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Amazon SEO: Das solltest Du bei der Amazon Optimierung unbedingt beachten!

Autor

Michael Möller
Michael Möller
Erstveröffentlichung, 01.08.2016
Update durch Colin van den Berg

Um Produkte erfolgreich auf Amazon zu verkaufen, ist ein gutes Ranking auf den Suchergebnisseiten zwingend erforderlich. Die Frage, die sich VerkäuferInnen hierbei oftmals stellen ist, wie sie das Ranking ihrer gelisteten Produkte so beeinflussen können, dass Amazon diese als relevant einstuft und auf den ersten Positionen der Ergebnisseite platziert. Amazon SEO nimmt hier einen wesentlichen Faktor ein.

Amazon gilt als größter Online-Shop Deutschlands und als lukrativer Marktplatz für Händler. Dementsprechend ist auch die Anzahl an Konkurrenz und MitbewerberInnenM enorm hoch. Durch die gezielte Suchmaschinenoptimierung für Amazon, können Produkte so beworben werden, dass sie auf den vordersten Plätzen der Ergebnisseite ranken. Denn welches Produkt zu einer Suchanfrage auf welchem Rang auf der Ergebnisseite angezeigt wird, basiert auf einem von Amazon entwickelten Algorithmus.

Eine gute Platzierung der Produkte führt oftmals zu höheren Umsätzen. Wer auf Amazon also seine Verkaufszahlen in die Höhe treiben möchte, muss begreifen, dass dies mehr als nur ein profaner Online-Shop ist. Amazon SEO ist hierbei der entscheidende Faktor für Deinen Erfolg auf der Handelsplattform. In diesem Artikel erklären wir Dir, wie der Amazon Algorithmus funktioniert und wie Du ihn mit Amazon SEO so beeinflussen kannst, dass Deine Produkte auf den vordersten Positionen ranken.

Bedeutung von Amazon SEO im Online Marketing

Jahrelang war Google die erste Anlaufstelle für Verbraucher und Verbraucherinnen, die online im Netz Artikel kaufen wollten. Im Laufe der Zeit hat sich dies aber geändert. Heutzutage gibt es neben Google zahlreiche andere und oftmals viel effizientere Wege, um Produkte online zu bestellen.

Dazu zählt beispielsweise Amazon, die es in den letzten Jahrzehnten zu einem der aufstrebendsten und erfolgreichsten Unternehmen weltweit geschafft haben. Amazon hat sich mit ihrer Suchmaschine vor allem auf die Produktsuche von KundInnen spezialisiert und gehört heutzutage zu den bedeutendsten Plattformen im E-Commerce Bereich. Aufgrund dieser Dominanz ist der Marktplatz auch für VerkäuferInnen besonders lukrativ. Denn neben der schnellen und effizienten Produktsuche für VerbraucherInnen, bietet Amazon auch BetreiberInnen von Online-Shops die Möglichkeit, ihre Artikel über die Plattform anzubieten und zu verkaufen. Weltweit beträgt die Anzahl der registrierten Händler auf Amazon 6 Millionen (davon 2,15 Millionen VerkäuferInnen, die auch Produkte zum Kauf anbieten)!* Diese große Anzahl an Verkäufern und Verkäuferinnen führt dazu, dass es nahezu keine Produkte gibt, die auf Amazon nicht angeboten werden.

*Quelle: Worfilter.de

Amazon SEO ist nicht gleich Google SEO

“Was ist denn Amazon SEO? Ich kenne nur Google SEO”. Ein Großteil der Menschen bringt das Wort Suchmaschinenoptimierung ausschließlich mit Google in Verbindung. Dies basiert auf der starken Dominanz von Google auf dem Suchmaschinen Markt. Seit über 15 Jahren ist Google hier der Vorreiter. Wer SEO betreiben wollte, kam um Google nicht herum. Die Suchmaschine verspricht eine hohe und gleichzeitig kostenlose Reichweite, wenn die eigene Website entsprechend optimiert ist und dem User Mehrwerte anbietet.

Nach jahrelanger Monopolstellung in Deutschland ist Google aber längst nicht mehr alleine auf dem Suchmaschinenmarkt. Im Bereich der Produktsuche ist Amazon inzwischen führend. 4 von 10 Benutzern starten die Suche nach einem Produkt zunächst auf Amazon. Google liegt im Vergleich dazu lediglich bei 30%.

