Pop Under

Ein Pop Under ist Internetwerbung, die die Form eines Browser-Fensters hat und sich unter die bereits geöffneten Browser-Fenster legt. Gleichzeitig wird das Pop Under in der Taskleiste des Nutzers sichtbar, so dass es sich über die Fußleiste auch wieder schließen lässt. Ein Pop Under ist eine Form des Pop Ups. In seiner Darstellungsgröße kann es variieren.

Die Vorteile von Pop-Under-Werbung

Während das Pop Up im Bildschirmvordergrund angezeigt wird, ist das Pop Under für den Benutzer zunächst nicht sichtbar und unterbricht ihn folglich nicht bei seiner Internetaktivität. Aus diesem Grund gilt das Pop Under als weniger aggressive Werbeform als das Pop Up. Das Pop Under wird dem Nutzer erst angezeigt, wenn er die Seite, mit der er sich beschäftigt hat, schließt und – so die Annahme – wieder offen für neue Anreize und Informationen ist. Man geht somit davon aus, dass bei Pop-Under-Werbung die Wahrscheinlichkeit, dass sie gelesen wird, größer ist als bei Pop Ups. Bei einem Pop Under hat das Browser-Fenster außerdem ausreichend Zeit, sich vollständig aufzubauen, was als weiterer Vorteil dieser Werbeform angesehen wird. Der Benutzer sieht somit die bereits komplett geladenen Inhalte und es wird folglich verhindert, dass das Fenster schon während des Ladevorgangs geschlossen wird.

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Die Nachteile der Pop-Under-Werbung

Bei Pop-Under-Werbung handelt es sich wie bei Pop Ups um ungebetene Informationen. Aus diesem Grund sollten Pop-Under-Fenster nur sehr sparsam eingesetzt werden. Sonst nehmen die Nutzer sie rasch als aufdringlich und störend wahr.

Regeln für die richtige Verwendung von Pop-Under-Werbung

Pro Seite sollte nie mehr als ein Pop Under verwendet werden. Setzt man mehr als ein Pop Under pro Webseite ein, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der User verwirrt wird und keine eindeutige Werbeaussage mehr bei ihm ankommt. Des Weiteren sollte Pop-Under-Werbung „intelligent“ eingesetzt werden, so dass ein bestimmtes Fenster nur einmal pro Sitzung angezeigt wird. Ansonsten ist es wahrscheinlich, dass ein anfänglich möglicherweise vorhandenes Interesse beim Benutzer rasch verfliegt.

Weitere Informationen und Links:

Pop-Under-Werbung im Überblick

Pop Under als Marketing-Instrument