AdSense Linkanzeigen eingestellt – Die Alternativen für Publisher

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Ankündigung von Google: Ab dem 10. März 2021 werden AdSense Linkanzeigen eingestellt. Wir berichten über die Gründe dieser Google Entscheidung und zeigen Alternativen zu den Linkanzeigen auf, mit denen Publisher zukünftig Geld verdienen können.

Was sind AdSense Linkanzeigen?

Linkanzeigen sind, neben anderen Anzeigenformaten wie Displayanzeigen oder Contentempfehlungen, bisher fester Bestandteil im Produktportfolio von Google AdSense gewesen. Im Gegensatz zu üblichen Anzeigenformaten zeichnen sich AdSense Linkanzeigen dadurch aus, dass sie wie „gesponserte Suchergebnisse“ als einzelne Keywords dargestellt werden, die thematisch zum Content der Website des Publishers passen. Das heißt, in Linkanzeigen werden mit dem Content zusammenhängende Themen eingeblendet, welche auf die Interessen der Website-Nutzer:innen ausgerichtet sind. AdSense-Publisher erhalten eine Provision bei einem Klick auf die Anzeige.

AdSense Linkanzeigen
Beispiel für AdSense Linkanzeigen

Jetzt hat Google verkündet, dass AdSense Linkanzeigen zum 10. März 2021 eingestellt werden. Grund für diese Änderung seien Rückmeldungen von Nutzern, Publishern und Werbetreibenden, auf die Google mit moderneren Formaten reagieren möchte. Daraus lässt sich schließen, dass alle Stakeholder im digitalen Ökosystem von dieser Entwicklung profitieren dürften.

Laut Google gibt es, was die Einnahmen betrifft, keinen Grund zur Sorge. Publisher, die responsive Linkanzeigen auf ihrer Seite implementiert haben, brauchen nach dem 10. März keine Änderung vorzunehmen, weil Google automatisch responsive Displayanzeigen auf dieser Fläche ausliefern wird. Tests zufolge ist der Erfolg mit responsiven Displayanzeigen gleichermaßen positiv wie mit AdSense Linkanzeigen. Außerdem arbeitet Google nach eigener Aussage fortlaufend daran, die Leistung responsiver Displayanzeigen zu verbessern. Im Bericht „Anzeigenblöcke“ können Publisher im AdSense Interface die Performance vor und nach Änderung vergleichen. Publisher, die Linkanzeigen mit fester Größe auf ihrer Seite implementiert haben, sollten reagieren. Denn ab dem 10. März 2021 wird Google diese Werbeflächen nicht mehr befüllen. Entweder bleibt der Block leer oder die AdSense Linkanzeigen werden minimiert. Die Linkanzeigenblöcke wird Google mit dem Text “[previously link ad unit]” kennzeichnen.

Was habe ich als Publisher für weitere Alternativen?

Im AdSense Bereich haben Publisher die Möglichkeit auf alternative AdSense Formate umzustellen: Automatische AdSense Anzeigen, Display- oder native Anzeigen oder Contentempfehlungen:

Automatische Anzeigen

Mit automatischen Anzeigen können Anzeigen automatisch dort platziert werden, wo laut Websitenanalyse eine gute Leistung vorhersehbar ist. Zur Einrichtung automatischer Anzeigen erfährst Du hier mehr.

Displayanzeigen

Mit Displayanzeigen lassen sich überall auf Deiner Website gewinnbringende Anzeigen in beliebigen Größen ausliefern. Im Google Support erfährst Du mehr über das Erstellen von Displayanzeigenblöcken.

Native Anzeigen

Native Anzeigen sind nutzerfreundlich, da sie sich optimal dem Design der Website anpassen und den Content somit flüssig ergänzen. Das Design der Anzeigen kann angepasst und das Layout individuell bestimmt werden. Bei Fragen zur Einrichtung eines nativen Anzeigenblocks findest Du im Google Support weitere Informationen.

Contentempfehlungen

Linkanzeigenblöcke können durch einen responsiven Anzeigenblock für Contentempfehlungen ersetzt werden. Allerdings muss sich die Website für Contentempfehlungen eignen. Weitere Informationen zur Anpassung von Anzeigenblöcken mit Contentempfehlungen sind hier verlinkt.

Gibt es Alternativen außerhalb von AdSense?

Eindeutig ja! Publisher schöpfen mit einer “AdSense – only” Integration häufig nicht ihr volles Einnahmenpotenzial aus, da sie ihre Anzeigenflächen nur dem Google Display-Netzwerk (GDN) zugänglich machen. Im Bereich des Programmatic Advertising gibt es heutzutage für Publisher deutlich mehr Möglichkeiten, ihr Inventar einer größeren Anzahl von Demand-Partnern oder Werbenetzwerken zugänglich zu machen, um so den Auktionsdruck auf die bestehenden Anzeigenflächen zu erhöhen. mso digital verfügt über einen intelligenten und schnellen AdTech Stack, der Dir helfen kann, die vorhandene Reichweite deutlich besser und effizienter zu monetarisieren. Wenn Du Interesse an weiteren Informationen hast, dann nimm gerne Kontakt zu uns auf, wir prüfen individuell Dein Einnahmen-Optimierungspotenzial.

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Social Media Monitoring – denn Erfolg ist kein Zufall

Social Media Monitoring und -Analyse werden für Unternehmen zunehmend bedeutsamer. Denn wer als Unternehmen auch im Social Web präsent ist, um bestimmte Ziele zu erreichen, kommt nicht darum herum, die Wirkung dieser Aktivitäten objektiv zu ermitteln. Ohne Monitoring und Analyse lässt sich nicht ermitteln, ob der Aufwand und die Wirkung in einem wirtschaftlich angemessenen Verhältnis zueinander stehen, welche Maßnahmen besonders effektiv sind und welche komplett verpuffen.