Die Unterschiede zwischen Amazon SEO und Google SEO

Für transaktionale Suchanfragen (Suchanfragen mit einer konkreten Kaufabsicht) ist Amazon also inzwischen stärker aufgestellt als Google. Während Google alle Anfragetypen (navigational, transactional, informational) bedient, ist Amazon vor allem im Bereich der „transactional Queries“ die dominante Suchmaschine. Dies ist insbesondere für den E-Commerce Bereich interessant, denn dieser Anfragetyp befindet sich in der Customer Journey des Kunden deutlich näher an einer Transaktion, also einem konkreten Produktkauf. Die Conversion Rates für diese Queries sind deutlich höher als z.B. für informationsbasierte Anfragen, weshalb sie für den E-Commerce höchste Relevanz besitzen.

Warum Amazon im E-Commerce wichtiger als Google ist, lässt sich relativ einfach erklären: Beide Suchmaschinen sprechen BenutzerInnen mit unterschiedlichen Zielen an. Während User auf Google sowohl nach Informationen als auch nach konkreten Produkten suchen, erwarten BenutzerInnen auf Amazon überhaupt keine konkreten Informationen oder Hilfestellungen bei ihren Fragestellungen. Die Suche auf Amazon ist ausschließlich auf das Finden von relevanten Produkten ausgerichtet.

Auch die Monetarisierung durch beide Unternehmen differenziert sich wesentlich voneinander. Bei Google ist die Suche auf den Verkauf von Werbeanzeigen ausgerichtet, während auf Amazon alles auf den Verkauf der Produkte ausgerichtet ist. Nicht umsonst wird Amazon oftmals als das “Google der Produkte” bezeichnet. Aufgrund dieser unterschiedlichen Ziele der Suche selbst unterscheiden sich auch die relevanten Faktoren, die Einfluss auf das Ranking innerhalb der Suchen nehmen.

Die Gemeinsamkeiten zwischen Amazon SEO und Google SEO

Trotz einiger Unterschiede gibt es bei der Optimierung für Amazon und für Google zahlreiche Gemeinsamkeiten. Denn beide Suchmaschinen verfolgen das gleiche Ziel: Ihren KundInnen die besten Ergebnisse zu liefern und diese bestmöglich zufriedenzustellen. Denn eins ist klar, nur zufriedene KundInnen werden langfristig die Suchmaschinen nutzen und den Unternehmen ermöglichen, ihre Marktanteile zu behalten oder sogar weiter auszubauen.

Ähnlich wie bei Google generieren auch bei Amazon die am höchsten positionierten Suchergebnisse die meisten Klicks. Das Ranking der Suchergebnisse basiert bei beiden Suchmaschinen auf einem Algorithmus, der wiederum auf zahlreiche Ranking-Faktoren zurückgreift, um den NutzerInnen zu ihrer Suchanfrage das bestmögliche Ergebnis zu liefern.

Der Amazon A9 Algorithmus

Um Amazon SEO möglichst erfolgreich zu betreiben, ist es zunächst einmal wichtig einen Blick auf den Amazon Algorithmus A9 zu werfen und zu verstehen, wie die Suchmaschine funktioniert. Amazon verfolgt, wie jedes wirtschaftliche Unternehmen, das Ziel einen möglichst hohen Gewinn zu erwirtschaften. Um dieses Ziel zu erreichen ist es also unabdingbar, dass möglichst viele Käufe über die Plattform zustande kommen.

Daher ist es in Amazons Interesse, den Usern zu ihrer Suchanfrage die bestmöglichen Ergebnisse zu liefern, die sie mit hoher Wahrscheinlichkeit anklicken und anschließend kaufen. Dieser Prozess basiert auf 2 grundsätzlichen Schritten.

Schritt 1: Zu der Suchanfrage des Users die passenden Produkte finden

Die Aufgabe des Algorithmus ist es im ersten Schritt aus dem riesigen Gesamtangebot an Artikeln, genau die Produkte herauszufiltern, die am besten zu der Suchanfrage des Nutzers passen. Auf Amazon sind Schätzungen zufolge über 200 Millionen Produkte gelistet. Der Nutzer bzw. die Nutzerin interessiert sich bei seiner bzw. ihrer Suchanfrage allerdings nur für einen kleinen Teil davon. Umso wichtiger ist es für Amazon die Suchanfrage richtig zu interpretieren und dem Nutzer bzw. der Nutzerin eben die Teilmenge des Produktsortiments zu liefern, die thematisch passend zu seiner bzw. ihrer Suchanfrage ist.

