Kategorie: Daten

Smart Data

Während es bei dem Begriff „Big Data“ um die Speicherung und Verarbeitung sehr großer Datenmengen geht, bedeutet Smart Data, aus diesen Daten einen Nutzen zu ziehen und sie auf intelligente Weise zu verarbeiten. Daten bekommen erst dann einen Mehrwert, wenn sie gewinnbringend analysiert werden. Smart Data ist somit die Weiterentwicklung der Big Data.

Hintergrund von Smart Data

Wie werden Daten smart? Ein gutes Beispiel hat ein Händler von Landmaschinen geliefert, der die großen Datenmengen des Wetters seiner Region mit den Daten seiner Kunden verknüpfte und eine App programmieren ließ, die über das landwirtschaftlich relevante Wetter in der jeweiligen Region Auskunft gibt, und zwar bequem auf die Smartphones der Landwirte. Daten werden erst dann wertvoll, wenn ihr Nutzen für eine Zielgruppe erarbeitet werden kann. Erforderlich hierfür sind semantische Tools, an denen gearbeitet wird. Dennoch sind weltweit noch rund 80 % aller erhobenen Daten unstrukturiert und 95 % nicht automatisch auswertbar.*

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Welche Daten können für die Entwicklung von Smart Data genutzt werden?

Überall, wo Daten erhoben werden und einen Nutzen haben könnten, gibt es ein Potenzial für Smart Data. Im Gespräch ist die Nutzung von Daten, die beim Suchen und Einkaufen im Internet entstehen. Auch die Daten in den weltweiten Finanz- und Kommunikationsnetzen sind für eine Verwertung interessant, ebenso die Daten aus Industrieanlagen, Gebäuden, Energiesystemen oder Krankenhäusern.**

Die Verarbeitung der riesigen Datenmengen ist eine logistische Herausforderung, sie benötigt innovative Ideen und die Entwicklung mächtiger Systeme. Wenn dies gelingt, kann die Wertschöpfungskette um einen oder mehrere Punkte erweitert werden.

Weitere Informationen und Links

http://www.digitale-technologien.de/DT/Navigation/DE/Foerderprogramme/Smart_Data/smart_data.html
http://www.digitale-technologien.de/DT/Redaktion/DE/Downloads/Publikation/SmartData_NL1.pdf?__blob=publicationFile&v=5
http://www.huffingtonpost.de/wolfgang-heuring/warum-big-data-zu-smart-data-werden-muss_b_5133032.html