Verhalten soll noch über das Android-Betriebssystem hinausgehen.

Bei jeder Chrome-Browsererweiterung wird der Nutzer mit einem Dialog konfrontiert, in dem er gefragt wird, ob er die Sucheinstellungen zurücksetzen oder die gesamte Erweiterung deaktivieren und die Sucheinstellungen auf Google zurücksetzen will.

Ein weiteres Anliegen von DuckDuckGo ist die Domain Duck.com. Diese Domain wird von Google besetzt und leitet auf die Google-Startseite weiter.

Gabriel Weinberg, CEO und Gründer von DuckDuckGo gab folgende Erklärung zum gesamten Sachverhalt ab:

Weinberg äußert den Wunsch und das Ziel, dass es Nutzern einfacher gemacht werden soll, Ihre (Standard-)Suchmaschine zu ändern.

Seitdem die Nachricht über die EU-Geldbuße in Richtung Google in den News kursiert veröffentlicht DuckDuckGo zahlreiche Tweet, in denen die die “Mythen” der Google-Suchpraxis (wie bspw. den Inkognito-Modus) aufdecken.

Google Chrome 68 warnt vor unsicheren Verbindungen

Google Chrome rollt seine neue Version, Chrome 68, aus. In dieser Version werden Nutzer auf nicht verschlüsselte Webseiten hingewiesen. Diese sind als unsicher markiert.

treatment-of-http-pages-chrome-68

(Quelle: https://www.ssl2buy.com/wiki/http-sites-will-mark-not-secure-in-google-chrome-68-from-july)

Die Markierung wird neben der Adressleiste eingeblendet. Die Änderung wurde schon seit langer Zeit angekündigt, weshalb bereits viele Websites auf HTTPS umgestellt haben um dieser Meldung aus dem Weg zu gehen.

In der Chrome Version 68 wird es zudem nicht mehr möglich sein den Nutzer ohne weiteres über integrierte iframes weiterzuleiten. Dies wird in Zukunft nur noch möglich sein, wenn der Nutzer zuvor mit der Webseite interagiert hat. Bei einer Weiterleitung muss der Nutzer diese erst über den Browser bestätigen.

Neues Markup zur Optimierung für Google’s Sprachassistenten

Mit dem neuen Markup können Publisher ihre Inhalte für den Google Assistant optimieren. Das neue Markup trägt den Titel “sprechbar (speakable)”. Die Auszeichnung über dieses Markup macht der Suchmaschine deutlich, dass der Inhalt sich besonders für die Umwandlung von Text in Sprache eignet.

Aktuell gibt der Assistant bis zu drei Artikel aus dem gesamten Web zurück wenn Nutzer eine Suchanfrage zu Neuigkeiten eines bestimmten Themas stellen. Der Assistant sendet nicht nur die Inhalte sonder auch den Link.

Google selber äußert sich zu dem Markup wie folgt:

“Adding markup allows search engines and other applications to identify content to read aloud on Google Assistant-enabled devices using TTS. Webpages with speakable structured data can use the Google Assistant to distribute the content through new channels and reach a wider base of users.”

Die “sprechbaren” strukturierten Daten funktionieren aktuell nur auf den Google Home-Geräten für englischsprachige Nutzer in den USA.

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