SEO Weekly: HTTP-Seiten werden als “nicht sicher” eingestuft, Instagram SEO und Fast Fetch für AMP

Kategorie: Online Marketing, SEO Weekly

Diese Woche berichten wir in unserem SEO Weekly Wochenrückblick über eine Warnung von Google bzgl. HTTP-Seiten, Instagram SEO und die Erweiterung für AMP Fast Fetch.

Google warnt Webmaster per E-Mail, dass HTTP-Seiten, die ein Formular enthalten als “nicht sicher” eingestuft werden

Kürzlich erhielten Webmaster über die Search Console eine Mail von Google, dass HTTP-Webseiten, die ein Formular, Login-Feld oder sonstige Sektionen beinhalten in Chrome 62 als “nicht sicher” markiert werden, welcher im Oktober 2017 in Kraft treten wird. Jedoch ist diese Meldung keine Überraschung, vor einigen Monat warnte Google die Webmaster schon einmal.

Laut Google werden Anfang Oktober 2017 die Webseiten, die das Protokoll HTTP verwenden und in irgendeiner Form nach Daten Fragen zum Beispiel über ein Formular oder ein Login-Feld als “nicht sicher” eingestuft, im Inkognito Modus wird diese Warnung sogar bei allen HTTP-Seiten ausgespielt, selbst wenn diese nicht nach den Daten des Users fragt.

In der Mail mit dem Betreff “Chrome wird eine Sicherheitswarnung für [Webseite] anzeigen” erklärt Google den Webmastern warum sie das neue Protokoll (HTTPS) für ihre Webseite nutzen müssen und wie diese Umsetzung erfolgt.

google crhome security warning

SEO Tipps für eine bessere Sichtbarkeit bei Instagram

Instagram gewinnt immer mehr an Bedeutung. Aus diesem Grund sollte man sich schon jetzt um die Sichtbarkeit kümmern, damit man den Anschluss nicht verliert. Wir haben hier einige Dinge zusammengefasst, die die Sichtbarkeit verbessern.

Diese Schlüsselelemente sind ausschlaggebend für eine für eine gute Sichtbarkeit:

  • Der Account Handle, der Name mit dem @-Zeichen vorne sollte mit Bedacht gewählt werden
  • Der Username sollte ebenfalls passend sein
  • Das Adressfeld sollte so vollständig wie möglich sein

Der Account Handle wird zu Beginn, also beim Erstellen des Accounts festgelegt und ist deshalb so wichtig, weil Instagram den Content einer Kategorie zuordnet, wie zum Beispiel Lifestyle, Humor etc. Aus diesem Grund sollte der Account Handle die Nische oder das Tun möglichst gut repräsentieren vor allem wenn das Instagram Profil zu einem “gewerblichen” Zweck dient ist es ganz wichtig, dass der Handle Klarheit verschafft.

Wenn einem das bisher nicht bewusst war ist es kein Problem, der Account Handle kann später auch noch geändert werden jedoch sollte man von dieser Funktion nicht zu häufig Gebrauch machen, weil die Follower dadurch verwirrt werden können.

Als nächstes wird der Username festgelegt, dieser erscheint in der App auf dem Profil und über diesen Namen kann man ebenfalls bei Instagram gefunden werden. Deshalb ist es auch hier wichtig, dass der Username mit Bedacht gewählt wird und passend ist.

Für die Sichtbarkeit in Verbindung mit Orten gibt es die sogenannten Geo Tags – Im Profil sollte dafür die Adresse hinterlegt sein, dann erscheint in der Suche ein Eintrag dazu. Suchen die User also nach einem Ort oder einer Adresse ist man dafür ebenfalls auffindbar, deswegen ist es empfehlenswert die Beiträge auch mit Geo Tags zu versehen.

Jetzt kommen wir zur wohl bekanntesten Komponente von Instagram – die Hashtags, jeder kennt sie und jeder nutzt sie. Das sie zur Auffindbarkeit beitragen ist bereits bekannt, jedoch sollte man auf Hashtags in der Profilbeschreibung verzichten, da sie dort nicht klickbar sind und dementsprechend keinen Mehrwert bieten. Sinnvoll ist es nur dann, wenn der Branded Hashtag dadurch den Followern gegenüber promotet wird.

Google kündigt Erweiterungen für AMP Speed und Sichtbarkeit für Anzeigen an

Durch die Verwendung von “Fast Fetch” wird die Anzeigenanfrage und das Rendering der Anzeigen, die über AMP (Accelerated Mobile Pages) ausgespielt werden nun schneller und die Sichtbarkeitsraten perspektivisch verbessert.

Gestern gab die AMP-Gruppe von Google bekannt, dass es Verbesserungen für die Anzeigen, die in AMP geschaltet wurden, geben wird. Insbesondere hat das Projekt die Phase zwei seines dreiphasigen Plans zur Unterstützung einer umfassenden Werbefunktionalität in AMP erreicht.

fast fetch

Hier die Ankündigung:

With Fast Fetch, ads are requested much earlier in the lifecycle of the page, allowing page rendering and creative selection in the ad server to happen in parallel. Fast Fetch is 850ms faster at the 50th percentile and 2.7s faster at the 90th percentile as compared to Delayed Fetch.

amp ads

Anzeigen, die mit dem AMP-Anzeigen-Spezifikation erstellt wurden bekommen einen zusätzlichen Leistungsschub mit dieser neuen Methode. Sowohl Publisher als auch Advertiser die DoubleClick und AdSense nutzen merken schon jetzt etwas von dem Vorteil, da diese Plattformen die noch ausbaufähigen Ads automatisch in das AMP-Anzeigenformat umwandeln. Die AMP-Spezifikaktionsgruppe legt den Creatives nahe auf die Entwicklung von AMP-Anzeigen und Adtech-Plattformen/Netzwerke zu wechseln um Fast Fetch für die Anzeigen-Tags zu nutzen.

Diese neue Methode verbessert nicht nur die gesamte Inhalts- und Rendering-Zeit, es unterstützt auch die Erhöhung der Sichtbarkeits-Metrik für Ads – ein Bereich von signifikanter Relevanz für Advertiser, aber auch ein Problem für Publisher.

Es sind auch noch einige Features für Fast Fetch in Planung. Zum einen Wettbewerbsausschlüsse und Roadblocks für AMP-Seiten, die Möglichkeit Anzeigen mit einer konfigurierbaren Frequenz zu aktualisieren und eine Unterstützung für die Verbesserungen von Anzeigenanfragen mit Targeting-Informationen an den Adserver in Echtzeit, jedoch wurde noch nicht bekanntgegeben wann diese Features tatsächlich ausgerollt werden.

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