SEO Weekly: Unser Wochenrückblick der KW 51

Kategorie: SEO Weekly

Diese Woche berichten wir in unserem SEO Weekly Wochenrückblick über diverse Anpassungen von Google an der Darstellung von AMP und einer Änderung der Richtlinien für Markup. Darüber hinaus arbeitet Google daran, die Daten der Suchanalyse in der Google Search Console für den Zeitraum von einem Jahr anzubieten.

Google gibt diverse Änderungen an der Ausspielung von AMP bekannt

Google hat in den vergangenen Tagen diverse Veränderungen für AMP (Accelerated Mobile Pages) bekannt gegeben. So soll z.B. die Anzeige verändert werden oder AMP zukünftig auch in der Bildersuche ausgerollt werden. Wir haben für euch die Veränderungen zusammengefasst:

1. Google ändert die Anzeige der URL innerhalb von AMP

Zu Beginn des nächsten Jahres wird Google das Teilen von AMP Inhalten vereinfachten, indem die Anzeige der URLs im Header nicht mehr auf Google referenziert, sondern auf den Publisher.

Aktuell werden AMP Inhalte anders dargestellt als regulärer Inhalt. Klicks auf reguläre Inhale führen den Benutzer in der Regel zur Website des Publishers, während Klicks auf AMP Inhalte nicht direkt weg von Google führen, denn für AMP Inhalte wird eine Google URL angezeigt.

Die Anzeige einer Google URL kann allerdings verwirrend für Benutzer sein, insbesondere für die, die den AMP Inhalt teilen wollen und nicht verstehen wieso die URL des Publishers nicht angezeigt wird. Publisher sind ebenso betroffen, denn Google macht es Ihnen schwerer, dass ihr Content geteilt und gebookmarked wird.

Google plant daher eine Veränderung am Header, der oberhalb der AMP Inhalte angezeigt wird. Aktuell zeigt dieser Header die Domain des Publishers, nicht aber die korrekte URL des Artikels oder Inhalts:

Google AMP Header

Die Domain ist aktuell nicht klickbar und bezieht sich auch nicht auf den tatsächlichen AMP Inhalt. Der Header soll zukünftig die korrekte URL beinhalten und möglicherweise auch Möglichkeiten den Inhalt auf Social Media Kanälen zu teilen.

Google hat zwar kein exaktes Datum mitgeliefert, es ist aber damit zu rechnen, dass diese Veränderung Anfang 2017 kommen wird.

2. AMP kommt auch für die Google Bilder Suche

Google zeigt AMP Ergebnisse jetzt auch in der Bilder Suche. Barry Schwartz vom Search Engine Roundtable konnte dies reproduzieren. Für Deutschland scheint diese Änderung noch nicht live zu sein.

Hier ein Screenshot, der das AMP Logo in der Bildersuche zeigt. Bei einem Klick auf das Ergebnis gelangt man zur AMP Version der Pinterest Seite.

AMP Google Bilder Suche

AMP wachsen damit weiter in der Relevanz für Google. AMP werden inzwischen in der Bildersuche, den regulären mobilen Suchergebnissen und den Top Stories (Google News Integration der Google Suche) angezeigt.

3. Google updatet die Reports für AMP in der Google Search Console

Google hat bekannt gegeben, dass die Reports für AMP innerhalb der Google Search Console erweitert wurden, um klarer zwischen kritischen Fehlern, die eine Darstellung der Seiten auf den SERPs verhindern, und weniger kritischen Fehlern, für eine Optimierung allerdings ebenfalls empfehlenswert wäre, zu unterscheiden.

AMP Fehler Reports in der Google Search Console

Das Label “Schwerwiegend” bedeutet, dass Google diesen AMP Inhalt nicht indexieren kann und somit keine Listung in den SERPs stattfinden wird. Die weniger kritischen Fehler (Label: “Nicht kritisch”) sind zwar auch für die Darstellung relevant, führen aber nicht dazu, dass die Inhalte komplett nicht indexiert werden.

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Google arbeitet daran, die Daten der Suchanalyse in der Search Console für ein Jahr anzubieten

Seit 2013 hört man immer wieder von Google, dass der Report zur Such Analyse von 90 Tagen auf ein volles Jahr erweitert werden soll. Dies ist zwar nach wie vor nicht der Fall, aber ein Kommentar von Google im Webmaster Hangout vom 20.12.2016 (Minute 28:28) lässt darauf schließen, dass Google zumindest aktiv daran arbeitet.

Die Frage war folgende: Können wir in Zukunft mehr Daten zu den Suchanfragen erwarten? Beispielsweise für ein volles Jahr?

You’re not the first person to ask for that and as far as I know the team is working on doing that but it takes a bit of time to kind of get all about lined up with regards to having the right data. And we need to make sure that the UI is actually usable if you have a year’s worth of data. Then the UI needs to probably be slightly different than what we have now.

Bereits 2013 hatte Google mitgeteilt, dass daran gearbeitet wird, die Datenbasis auf ein Jahr zu erweitern (als die Google Search Console noch Google Webmaster Tools hieß). Ebenso in 2015, als Michael Fink vom Google Search Console Team mitteilte, dass sich die Änderung auf der Liste befindet. Möglicherweise sehen wir diese Änderung ja in 2017?

Die Richtlinien zum Review Markup wurden verändert

Googles Richtlinien zum Review Markup verbieten jetzt explizit vulgäre und obszöne Sprache in den Bewertungen. Sollten Benutzer in den Texten zu den Bewertungen derartige Sprache nutzen, sollte man als Webmaster diese Sprache entfernen, da sie die Anzeige von Rich Snippets und Rich Cards verhindern können.

Google hat folgende Zeile in den Richtlinien ergänzt:

Profanity and vulgar language are prohibited. Do not include reviews that contain vulgar or profane language.

Webmaster müssen also regelmäßig ihre Reviews möglichst automatisiert auf diese Sprache überprüfen, die laut Richtlinien nicht mehr zulässig sind.

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