Dafür prüft der Algorithmus alle Wörter der Suchanfrage und checkt, ob diese im Produktlisting enthalten sind. Nur, wenn dies der Fall ist können Produkte zu der Suchanfrage auch in den Suchergebnissen erscheinen.  Hierbei können die Wörter im Titel, in der Produktbeschreibung, in den Bullet Points oder in sonstigen Produktinformationen enthalten sein. Daher sollten Händler ihre Produkte mit möglichst vielen relevanten Suchbegriffen ausstatten. Die Kategorisierung der Produkte erfolgt im Amazon Seller Central und sollte möglichst ausführlich und mit Bedacht ausgeführt werden. Nicht berücksichtigt werden:

  • Füllwörter
  • Groß- und Kleinschreibung
  • Singular und Plural

Schritt 2: Die gefilterten Produkte nach Kaufwahrscheinlichkeit sortieren

Nachdem der Algorithmus nun die passenden Produkte herausgefiltert hat, geht es im zweiten Schritt darum, diese in eine bestimmte Reihenfolge zu bringen. Ziel ist es, den Nutzern die Produkte zu liefern, die zu ihrer Suchanfrage am relevantesten sind. Denn Amazon verdient schließlich durch Provision an jedem verkauften Produkt mit.

Je besser also das Ranking der Produkte, desto höher ist auch die Anzahl an Verkäufen für Amazon.

Darüber hinaus legt Amazon großen Wert darauf, den Kaufprozess so kurz wie möglich zu halten. Denn je mehr Schritte notwendig sind um eine Bestellung abzuschließen, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass die Nutzer an irgendeiner Stelle den Kaufprozess abbrechen.

Zur Bestimmung der Kaufwahrscheinlichkeit bezieht sich der Algorithmus auf 2 Gruppen von Faktoren (Relevanz-Faktoren und Performance-Faktoren), die im weiteren Verlauf des Artikels näher vorgestellt werden.

Die wichtigsten Ranking-Faktoren für Amazon SEO

Um seine Produkte für Amazon zu optimieren, sollte man sich mit den grundlegenden Ranking-Faktoren der A9-Suchmaschine auseinandersetzen. Es gibt zwar einige Parallelen zu Google, aber auch genauso viele Unterschiede. Amazon will, ähnlich wie Google, das Nutzererlebnis möglichst hochhalten und gleichzeitig möglichst viel verkaufen. Nach moz.com lassen sich die Faktoren in zwei Bereiche trennen: Relevanz-Faktoren und Performance-Faktoren.

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Relevanz-Faktoren

Die Relevanz-Faktoren richten sich primär an den Nutzer bzw. die Nutzerin und das Nutzererlebnis. Ein Relevanz-Faktor zeigt Amazon, wie relevant ein Produkt zu einer bestimmten Suchanfrage ist. Hier zählen Aspekte wie der Titel, die Bullet Points, die hinterlegten Keywords, die Marke oder die Produktbeschreibung, die im Amazon Seller Central eingetragen werden können. Die Optimierung der Produkte auf die entsprechenden Relevanz-Faktoren ist dabei vergleichbar mit der OnPage-Optimierung einer Website für Google. Die wichtigsten Faktoren in der Übersicht:

Produkttitel

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Der Produkttitel ist ein wichtiger Ranking-Faktor für Amazon.

Vergleichbar mit der Google Suche ist auch der Produkttitel in der Amazon Suche einer der relevantesten Ranking-Faktoren. Bei der Optimierung des Titels solltest Du darauf achten, dass Du eine Kombination aus Keyword, Verkaufsargumenten und Brand nutzt und den Titel so gestaltest, dass die Click-Through-Rate möglichst hoch ist. Es können beispielsweise das Material, die Farbe oder die Größe des Produktes sowie verschiedene weitere Eigenschaften des Produktes untergebracht werden. Der Produkttitel sollte:

  • Maximal 200 Zeichen beinhalten (abhängig von der Kategorie). Anmerkung: Amazon empfiehlt derzeit sogar nur eine Titellänge von 80 Zeichen, damit der vollständige Titel auf mobilen Endgeräten angezeigt wird (Quelle: hellotax)
  • Für jede Kategorie unterschiedlich angepasst werden. Die Titellänge ist in den Kategorien in spezifischen Styleguides aufgeführt
  • Nicht unnötig mit Keywords vollgestopft werden
  • Sowohl die Suchmaschine als auch den NutzerIn ansprechen
  • Auch nicht zu wenige Zeichen haben

Brand

Der Name der Marke erscheint auf der Produktseite und sollte immer mit angegeben werden, da viele BenutzerInnen auf Amazon nach bestimmten Marken suchen.

