Targeting Optionen im Display-Netzwerk

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Kategorie: Display Advertising



Wer als Werbetreibender auf das Google Display Netzwerk setzt, hat die Möglichkeit, eine enorme Reichweite seiner Werbung zu schaffen. Das Netzwerk besteht laut Google aus mehreren Millionen Partnerseiten, auf denen letztendlich die Display-Werbung ausgespielt werden kann. Um bei der enormen Reichweite die richtigen Personen zu erreichen, bietet Google AdWords mehrere Möglichkeiten, die Zielgruppen näher zu bestimmen und entsprechend einzugrenzen. Im Folgenden stelle ich die Targetingoptionen im Display-Netzwerk vor:

Kontext-Targeting

Beim kontextbasierten Targeting erfolgt die Auslieferung der Werbeanzeigen anhand von eingebuchten Keywords – ähnlich wie bei den Kampagnen über die Google-Suche. Man bucht also Keywords über AdWords ein. Google liest die Inhalte der Websites aus, die Werbeflächen für das Display Netzwerk zur Verfügung stellen. Dabei berücksichtigt Google mehrere Faktoren wie einzelne Keywords, die Sprache des Inhalts sowie die Häufigkeit bestimmter Worte. Bestehen Übereinstimmungen zwischen den eingebuchten Keywords und den Keywords bzw. Inhalten der Seite im Display-Netzwerk, kann die Ausspielung der Werbeanzeigen eben über diese Seite erfolgen.

Placement-Targeting

Über die Wahl bestimmter Placements kann man als Werbetreibender selbst auswählen, auf welchen Websites die Werbung geschaltet werden soll. Zur Buchung der Werbeflächen werden in Google AdWords die Placements in Form von Domains und Subdomains ausgewählt. Die Werbeanzeigen werden dann ausschließlich auf den ausgewählten Domains platziert.

Interessen-Targeting

Das Targeting nach Interessen basiert auf dem Surfverhalten der Internetnutzer. Wenn ein Nutzer eine Partner-Website von Google besucht, wird der Cookie-ID des Users anhand des Themas der Website eine bestimmte Interessenkategorie zugeordnet. Diese von Google vordefinierten Kategorien können bei der Aussteuerung der Display-Kampagnen ausgewählt werden.

Targeting nach Themen

Das themenbezogene Targeting ist nicht nutzerbasiert, sondern nutzt Websites als Grundlage. Google ordnet Websites nach dem Auslesen in definierte Themencluster ein. Diese Kategorien können über Google AdWords bei der Aussteuerung von Display-Kampagnen ausgewählt werden.

Demografisches Targeting

Eine weitere Möglichkeit die passenden Zielgruppen für seine Werbekampagnen zu erreichen, ist der Einsatz von demografischen Targeting-Kriterien. Zur Auswahl stehen hier die geschlechtsspezifische Ausrichtung, so dass dieWerbung nur weibliche bzw. nur männliche User erreicht sowie die Ausrichtung auf bestimmte Altersklassen.

Geo-Targeting und Ausrichtung auf Sprachen

Die Display-Kampagnen können, genau wie Search-Kampagnen, auf bestimmte Regionen und auf Sprachen ausgerichtet werden. Es werden dann nur die Personen angesprochen, die in dem definierten geografischen Gebiet wohnen und Google in der ausgewählten Sprachversion nutzen.

Kombination von Targetings

Die vorgestellten Targetingoptionen im Display-Netzwerk können auch kombiniert werden. So kann man beispielsweise durch die Kombination vom kontextbasierten und dem Placement-Targeting die Werbeanzeigen nur auf Unterseiten einer Domain schalten, auf denen ausgewählte Keywords vorhanden sind.

Durch die Kombination unterschiedlicher Targeting-Optionen kann man seine Zielgruppe nochmals genauer bestimmen und somit den Erfolg der Display-Kampagnen erhöhen.

Remarketing

Neben den bereits vorgestellten Targetingoptionen bietet Google auch den Einsatz von Retargeting – von Google als „Remarketing“ bezeichnet. Durch den Einsatz von Remarketing können Internetnutzer angesprochen werden, die bereits die Website des Werbetreibenden besucht haben. Die Funktionalität und Möglichkeiten des Remarketings werde ich in einem weiteren Blogartikel vorstellen.

Wer tiefer in die Thematik einsteigen will, kann sich hier direkt bei Google informieren.