SEO Weekly: Unser Wochenrückblick der KW 49

Kategorie: SEO Weekly

Diese Woche berichten wir in unserem SEO Weekly Wochenrückblick über den Whiteboard Friday vom vergangenen Freitag zum Thema Markup, Unterschiede beim Wechsel zu HTTPs und einer Änderung der URL-Struktur und das neue Design für das Interface der Google Suchergebnisse.

Whiteboard Friday - Welche Page Auszeichnungen und Tags spielen noch eine Rolle für SEO?

Sollte man sich auf das Verbessern von H1s und H2s konzentrieren, oder sollte der Fokus auf strukturierte Daten liegen? Solange Google uns noch nicht den Boden unter den Füßen weggezogen hat, sollten uns nicht die Mängel der drastischen Veränderungen täuschen. Im Whiteboard Friday vom 02.12. geht es darum worauf man sich bei On-Page-SEO konzentrieren sollte und welche Tools einen bei dieser Prozedur unterstützen.

In den letzten Jahren sind Möglichkeiten im Bereich Tags und Optimierung enorm gewachsen. Google hat uns ein paar relevante Informationen mitgeteilt, wie z.B. rel=author – wiederum andere Kriterien haben an Relevanz verloren. Alles hat sich also ein bisschen verändert.

Im Old-school SEO lag der Fokus auf Title Tag, Meta Description, Keyword Tags, Headline Tags und Robot Tags, wenn man das Verhalten der Bots kontrollieren wollte. Diese Thematik beschäftigt die SEOs seit ca. 15 Jahren. Außerdem spielten so manche Basis Markups oder Text Tags eine Rolle, mit denen man das Format des Textes ändert –  wie Strong, Bold und EM, doch die sind nicht mehr so wichtig.

Das ist die Basis von SEO, also das Minimum, was gemacht werden musste. Es gab noch andere Tags, die ein paar Leute beschäftigt hat und offensichtlich andere Tags die Google mit der Zeit entweder hinzugefügt oder entfernt hat, oder dass manchen Dingen mal mehr Aufmerksamkeit geschenkt wurde und wiederum mal weniger, doch im Prinzip war das der Kern von SEO.

Im modernen SEO gibt es ein paar mehr Dinge auf die man Acht geben sollte. Nun haben wir Metadata, wie Open Graph, Twitter Cards und Favicon – auch wenn es SEO genannt wird ist das nicht nur für die Suchmaschinen relevant.

Google nutzt nicht jede Form von Schema. Bei schema.org findet man Markup für verschiedenste Objekte und Informationen auf einer Webseite. Google nutzt nur einen kleinen Teil davon. Nur weil bei gewissen Websites der Traffic, die Prominence oder Visibility gestiegen ist, heißt es nicht, dass sich auch das Ranking bei den Suchmaschinen verbessert. Google hat gesagt, dass Markup nicht dafür gedacht sei das Ranking zu verbessern, sondern um den Content besser nachvollziehen zu können. Trotzdem sollte man es nutzen, denn ein klarer Content führt zur Verbesserung des Rankings und der Visibility. Fazit: Viele der old-school Tags funktionieren natürlich weiterhin – z.B. das ALT-Attribut oder im Header Tag der Title-Tag, die Meta Description, der Robots-Tag-Tag oder der Canonical-Tag.

Whiteboard Friday im Video

Geändert haben sich drei Dinge: Twitter Cards, Open Graph Markup und die Favicon.

 

Twitter Cards sind sehr offensichtlich: Grundsätzlich, weil Twitter ein so großes Vertriebsnetz für Content ist, lohnt es sich, die Cards optimiert zu haben, anstatt nur die URL auszuliefern. Durch die Auszeichnung mit Twitter Cards kann die Seite besser bei Twitter herausstechen.

Open Graph Markup wird grundsätzlich bei Facebook genutzt, eine viel größere Vertriebsplattform als Twitter und natürlich ist es dort auch möglich den Internetauftritt zu optimieren, denn Social Media korreliert ebenfalls mit allen positiven SEO Aspekten, mit denen man die Inhalte in den Vordergrund stellen kann. Demnach ist es sowohl für SEO als auch Social Media Marketing relevant.

Favicon sind da etwas spezieller. Favicons gab es schon immer. Es ist die kleine Grafik, die im Browserfenster oder oben im Tab erscheint. Der Grund dafür ist, dass oft sehr viele Seiten geöffnet sind und die Favicons dienen als Navigator um nicht den Überblick zu verlieren, deswegen macht es sich auch bezahlt einen auffälligen, verständlichen Favicon zu haben, im Gegensatz zu früher ist die Relevanz erheblich gestiegen.

Natürlich werden weiterhin viele Leute sagen, dass  H1, H2 oder H3 die Erfolgsmethode sind und das ist auch tatsächlich nicht unwichtig, allerdings verbessert es nicht zwingend das Ranking. Es steht nicht wirklich im Zusammenhang mit dem Ranking. In vielen Tests konnte kaum ein Unterschied zwischen Headline Tags und einfachen Überschriften, die lediglich dicker und größer dargestellt wurden, festgestellt werden. Es ist nützlicher wenn man “itemprop” nutzt um die Headline zu beschreiben. Man kann davon ausgehen, dass Google dem mehr Aufmerksamkeit schenkt, als sie zugeben. Außerdem gibt es noch viele andere Seiten die dieses Schema nutzen. Google ist da nicht alleine. In gewisser Weise kann sich das auf jeden Fall positiv auf die Visibility auswirken.

Strong, Bold und EM sind nicht ganz so nützlich. Gewisse Dinge mit CSS hervorzuheben ist nicht zwingend erforderlich und seitens der Suchmaschinen besitzt dies ohnehin keinen Einfluss auf das Ranking.

Aus Google Sicht ist ein Wechsel zu HTTPs ein Unterschied zu einer Veränderung der URL-Struktur

Eine interessante Frage kam während des Google Webmaster Hangouts live auf YouTube letzten Freitag auf. Ein Webmaster hatte geplant auf HTTPs umzustellen und dachte sich, dass es auch eine gute Zeit wäre um von numerischen URLs zu Keyword basierenden URLs zu wechseln. Doch John Mueller sagte nein, es ist nicht unbedingt eine gute Zeit um das zu tun. Die Antwort ist irgendwie offensichtlich. Wenn man von HTTP zu HTTPS oder von der einen Domain zur anderen wechselt ist Google in der Lage den Protokollwechsel zu verstehen. Das bedeutet die gesamte URL Struktur bleibt identisch abgesehen von dem Anfang der URL. Das wiederum macht es Google einfacher die Veränderungen nachzuvollziehen.

Google rollt ein neues Desktop Search User Interface aus

Google hat bestätigt, dass sie begonnen haben ein neues Design für die Suchergebnis Seite auszurollen. Das neue Design soll etwas kastiger sein, ähnlich wie die mobile Darstellung.

SEO Weekly: Unser Wochenrückblick der KW 49

Es ist noch unklar wie lange es dauern wird bis das neue Design vollständig ausgerollt ist.

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