Bullet Points

Bullet Points können zur Keywordplatzierung dienen, aber sollten insbesondere gute Verkaufsargumente liefern.

Die Bullet Points sind neben dem Titel ein wichtiger Faktor zur Platzierung von relevanten Keywords. Auch hier solltest Du darauf achten, die Punkte nicht wahllos mit Keywords zu befüllen, sondern gezielt wichtige Produkteigenschaften wie Farbe, Größe oder Gewicht hervorzuheben und gleichzeitig Keywords unterzubringen.

Die Position der Keywords ist dabei nicht relevant. Viel wichtiger ist es, den Suchenden entsprechend abzuholen, vom Produkt zu überzeugen und zum Kauf zu bewegen. Nicht ansprechende Bullet Points können den User schnell zum Abspringen bewegen. Eine erhöhte Bounce-Rate hat gleichzeitig negativen Einfluss auf das Ranking bei Amazon.

Produktbeschreibung

Die Produktbeschreibung sollte vor allem dazu dienen, den Kunden bzw. die Kundin weiter vom Kauf zu überzeugen und positive Produkteigenschaften hervorzuheben.

Die Produktbeschreibung ist zwar kein ganz so starker Ranking-Faktor wie der Produkttitel oder die Bullet Points, besitzt aber dennoch eine gewisse Relevanz für die Kaufentscheidung. Auch hier sollten die wichtigen Keywords nochmals platziert werden, wobei der Fokus stark auf Emotionalität und positive Verkaufsargumente gesetzt werden sollte.

Produktbild

Produktbilder sind ein wichtiger Verkaufstreiber. Nicht nur für Amazon gilt: Produktbilder sollten im E-Commerce ein überzeugendes Bild vom Produkt schaffen.

Häufig unterschätzt sind gute Bilder bei Amazon – eines der wichtigsten Verkaufsargumente. Der Benutzer bzw. die Benutzerin möchte sich vor dem Kauf ein konkretes Bild des Produktes machen. Das Hauptbild sollte frei von Text sein und keinen Rahmen, Logos, Wasserzeichen, Preisschilder oder sonstiges enthalten. Bei den weiteren Bildern sind Farben im Hintergrund, Zeichnungen sowie Erklärungen erlaubt.

Bietet man dem User nur wenige Bilder, die noch dazu in kleiner Auflösung vorliegen, schreckt ihn dies möglicherweise vom Produktkauf ab. Daher solltest Du auf folgendes achten:

  • Wähle Bilder mit hoher Auflösung (zwischen 1000×1000 px und 1500×1500 px)
  • Das Produktbild sollte unbedingt einen weißen Hintergrund haben (RGB 255,255,255)
  • Produktbilder aus verschiedenen Blickwinkeln darstellen
  • Nicht zu viele Bilder (je nach Produkt & Erklärbedarf) – aber mehr als 1 Bild // ggf. mit Video
  • Ca. 6 bis 7 Bilder (Mischung aus Produkt, Detail und Anwendung)
  • Produkte sollten mindestens 85 % des eigentlichen Bildes füllen
  • JPEG bevorzugt
  • Zoom Feature kann zu höheren Conversion Rates führen

Suchbegriffe

Suchbegriffe können im Seller Central von Amazon hinterlegt werden und besitzen einen Einfluss auf das Ranking des Produktes. Es handelt sich dabei um Begriffe, die für den User nicht direkt sichtbar sind, weder auf dem Bildschirm noch im Quelltext. Dem Verkäufer bzw. der Verkäuferin bietet sich hier die Möglichkeit, insgesamt 5 Zeilen zu je 50 Zeichen zu hinterlegen. Dieser Platz sollte vollständig verwendet werden.

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Performance-Faktoren

Im Vergleich zu den Relevanz-Faktoren richten sich die Performance-Faktoren nicht direkt an den User, sondern adressieren vor allem Indikatoren, die die Produktleistung und Kaufwahrscheinlichkeit bewerten. Da Amazon provisionsbasiert an der Menge der verkauften Produkte verdient, wollen sie die Produkte ganz oben platzieren, die am meisten Profit abwerfen und daher im Bereich der Conversions am besten aufgestellt sind.

Zu den Performance-Faktoren zählen der Preis, die Conversion-Rate, die Lieferbarkeit oder die Versandkosten. Neben den Relevanz-Faktoren, die eher den User zufriedenstellen sollen, fließen hier also Aspekte in das Ranking rein, die den Umsatz von Amazon erhöhen und optimieren sollen.

