Visual Marketing

Diese Komponente des Marketings untersucht den Kontext zwischen einem Objekt, dessen Bild und seinem Zusammenhang. Als interdisziplinäres Instrument zwischen Wirtschaft, der kognitiven Psychologie sowie der visuellen Wahrnehmung kommt es unter anderem im Bereich des Online Marketings, aber auch in der Modebranche zum Einsatz. Hierbei wird kritisch die Eignung eines Objekts untersucht, als “Hauptdarsteller” in der visuellen Kommunikation eines Produkts genutzt zu werden. Denn das Produkt und seine visuelle Kommunikation sind untrennbar miteinander verbunden. Nur wenn diese Verbindung stark genug ist, wird das Zielpublikum erreicht und kann davon überzeugt werden, das Produkt zu kaufen oder zu nutzen. Ziel dieses Teils des Gesamtmarketings zu einem Produkt ist es, ein Produkt derart mit einem Bild zu kombinieren, dass es sich beim Verbraucher einprägt. Hierdurch wird der Wiedererkennungswert des Produkts gesteigert, wodurch eine nachhaltige Verkaufsförderung erfolgt.

Geschichte und Wirkweise

Visual Marketing wurde bereits lange vor der Etablierung elektronischer Medien für Produktmarketing genutzt. Bereits in den 1960er Jahren wurden die Zusammenhänge zwischen der gekonnten Inszenierung eines Produkts auf ansprechenden Bildern und dessen Erfolg am Markt erkannt und genutzt. Wichtig ist, dass das Produkt nicht um seiner selbst willen, sondern aufgrund seiner Inszenierung beim Verbraucher “ankommt” und in ihm den Wunsch erzeugt, es zu besitzen oder zu benutzen. Dazu muss das Objekt, also das Produkt, im Moment des Markteintritts zu etwas anderem werden, als es tatsächlich ist. Mit entsprechenden Bildern werden seine Entstehung und seine Geschichte erzählt sowie der Kaufwunsch beim Verbraucher geweckt. Daher muss die visuelle Inszenierung minutiös so geplant werden, dass sie das Objekt optimal zum angepeilten Zielmarkt passend und auf die Wünsche des Verbrauchers ausgerichtet präsentiert.

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Die Aufgabe des Designers

Es ist überaus schwierig, visuelle Marketingstrategien erst dann zu entwickeln, wenn bereits ein komplett fertiges Produkt vorliegt. Die bessere Herangehensweise an das Problem der optimalen Inszenierung besteht darin, bereits während der Produktentwicklung bzw. während der Entstehung des Produkts dieses so zu gestalten, dass es sich später mit visuellen Mitteln bestmöglich vermarkten lässt. Ein Designer entwirft also im optimalen Fall das Objekt samt seiner späteren Inszenierung und dem Mythos oder der Geschichte, welche seine visuelle Darstellung erzählen soll. Im Bereich des Online Marketings ist aufgrund des hohen Wettbewerbsdrucks und der immer weiter zunehmenden Globalisierung die intensive und korrekte Nutzung von visuellem Marketing nahezu unabdingbar für den dauerhaften Erfolg eines Produkts. Bei diesem kann es sich zum Beispiel um eine Internetpräsenz wie etwa einen Webshop handeln. Dessen Erscheinungsbild muss vom Webdesigner passend zu den angebotenen Produkten und den Bedürfnissen potenzieller Kunden gestaltet werden. Im optimalen Fall weckt bereits die Startseite mit einem entsprechenden Design Kaufwünsche beim Kunden.

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