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Non-skippable Ads

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Non-skippable Ads

Bei Non-skippable Ads handelt es sich um einen Anzeigentypen, der bei Videoportalen zur Monetarisierung dieser eingesetzt wird. Die prominenteste Videoplattform ist dabei Youtube, die diese Art von Werbung häufig bei ihren Videos benutzen.

Was sind nicht überspringbare Videoanzeigen (Non-skippable Ads)?

Nicht überspringbare Videoanzeigen sind, wie es der Name schon erahnen lässt, Anzeigen während eines Videos, die sich nicht überspringen lassen. Sie müssen komplett zuende geschaut werden, damit das Video fortgesetzt werden kann. Dabei kann so eine Anzeige bei Youtube je nach Gerät und Standort bis zu 15-20 Sekunden dauern. Während es früher üblich war, dass diese Anzeige am Anfang eines Videos platziert werden, nutzt Youtube dieses Format bei längeren Videos auch zwischendurch, um noch mehr Werbeplatz zur Verfügung zu stellen.

Werbetreibende nutzen Non-skippable Ads vor allem bei Werbenachrichten, die erst bei einem vollständigen Anschauen der Anzeige wirken. Bspw. wenn eine kurze Geschichte erzählt wird, die mit einer Auflösung und Markeneinblendung endet.

Überspringbare vs. nicht überspringbare Videoanzeigen bei Youtube

Der Unterschied zu den überspringbaren Videoanzeigen (Skippable-Ads) bei Youtube wird schon vom Namen verraten. Skippable-Ads lassen sich überspringen. Bei Youtube können sie nach fünf Sekunden übersprungen werden. Der Werbetreibende zahlt dabei immer den selben CPM, egal ob das Video übersprungen oder komplett angeschaut wurde. Dabei kann es aber natürlich vorkommen, dass der größte Teil der Nutzer das Video nach fünf Sekunden überspringen und die Werbebotschaft gar nicht beim Nutzer ankommt.

Eine internationale Studie aus dem Jahr 2018 hat ergeben, dass 50% der deutschen Nutzer, die Skippable-Ads sehen, sie auch überspringen.

Kosten und Nutzen der Non-Skippable Ads

Anders als bei den meisten anderen Werbemöglichkeiten bei Google wird bei Non-Skippable Ads nicht pro Klick sondern pro CPM (Cost-per-Mille), also pro 1000 Impressionen gezahlt. Das maximale Gebot wird dabei vom Werbetreibenden bestimmt. Der endgültige Preis hängt dann vom gewählten Ziel für die Kampagne und der Zielgruppengröße ab. Dabei kann der CPM bei einer sehr großen Zielgruppe auch schon unter 5,00€ kosten und ist damit ähnlich teuer wie klassische Displaywerbung.
Der Nutzen, der damit erreicht wird, hängt von den eigenen Zielen ab. In der Tabelle Zielvorhaben von Videokampagnen und Kampagnenuntertypen sind die Kampagnenziele abgebildet, die mit Nicht überspringbaren Videoanzeigen eingestellt werden können. Leider ist es aktuell nicht möglich, Non-Skippable Ads bei dem Kampagnenziel Conversions zu verwenden. Somit ist bei dem Ziel Conversions eine andere Anzeigenform zu wählen.

Vor- und Nachteile der Non-Skippable Ads

Da die Non-Skippable Ads nicht übersprungen werden können, liegt der Vorteil ganz klar darin, dass der Nutzer mit hoher Wahrscheinlichkeit die ganze Werbeanzeige sieht und die Werbebotschaft auch ankommt. So werden auch Nutzer vollständig erreicht, die sonst Werbeanzeigen überspringen würden.

Ein Nachteil liegt darin, dass Nutzer durch die fehlende Selbstbestimmung (Überspringen der Werbeanzeige) eine negative Erfahrung mit der Werbung und der Marke machen könnten. Somit kann der erste Berührungspunkt mit neuen Kunden schon langfristig schaden. Allerdings lässt sich dieser Effekt durch gezieltes Remarketing verkleinern, wenn Nutzer die Marke schon kennen und somit durch die Non-Skippable Ads nur noch einmal an diese erinnert werden.

Quellen:

https://support.google.com/youtube/answer/188038?hl=de
https://support.google.com/authorizedbuyers/answer/2691733?hl=de
https://support.google.com/google-ads/answer/2375497?hl=de

https://www.horizont.net/medien/nachrichten/Studie-50-Prozent-der-Deutschen-ueberspringen-skippable-Ads–166966