Smart-Displaykampagnen: So erleichtert Google Advertisern das Leben

Kategorie: Online Marketing

Smart-Displaykampagnen sind durch Marchine-Learning optimiert. Dadurch wird es einfacher, Kunden gezielt per Displayanzeigen zu erreichen. Das System hat viele Vorteile, überzeugt aber nicht in allen Belangen.

Vor einigen Monaten hat Google nach langen Tests Smart-Displaykampagnen als neue Kampagnentypen in Adwords offiziell veröffentlicht. Ziel ist es, Werbetreibenden Arbeit abzunehmen, indem die Steuerung einer Displaykampagne – unterstützt durch Machine-Learning – automatisiert wird. Google entscheidet selbst, welche Nutzer für welche Anzeige relevant sind.

Voraussetzung für die Nutzung der Smart-Displaykampagnen ist, dass die Adwords-Nutzer das Conversion-Tracking eingerichtet und in den vergangenen 30 Tagen mindestens 50 Conversions im Display- oder 100 Conversions im Suchnetzwerk erzielt haben. Zusätzlich sollte das Tagesbudget etwa das 10- bis 20-Fache des anvisierten CPOs betragen. Hier stehen berechtigterweise die Bedenken von hohen Kosten für einen Test im Raum. Zukünftig soll der Algorithmus dahingehend durch Google jedoch angepasst werden. Sofern man diese Dinge beachtet, kann die intelligente Kampagne als neue Displaykampagne angelegt werden.

Dazu müssen Advertiser Assets zur Verfügung stellen, also Anzeigentitel, Beschreibungen, Logos (jeweils bis zu fünf Stück) und Bilder (maximal 15) sowie die entsprechende Ziel-URL. Aus den einzelnen Bestandteilen kombiniert der Adwords-Algorithmus dann die Anzeigen, welche die höchsten Conversions erzielen.

Mit Smart-Displaykampagnen zu mehr Leads

Wichtig zu wissen ist, dass bei den Smart-Displaykampagnen neben der Sprache und der geografischen Ausrichtung im Grunde nur der Ziel-CPA und ein Tagesbudget eingestellt werden können. Den Rest übernimmt Google – und verspricht, dass die möglichst realistisch gewählten Conversion- und CPA-Ziele nach einiger Zeit erreicht werden. Die intelligenten Kampagnen eignen sich am besten für die Lead-Generierung oder für Formulare.

Der Nutzer hat dank der automatisierten Ausrichtung und der Gebotsstrategie zwar weniger Aufwand für das Einstellen und Überwachen von Targeting-Optionen, gibt aber auch einen großen Teil der Kontrolle in die Hand der Maschine ab. Darüber hinaus müssen Werbetreibende ein gewisses Budget aufbringen und Geduld haben. Denn die besten Ergebnisse erzielen die Kampagnen erst nach einer Lernphase von etwa zwei Wochen.

Fazit zu Smart-Displaykampagnen

Smart-Displaykampagnen sind schnell eingerichtet und einfach in der Handhabe. Sie laufen automatisiert. Account-Manager brauchen sich also nicht mehr täglich um die Optimierung zu kümmern und können sich stattdessen mehr auf die Gesamtstrategie konzentrieren. Google verspricht zudem eine deutlich höhere Conversionrate für die intelligenten Displaykampagnen. In ersten Tests konnte dies – nach einer mehrwöchigen Lernphase – bestätigt werden. Allerdings geben Werbetreibende damit auch einen Großteil der Kontrolle ab. Eine Smart-Displaykampagne sollte daher als eine zusätzliche Ausbaumöglichkeit, aber nicht als Kern der eigenen Werbestrategie gesehen werden.

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