SEO Weekly: Der Audisto Industry Monitor, Auswirkungen des Google Speed Updates und mehr

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Kategorie: SEO Weekly

Diese Woche berichten wir in unserem SEO Weekly Wochenrückblick über das Google Algorithmus Update vom 01. August, den Audisto Industry Monitor, die minimalen Auswirkungen des Google Speed Updates auf die Suchergebnisse und dem neuen Markup zum Anzeigen von Datentabellen in den Suchergebnissen.

Vermutlich großes Google Algorithmus Update vom 01. August

Diese Woche wurde ein neues großes Google Algorithmus Update bestätigt. Das Update ist angeblich am 01. August ausgerollt worden. Derzeit sind die Änderungen bei den meisten Tracking-Tools noch nicht sichtbar, da es für die entsprechenden Messungen aktuell noch zu früh ist. Das Update sorgt für eine Verschiebung der Kern-Rankings. Die unterschiedlichen Stimmen von Black Hat World und WebmasterWorld sagen dazu aktuell folgendes:

Yes, Seen in last 3-4 hours, 20-30% decline in traffic.

Yes, my main site has lost pretty much all page 1 rankings, game over.

Huge drop in ranking in the past 24 hours, wow! Its not a speed issue, site loads on average less than 3 seconds. Is anyone else noticing a drop in ranking? Biggest drop I had for more than a year.

My site’s traffic is down from 50k to 35k in last 24 hours with majors changes across all positions. Frop #1 to god knows where.

My last site (controlled by seo company, not me) was killed post march update, went from generating 80k revenue per month to peanuts. After this non sense drop in last 24 hours, I am done.

My competitors are using pop ups, pop unders, ads on click and other garbage while I have zero adsense ads, zero annoying ads or anything.

Bei SEMRush, RankRanger, Mozcast, Accruranker oder Advanced Web Rankings sind diese angesprochenen Rankingveränderung langsam spürbar. Dass es sich dabei wirklich um ein Update handelt, das wurde von Google via Twitter nun auch offiziell bestätigt:

Webanalysen mit dem Audisto Industry Monitor fahren

Der Audisto Industry Monitor bewertet große Portale, Shops und Websites innerhalb einer Branche nach aktuellen technologischen Webstandards und Best Practices in Bezug auf Sicherheit, Performance, Web-Technologie und Content. Das Ziel der Anwendung ist es, bestimmte Bereiche hervorzuheben, die standardmäßig implementiert werden sollten, um technische Standards zu erfüllen. Die Kontrollen basieren auf umfangreichen Prüfungen durch 47 Tests und Zählungen. Der Score des Tools berechnet und kombiniert dafür verschiedene Optimierungsraten und prüft, ob die Webstandards entsprechend eingehalten werden.

Für jede Kategorie werden verschiedene Prüfungen durchgeführt und zusätzliche Details geben den Optimierungsgrad und die letzte Aktualisierung an. Nachdem die Test durchgeführt wurden, können über den Link “Details anzeigen” alle Prüfungen für die Kategorien mit einer vereinfachten Ampel-Visualisierung eingesehen werden. Die Ampel ist wie folgt zu lesen:

Rot: Unter 25% bestanden
Gelb: Zwischen 26% und 99% Prozent bestanden
Grün: 100% bestanden

Die Optimierungsrate wird pro URL-Ebene berechnet. Die vier Hauptkategorien werden verwendet, um den gesamten Audisto Optimization (AO) Score für den Industry Monitor zu berechnen. Das Ranking zeigt die beste optimierte Seite für eine ausgewählte Branche nach Umsatz, Reichweite und ähnlichem.

example-chart

Die Leistungsprüfungen beim Audisto Industry Monitor umfassen nachfolgende Kriterien, die der Webmaster im Bestfall alle erfüllen sollte:

  • HTTPS Nutzung: Es muss jede URL das HTTPS-Protokoll verwenden.
  • Strict-Transport-Sicherheit: Es muss der HTTP-Header einen einzelnen, gültigen Strict-Transport-Security-Header mit einer Laufzeit von mindestens einem Jahr enthalten.
  • Sichere Cookies: Es müssen Cookies ein sicheres Flag gesetzt haben. Es sollten keine Cookies über HTTP-Verbindungen gesendet werden.
  • Unsichere Ressourcen: Es müssen alle Ressourcen mit HTTPS referenziert werden.
  • Unsichere Formulare: Es müssen die URL, die das Formular enthält, und die URL, die die Formulardaten empfängt, sicher sein.
  • Nutzung umleiten: Es dürfen keine internen Weiterleitungen und Meta-Refresh-Weiterleitungen benutzt werden.
  • Reaktionszeit: Es müssen alle URLs eine Reaktionszeit von weniger als 200 ms haben, was die PageSpeed-Empfehlung von Google ist.
  • Inhalt Dateigrößen: Es müssen alle HTML-Seiten eine unkomprimierte Dateigröße unter 150 KB und eine komprimierte Dateigröße unter 50 KB haben.
  • Komprimierung verwendet: Es sollten alle gecrawlten URLs mit komprimierbarem MIME-Typ gzip / deflate komprimierte Daten zurückgeben.
  • HTTP-Fehler: Es sollte keine URL einen 4xx oder 5xx HTTP-Statuscode zurückgeben.
  • Falsche Canonicals: Wenn Canonicals verwendet werden, müssen sie bestimmte Mindestanforderungen erfüllen. Dies beinhaltet, dass sie im <head> der Seite oder im HTTP-Header angegeben sind, eine gültige URL enthalten und bei mehr als einer Angabe keine in Konflikt stehenden Ziel-URLs haben.
  • Lokalisierung / Hreflang: Ein Dokument benötigt eine gültige Sprachspezifikation und alle URLs mit hreflang-Definitionen müssen einen Selbstlink haben und die hreflang-URLs dürfen nicht leer oder fehlerhaft sein.
  • Probleme mit der Codierung: Es muss ein Zeichensatz angegeben werden. Bei mehreren Spezifikationen sollten die Definitionen nicht in Konflikt stehen. Außerdem sollten in den Dokumenten keine nicht druckbaren Zeichen enthalten sein.
  • Ungültige Linkstruktur: Es müssen alle Links auf einen gültigen URL zeigen und dürfen nicht mit Leerzeichen beginnen oder enden.
  • Snippet-Probleme suchen: Es müssen Titel und Meta-Beschreibungen angegeben werden. Beide sollten innerhalb des <head> des html stehen, einmal vorkommen und nicht zu kurz oder zu lang sein.
  • Wichtige Überschriften: Es muss mindestens eine Überschrift <h1> oder <h2> angegeben werden. Diese Überprüfung wird für alle indexierbaren HTML-Dokumente mit einem 200-HTTP-Statuscode durchgeführt.
  • Alt-Attribute: Es benötigen alle Bilder mindestens ein leeres Alt-Attribut.

