SEO Weekly: Unser Wochenrückblick der KW 44

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Kategorie: SEO Weekly

Diese Woche berichten wir in unserem SEO Weekly Wochenrückblick von Googles Problemen bei der Indexumstellung, der neuen Verifizierungsmethode als Failsafe und der Bedeutung der roten und blauen Pins bei Google Maps.

Google deckt noch immer Probleme beim neuen mobilen Index auf

Google plant bereits seit Monaten, den Mobilen Index zum primären Index der Suchmaschine zu machen. Die Mobile Optimierung ist einer der wichtigsten Rankingfaktoren für Websites geworden und damit für Webmaster unabdinglich. Google sucht zwar bislang noch unabhängig von mobiler Optimierung nach dem besten Suchergebnis, wodurch in den mobilen SERPs immer noch Websites landen, die nicht mobil optimiert sind, doch in Zukunft werden diese Sites einen gravierenden Nachteil haben.

Für Webmaster bedeutet das, bis zur Umstellung, eine AMP Version seiner Seite zu erstellen, um keinen gravierenden Rückschlag im Ranking zu erleiden.
Dazu bleibt Webmastern womöglich nun mehr Zeit als erwartet, denn wie Gary Illyes auf Twitter verkündete, hat Google noch immer mit einigen Problemen bei der Indexveränderung zu kämpfen:

Die Umstellung vom Desktop zum Mobilen Index als primären Index weist immer wieder neue Schwierigkeiten und Probleme auf. Der Umschwung vom Mobilen Index zum Primärindex verschiebt sich dadurch auf unbestimmten Zeitraum.

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Abgemahnte Links dürfen aus dem Disavow File entfernt werden, sobald die Links von der Website gelöscht wurden

Die Gefahr von Google wegen Datenschutzverstößen, Spam oder irreführender Linksetzung abgemahnt zu werden, wird immer größer. Doch eine Abstrafung durch Google kann auch wieder zurückgezogen werden.

Google Mitarbeiter John Mueller verkündete auf Twitter, dass es kein Problem darstellt, Links aus dem Disavow File zu entfernen, solange die Links aufgeräumt und wiederaufbereitet wurden. Dabei ist jedoch darauf zu achten, dass die Links nicht länger verfügbar sind oder auf eine andere Weise geblockt werden. Nachdem Google diese Änderung registriert hat, können die Links aus dem Disavow File entfernt werden und die Seite wird neu gewertet:

Sollten die Links nicht entfernt worden sein, bevor sie aus dem Disavow File gelöscht wurden, kann die laut John Mueller Konsequenzen für den Webmaster mit sich bringen. Eine Korrektur der Links ist für Webmaster also unausweichlich, um das Ranking wieder aufzuwerten.

Google fügt zwei neue Verifizierungsmethoden als Failsafe hinzu

Wie Google Mitarbeiter John Mueller angedeutet hat, sind Webmaster gut darin beraten, ihre Website innerhalb der Google Search Console über mehr als nur einen Weg zu verifizieren. Die “Upload”-Funktion bei Google ist in vielen Fällen nicht ausreichend:

„One thing you can also do is verify using multiple methods at the same time (eg, file & DNS). This would make the verification status more fail-safe, since both of those methods would need to break for the status to fall.“ – John Mueller

Demzufolge besteht bei der einfachen “Upload”-Funktion das Risiko, dass Google keinen Zugriff auf die Datei hat, wenn die Website zur gleichen Zeit gecrawlt wird. In dem Fall kann der Verifizierung-Status verloren gehen. Um das zu vermeiden, nannte Mueller weitere Varianten zur Verifizierung der Seite:

  1. HTML File hochladen
  2. Domain Namen Provider
  3. HTML Tag
  4. Google Analytics Tracking Code
  5. Google Tag Manager Container Snippet
  6. Google Sites
  7. Blogger

Webmaster, die alle Verifizierungsmethoden für ihre Website verwenden, vermeiden das Risiko eines Verifizierungsfehlers.

Weltweite Internetnutzung übertrifft den Desktop zum ersten Mal

Nachdem die mobilen Suchanfragen bereits 2015 die Desktop Anfragen übersteigen, gilt das jetzt auch für die gesamte Internetnutzung und nicht nur den Search Bereich. Anfang des Jahres gab Google bereits bekannt, dass die mobilen Suchanfragen die Desktop Anfragen in zehn Ländern, inklusive der USA und Japan, überstiegen.
StatCounter und GlobalStats bestätigten nun, dass 51,3% des Internetgebrauchs mobil stattfindet, womit die mobile Suche endgültig wichtiger als die Desktop Suche geworden ist:

Google Local Pack: Die roten und die blauen Pins

Bislang benutzte Google Maps blaue Pins, um für den Nutzer Orte auf der Karte zu markieren. In den USA werden seit Kurzem in der lokalen Suche bis zu drei rote Pins und ein zusätzlicher blauer Pin angezeigt, sollte dieser für die Suchanfrage relevant sein.
Das Interessante bei dem blauen Pin in Google Maps ist, dass er auch angezeigt wird, wenn das Unternehmen nicht in dem 3Pack erscheint.

Google passt damit seine Suchergebnisse weiter den Nutzerbedürfnissen an. Unternehmen, ohne Eintragung, aber mit einer optimierten Website, haben dementsprechend bessere Chancen bei Anfragen in Google Maps gelistet zu werden.

In Deutschland wurde diese Funktion bislang noch nicht eingeführt. Bei erfolgreicher Auffassung durch die Nutzer, ist es jedoch nur eine Frage der Zeit, bis der blaue Google Maps Pin auch Europa erreicht.

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