SEO Weekly: Unser Wochenrückblick der KW 4

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Kategorie: SEO Weekly

Diese Woche berichten wir in unserem SEO Weekly Wochenrückblick von Matt Cutts Wechsel von Google in das Weiße Haus, Amit Singhals Beitritt bei Uber und dem multiplizierten Google AMP Karussell.

Matt Cutts verlässt offiziell Google, um für die Regierung zu arbeiten

Matt Cutts hat den Konzern Google zum Ende des Jahres hin verlassen und wird von nun an als Acting Administrator für den U.S. Digital Service, ein Startup des Weißen Hauses, arbeiten. Ziel des Startup Unternehmens ist es, die technologische Infrastruktur der offiziellen Stellen der USA zu verbessern und dadurch Immigranten, Studenten und Kriegsveteranen zu fördern. Matt Cutts ließ dazu in seinem Blogpost verlautbaren:

“Working for the government doesn’t pay as well as a big company in Silicon Valley. We don’t get any free lunches. Many days are incredibly frustrating. All I can tell you is that the work is deeply important and inspiring, and you have a chance to work on things that genuinely make peoples’ lives better. A friend who started working in this space several years ago told me “These last five years have been the hardest and worst and best and most rewarding I think I will ever have.”

Demnach hat sich Matt Cutts gegen die Annehmlichkeiten des Großkonzerns Google entschieden, um an Dingen zu arbeiten, die der Allgemeinheit dienen und die die technologische Infrastruktur der USA verbessern sollen.

Die Google AMP Karussells wurden multipliziert

Google hat, zusätzlich zu dem “Schlagzeilen”-Karussell, eine neue Art von AMP Rich-Card Karussells in der mobilen Suchergebnissen eingeführt. Die neuen AMP-Karussells, die “Single-Source-Karussells”, erscheinen seit Ende 2016 ohne Fanfare von Google in der Hauptanzeige der mobilen Suchergebnisse und zeigen verwandte Artikel eines einzigen Publishers.

Wie in einer Abfrage vom 15. Januar zu sehen ist, ergab die Suche nach “Kansas City Chiefs News” direkt vier Single-Source-AMP-Karussells, zusätzlich zu dem Schlagzeilen-Karussell:

Single-Source-AMP-Carousels-Smallest

Google greift das Single-Source-AMP-Karussell allem Anschein nach auf, sobald ein Publisher mehrere AMP-Ergebnisse mit hoher Relevanz für einen Suchbegriff anbietet. Wann und wieso Google dieses Karussell ausliefert, konnte noch nicht definiert werden. Es gibt bislang keine Garantie für Publisher, ein Karussell für eine bestimmte Abfrage zu erhalten, auch wenn es dazu viele relevante Suchergebnisse auf der eigenen Site gibt.

Es ist jedoch offensichtlich, dass die Single-Source-Rich-Card Karussells eine Belohnung für AMP-fähige Publisher sind. Anders als bei dem Schlagzeilen-Karussell, bei dem mehrere Publisher um die ersten zwei Spots konkurrieren müssen, gehört das gesamte Single-Source-Karussell, und die daran anknüpfende User Experience, einem einzigen Publisher. Des Weiteren bieten AMP-Rich-Cards ein hochauflösendes Schaufenster, das Publisher zusätzlich von ihrer Konkurrenz abhebt. Es ist sogar möglich, eine kleine Rate im Single-Source Karussell horizontal zu scrollen.

Google versprach, dass AMP-Inhalte in den Suchergebnissen nicht explizit bevorzugt werden. Bislang konnte der Konzern dieses Versprechen auch halten: Google zeigt in den mobilen Suchergebnissen nach wie vor die Ergebnisse an, deren Inhalte sich um den relevantesten handelt, auch wenn es sich dabei um keine AMP-freundlichen Seiten handelt. Mit der Einführung des Single-Source Karussells gelang es Google jetzt, einerseits die Integrität der Ergebnisrelevanz zu wahren und zum anderen AMP-Inhalte zu fördern.

Für Publisher von Nachrichten-Inhalten und anderen High Density-AMP-Kategorien bedeutet das, dass es in Zukunft immer schwieriger werden wird, sich gegen die Umsetzung von AMP auf der eigenen Website zu wehren.

Der ehemalige Google Search Chef Amit Singhal tritt Uber bei

Amit Singhal war fünfzehn Jahre lang für die Google Suche verantwortlich. Jetzt wurde sein Wechsel als Senior Vizepräsident des Ingenieurwesens bei Uber öffentlich. Bei Uber handelt es sich um ein amerikanisches Dienstleistungsunternehmen, das in vielen Städten der Welt Online-Vermittlungsdienste zur Personenbeförderung anbietet.

In einem Interview mit TechCrunch gab Amit Singhal an, Google vor etwa einem Jahr verlassen zu haben, um seine Zeit in seine Stiftung investieren zu können, die dabei hilft, indische Kinder mit Potenzial in die besten Schulen des Landes schicken zu können.

Nach einem Treffen mit mit dem Uber CEO Travis Kalanick entschied sich Amit Singhal jedoch dazu, wieder eine neue Herausforderungen im Bereich der Computerwissenschaften anzunehmen, was ihn wiederum zu Uber führte:

“This company is not only doing things that are amazing, this company also has some of the toughest computer science challenges that I have seen in my career of 25 years,” Singhal told me. “Those computer science challenges for a computer science geek are just intriguing — you give a geek a puzzle, they can’t drop it; they need to solve the puzzle. That’s how it felt to me.”

Amit Singhal gab an, dass sich unter der Oberfläche von Uber eine ebenso komplexe Wissenschaft wie bei Google verstecke. Damit ist Amit Singhal nicht der einzige, ehemalige Google Mitarbeiter, der zu Uber gewechselt ist. Wie TechCrunch verkündete, wird auch Kevin Thompson, Googles ehemaliger VP of Engineering für Anzeigen auf YouTube, der neue Vizepräsident für Markttechnik bei Uber.

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