Nichts desto trotz sollte das Tool keine vollständige technische Analyse ersetzen. Der Audisto Industry Monitor sind nur als grundlegende Faktoren gedacht. Um das Potenzial vollständig zu nutzen sollte immer noch eine strukturelle Untersuchung erfolgen. Sie benötigen Hilfe bei der Optimierung Ihrer Website, um zukünftig alle Tests des Audisto Industry Monitors bestehen zu können?

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Googles "Speed Update" hat minimale Auswirkungen auf die Suchergebnisse

Das Update des Suchalgorithmus zum PageSpeed aus Juli von Google, das so genannte „Speed-Update“, hat Berichten zufolge kaum oder gar keine Auswirkungen auf die Suchergebnisse. Link Assistant hat vor und nach dem Speed ​​Update Tests durchgeführt, bei denen die Top 30 Positionen für 33.500 Anfragen über 1 Million URLs analysiert wurden. Nach den Erkenntnissen von Link Assistant hat die Geschwindigkeitsoptimierung einer Seite tendenziell schon eine hohe Korrelation zu ihrer Position in den SERPs. Es wurde jedoch festgestellt, dass die Korrelation vor und nach dem Geschwindigkeitsupdate genau gleich ist.

Die Daten von Link Assistant vor und nach der Aktualisierung des Google-Suchalgorithmus durch Google zeigen, dass es immer noch keine Veränderungen zwischen der Ranking-Position und den FCP-Werten (First Contentful Paint) und den DCL-Messwerten (DOM Content Loaded) gibt:

Das Wachstum der durchschnittlichen FCP / DCL-Messwerte vor und nach dem Seitengeschwindigkeits-Update war gering: 0,030 Sekunden bzw. 0,028 Sekunden. Daher hat sich eine Woche nach dem Page Speed ​​Update kaum auf die Suchergebnisse ausgewirkt.

Während sich die Suchergebnisse nach dem Geschwindigkeitsupdate nicht messbar verändert haben, ist der Optimierungsgrad der Seiten, die weiterhin auf den ersten 30 Positionen rangieren, gestiegen. Das sollte für Webmaster in jedem Falle ein wichtiger Indikator dafür sein, die Geschwindigkeit der eigenen Website weiter zu optimieren.

Google gibt neues Markup zum Anzeigen von Datentabellen in Suchergebnissen aus

Google hat eine neue Art von Markup eingeführt, um Datentabellen direkt in Suchergebnissen anzuzeigen. Dieses Markup soll in erster Linie bei Nachrichtenartikeln von Datenjournalisten verwendet werden. Es kann jedoch für jedes Dataset unabhängig vom Publisher verwendet werden. Einige Beispiele für das, was nach Google als Datensatz gilt, sind:

  • Eine Tabelle oder eine CSV-Datei mit einigen Daten
  • Eine organisierte Sammlung von Tabellen
  • Eine Datei in einem proprietären Format, die Daten enthält
  • Eine Sammlung von Dateien, die zusammen einen aussagekräftigen Datensatz bilden
  • Ein strukturiertes Objekt mit Daten in einem anderen Format, dass Sie möglicherweise in ein spezielles Tool zur Verarbeitung laden möchten
  • Bilder erfassen Daten
  • Dateien, die sich auf maschinelles Lernen beziehen, wie beispielsweise trainierte Parameter oder Definitionen neuronaler Netzwerkstrukturen
  • Alles, was für Sie wie ein Datensatz aussieht

Google möchte Daten leichter auffindbar machen und Nutzern klar machen, dass ein Artikel oder Dokument einen potenziell nützlichen Datensatz enthält. Google fällt es aktuell noch schwer Datentabellen zu erkennen und zu verstehen. An dieser Stelle sollten Webmaster nachhelfen, um Google mitzuteilen welche Informationen am relevantesten sind.

Google hat bereits damit begonnen, mit 30 der besten Datenjournalisten der Welt zusammenzuarbeiten, um dieses strukturierte Daten-Markup zu implementieren. Einer der Teilnehmer ist ProPublica, der behauptet, dass das Markup „trivial“ im Vergleich zu seiner potenziellen Nützlichkeit hinzugefügt wurde. Weitere Informationen zu diesem Thema stellt Google in der Entwicklerdokumentation zur Verfügung. So wird die Implementation demnach aussehen:

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