SEO Weekly: Unser SEO Wochenrückblick der KW 31

Kategorie: SEO Weekly

In unserem SEO Wochenrückblick „SEO Weekly“ fassen wir die wichtigsten Themen der Woche aus dem Bereich Suchmaschinenoptimierung zusammen und informieren über weitere angrenzende Bereiche wie Social Media oder Web Analytics.

Indexierte AMP-Seiten in Google Suchergebnissen

Laut Google sollen die seit Februar 2016 für Top Stories verfügbaren AMP (Accelerated Mobile Pages) bald vermehrt in den organischen Suchergebnissen für mobile Suchanfragen auffindbar sein. Diese übersetzt „beschleunigten mobilen Websites“ werden durch ein AMP-Icon ausgewiesen und sollen dabei helfen, Ladezeiten auf mobilen Endgeräten zu verkürzen. Hierzu verwendet Google einen speziellen „AMP HTML-Code“ (und eine JavaScript Bibliothek: AMP JS Library), welcher beim Öffnen der Webseite zunächst definierte Elemente lädt, die sich im sichtbaren Bereich befinden.

Anfang der Woche ließ Google nun verlauten, dass man die AMP-Seiten nicht mehr nur im Bereich Top Stories verwendet, sondern auf die gesamte SERP für mobile Suchanfragen ausweiten möchte.

We’re starting with a preview to get feedback from users, developers and sites so that we can create a better Search experience when we make this feature more broadly available later this year. In addition, we want to give everyone who might be interested in “AMPing up” their content enough time to learn how to implement AMP and to see how their content appears in the demo. And beyond developing AMP pages, we invite everyone to get involved and contribute to the AMP Project.

Über die Demo-Suche von Google lässt sich bereits die veränderte Ausspielung der AMP testen.

Wichtiger Hinweis: Google weißt nochmals explizit darauf hin, dass AMP-Seiten das Ranking einer Seite nicht direkt verändern! Dennoch bieten sie natürlich Vorteile im Hinblick auf die Ladezeiten und die User Experience, die dem Benutzer im mobilen Bereich geboten wird.

So gingen die Deutschen im zweiten Quartal von 2016 ins Netz

Die Anzahl der Internetnutzer ist im zweiten Quartal von 2016 um weitere 0,4 Prozent gestiegen. Eine Analyse des Surfverhaltens zeigt: Immer mehr Deutsche surfen via Smartphone. Mittlerweile benutzen 35,23 Prozent der Deutschen im Web einen Mobile Device. Das bedeutet einen weiteren Zuwachs von 2,27 Prozent. In den USA beträgt die Anzahl der Nutzer von mobilen Endgeräten bereits rund 58 Prozent. Die Bildschirmauflösung von 640 mal 360 Bildpunkte ist hier weiterhin am weitesten verbreitet.

Rund 11 Prozent der Internetnutzer gingen mit ihrem Tablet ins Web. Die am häufigsten verwendete Bildschirmauflösung beträgt hier 1.024 mal 768 Pixel. Für Webmaster bedeutet dies, das eigene Internetangebot und die Responsivität für Mobilgeräte zu optimieren. Über die Hälfte aller Internetnutzer, mit einem Anteil von 53,43 Prozent, benutzen noch immer ihren Desktop im Netz. Die häufigste Bildschirmauflösung liegt dort bei 1.920 mal 1.080 Pixel, beziehungsweise 1.600 mal 900 Pixel.

Die wichtigsten Daten zum Surfverhalten im Überblick

Firefox ist nach wie vor der stärkste Browser-Anbieter mit einem Marktanteil von 42,69 Prozent. Das bedeutet einen kleinen Verlust von 1,32 Prozent. Davon profitiert vor allem Google Chrome, der, sowohl bei PC- wie auch MAC-Nutzern, mit einem Anteil von 27,46 Prozent immer weiter an Beliebtheit gewinnt. Die Browser Edge, von Microsoft, und Safari, von Apple, konnten einen Zuwachs unter ihren Browser-Nutzern verzeichnen. Der Internet-Explorer fällt langsam unter die 20-Prozent-Marke. Laut Webtrekk setzen derzeit 11,9 Prozent der Deutschen beim Surfen im Internet einen Adblocker ein. Die beliebteste Suchmaschine bleibt Google. Doch auch Bing und Yahoo konnten einen kleinen Zuwachs im zweiten Quartal von 2016 verzeichnen.

Page Rank weiterhin wichtiger Ranking-Faktor

Auf eine klare Frage gibt es eine klare Antwort: Das muss sich auch Gary Illyes, seines Zeichens Webmaster Trends Analyst von Google gedacht haben, als er die Frage, ob der Page Rank noch immer von Bedeutung ist, mit einem unmissverständlichen „yes“ beantwortete.

Für die meisten wird diese Information keine allzu große Überraschung darstellen, da nach der Abschaffung der PageRank Toolbar dennoch klar war, dass bei Google intern der PageRank immer noch genutzt wird.  Beachtenswert ist hierbei lediglich, die klare Informationspolitik, die wir sonst nicht so von Google gewohnt sind.

Google erweitert Dokumentation zur Suchanalyse in der Search Console

Google hat im Laufe der Woche die Dokumentation zur Suchanalyse in der Google Search Analyse erweitert, um Webmastern mehr Hilfestellung bei der Interpretation der Daten zu geben. Insbesondere werden die drei Hauptmetriken Impressions, Position und Klicks definiert, welche wir hier kurz zusammenfassen wollen:

Impressions

Google verzeichnet eine Impression, sobald die URL eines Suchergebnisses in den Ergebnissen des Nutzers erscheint. Sobald eine Seite der Suchergebnisse geöffnet wird, wird eine Impression der URL in den Search Snippets verzeichnet, vorausgesetzt, dass es sich dabei nicht um Hyperlinks oder die vollständige URL der Seite handelt. Bei Suchergebnissen, die mehrere Links beinhalten, werden die Impressions sowohl über die URL als auch die Seite in dem Search Analytics Report verzeichnet. Google weist jedoch darauf hin, dass es sich bei den Impressions um ein “living document” handelt, weshalb Änderungen in Zukunft vorkommen können.

Position

Google weist darauf hin, dass Suchanfragen bei Google aus vielen unterschiedlichen Elementen bestehen. Auf eine Anfrage werden sowohl die blaue Link-Sektion, Carousels, Knowledge Graph cards und andere Elemente auf einer einzelnen Seite landen. Google zählt dabei die Positionen von oben nach unten aus der primären (linken) Seite der Seite und von unten nach oben auf der sekundären (rechten) Seite der Seite auf. Die Elemente auf der Primärseite werden numerisch von oben nach unten gezählt.

Clicks

In den meisten Fällen wird jeder Klick, den ein Nutzer zu einer Seite außerhalb der Google Suche sendet, als Klick betrachtet. Auch die Klicks von Usern, die einen Link zu einer externen Seite anklicken, daraufhin zu den Suchergebnissen zurückkehren und über die gleiche Verbindung wieder zu der externen Seite gelangen, werden als ein Klick gewertet. Klicks werden der URL zugeordnet, auf der der Suchenende schlussendlich landet.

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  • […] Vergangenheit damit begonnen, auch außerhalb der Top Stories, Accelerated Mobile Pages für mobile Suchergebnisse auszuliefern. Laut Google werden  Webseiten welche die AMP Technologie bei den Suchergebnissen […]