Je mehr Unternehmen sich auch im Bereich Social Media engagieren, desto wichtiger wird es, den Erfolg zu messen, um auf verschiedene Entwicklungen oder Schwankungen frühzeitig reagieren zu können. Schließlich werden auch die Beträge, die für das Social Media Engagement aufgebracht werden müssen, immer höher – doch gerade kleine und mittlere Unternehmen können nicht unbegrenzt Mittel nachschießen. Sie sind darauf angewiesen, Ihre begrenzten Budgets bestmöglich zu nutzen, um möglichst viel Erfolg damit zu erreichen.

Allerdings können für die Nutzung von Tools für das Social Media Monitoring schnell Summen im vierstelligen Bereich zusammenkommen. In diesen Bereichen liegen professionelle Monitor- und Analysewerkzeuge. Auf der anderen Seite gibt es auch kostenlose Tools, mit denen Daten gesammelt, aggregiert und analysiert werden können. Auch sie bieten umfangreiche Möglichkeiten, Social Media-Kampagnen auszuwerten und Datenanalyse zu betreiben, etwa die Anzahl und Charakteristika von Fans/Followern auszuwerten und als Kennzahlen oder Benchmarks zu nutzen.

Fehlt Ihnen der Durchblick, wenn Sie den Markt der Social Media Monitoring-Anbieter betrachten? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf und lassen Sie sich von uns kompetent beraten!

Wie lässt sich der Erfolg von Social Media-Aktivitäten überhaupt messen?

Der wesentliche Unterschied zwischen Social Media und anderen digitalen Plattformen ist die Geschwindigkeit: Gute oder schlechte Nachrichten verbreiten sich im Social Web deutlich schneller als auf anderen Plattformen. Damit bieten sich für Unternehmen neue Chancen, aber auch Risiken sind damit verbunden. In der Vergangenheit gab es bereits namhafte Marken, die die Macht und Dynamik der sozialen Medien unterschätzten. Mit unangenehmen Konsequenzen: Angefangen bei Marketingbudgets, die ungeachtet ihrer Höhe keine positive Wirkung in der Zielgruppe erzielen konnten, bis hin zu einem teilweise massiven Imageverlust und Schäden für die Gesamtmarke oder Einzelmarken.

 

Analyse der Zielgruppe

Um Erfolge im Social Web zu messen, müssen daher kontinuierlich Trends und Stimmungen auf Facebook, Twitter, Instagram, YouTube und anderen Plattformen erfasst, analysiert und bewertet werden. Anschließend heißt es die richtigen Maßnahmen daraus abzuleiten. Um das zu erreichen, werden gezielt die relevanten Kennzahlen und statistische Auswertungen genutzt. Gegenstand der Analysen sind in der Regel die Nutzer selber: Wie setzen sie sich zusammen, was zeichnet sie aus, wofür interessieren sie sich, wie interagieren sie? Das sind Fragen, die durch Social Media Monitoring beantwortet werden sollen und können.

Bestimmung von Influencern

Darüber lassen sich durch das Screening von Fans und Followers so genannte Influencer ermitteln. Das sind User, die eine besonders hohe Reputation im Social Web genießen und deren Meinungen und Aktivitäten damit besonders wertvoll für Ihr Unternehmen sind. Wenn es Ihnen gelingt, die Influencer zu erreichen und zu überzeugen, ist der Effekt ungleich höher, als wenn Sie Marketing nach dem Gießkannenprinzip betreiben.

 

Sie wollen wissen, wie sich Ihr Unternehmen im Social Web präsentieren sollte, um sich von den Marktbegleitern abzuheben? Kontaktieren Sie uns für einen ersten Beratungstermin.

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Wo stehst Du im Vergleich zum Wettbewerb?

Beim Social Media Monitoring reicht es nicht aus, nur Reaktionen auf das eigene Unternehmen und die eigenen Produkte zu erfassen. Vielmehr muss ebenso auch der Wettbewerb beobachtet und ausgewertet werden, damit Sie möglichst schnell reagieren können, wenn von dieser Seite aus Gefahr droht. Oder wenn sich – was im Social Web schnell passieren kann – ein neuer Trend wie ein Lauffeuer ausbreitet und nur Unternehmen davon profitieren können, die schnell genug und richtig reagieren.

Aus diesem Grund ist es wichtig, sich auch mit dem Thema „Benchmarking“ zu beschäftigen. Ihre Zielgruppe vergleicht permanent – Preise, Image, Verfügbarkeit, Qualität – und nutzt dabei die Möglichkeiten, die das Internet ihr bietet: Der Markt nähert sich (von wenigen Ausnahmen abgesehen) immer mehr einem Zustand vollständiger Transparenz.

Vergleichen Sie also ebenfalls und messen Sie sich mit Ihrem Wettbewerb. Ein Benchmark ermöglicht es Ihnen, Ihr Produkt und Ihre Aktivitäten im Vergleich zum Gesamtangebot zu bewerten und so seine tatsächliche Position zu ermitteln. Was beim Vergleich rein wirtschaftlicher Daten (Umsatz, Absatz, Preis etc.) bereits sinnvoll ist, ist im Bereich Social Media unverzichtbar – und eben nicht mehr ohne geeignete Tools zu realisieren.