Preis

Der Preis ist ein wesentlicher Faktor, der oftmals vom Kunden bzw. von der Kundin die höchste Aufmerksamkeit genießt und über einen Produktkauf entscheidet. Im Vergleich zu den Konkurrenzangeboten solltest Du Dich hier nicht zu teuer aufstellen, da dies die Verkäufe deutlich reduzieren kann.

Lieferbarkeit

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Kein User möchte lange warten: Die Lieferbarkeit hat großen Einfluss auf den Produktkauf

Neben dem Preis ist auch die Lieferbarkeit der Produkte ein sehr wichtiger Faktor. Denn vor allem Amazon-KundInnen sind extrem kurze Lieferzeiten gewohnt. Der User, der sich ein Produkt ansieht und möglicherweise Interesse zeigt, möchte nicht mehrere Wochen warten, bis er sein gewünschtes Produkt erhält. Daher sind auch schnelle Lieferzeiten und eine gute Verfügbarkeit ein Ranking-Faktor, der im Bereich der Performance eine Rolle spielt.

Versandkosten

Auch hier sind es Amazon-KundInnen gewohnt, keine oder nur geringere Versandkosten zahlen zu müssen. Gleichzeitig zeigen Studien, dass nicht vorhandene Versandkosten die Produktverkäufe spürbar erhöhen können (Quelle: Channelpartner), selbst wenn der Produktkauf ohne Versandkosten mehr kostet, als bei einem Händler, der das Produkt selber inklusive Versandkosten günstiger verkauft. Daher sind auch die Versandkosten ein relevanter Faktor, der in die Berechnung der Performance einbezogen wird.

Verkaufsrang

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Über den Verkaufsrang besteht die Möglichkeit, als Besteller einer Kategorie ausgezeichnet zu werden.

Der Verkaufsrang ist einer der wichtigsten Performance-Faktoren. Wenn das eigene Produkt in einer bestimmten Kategorie sehr viele Verkäufe generiert, besteht die Chance als Bestseller gelistet zu werden. Dies führt zum einen zu einer prominenten Hervorhebung mittels eines Bestseller Icons und zum anderen zu guten Rankings. Die Bestseller Produkte ranken in der Regel überdurchschnittlich hoch, da sie eben häufig verkauft werden und somit auch den Umsatz von Amazon steigern. BenutzerInnen kaufen gerne Produkte, die andere NutzerInnen auch gekauft haben, daher ist der Verkaufsrang gleichzeitig ein Faktor für eine erhöhte Verkaufsrate des Produktes.

Produktbewertungen

Die Produktbewertungen sind ein sehr relevanter Aspekt, da sie, ähnlich wie bei Google, als externe Empfehlungen gewertet werden und daher in das Ranking einfließen. Gleichzeitig sorgen sie an vielen Stellen für eine indirekte Verbesserung des Rankings, indem sie zusätzlich Einfluss auf die Conversions und auf die Click-Through-Rate nehmen.

Als Voraussetzung gilt, dass die Rezension entsprechend positiv ausfällt und dem User einen echten Mehrwert bietet. Dies zeigt sich auch durch die Bewertungen anderer BenutzerInnen und KäuferInnen, die die Kundenrezensionen als hilfreich oder nicht hilfreich einstufen können. Ferner gilt nicht nur die Qualität der Einzelbewertung, sondern auch die Summe der Bewertungen, der Durchschnitt der Gesamtbewertungen und die Aktualität spielen eine entsprechende Rolle.

Händlerbewertungen

Die BenutzerInnen auf Amazon können nicht nur Bewertungen zu Produkten abgeben, sondern auch den jeweiligen Händler direkt bewerten. Diese Bewertung lässt sich im Vergleich zu den Produktbewertungen nur abgeben, wenn ein Produkt tatsächlich gekauft wurde. Für den Käufer bzw. die Käuferin lassen sich hier folgende Aspekte bewerten:

  • Wie lief die Kommunikation ab?
  • Wie hat der Händler sich bei Retouren verhalten?
  • Wie schnell wurden die Waren verschickt?

Die Händlerbewertung ist relevant, da nur so die Möglichkeit besteht, mit dem eigenen Produkte in der sogenannte Amazon BuyBox platziert zu werden. Die BuyBox wird relevant, wenn ein Produkt von sehr vielen Händlern angeboten wird. Um die Umsätze mit diesem Produkt spürbar steigern zu können, solltest Du es in die „neu ab“-Liste über den Bullet Points schaffen, um dort als aktiver Verkäufer bzw. aktive Verkäuferin angezeigt zu werden. Die sogenannte BuyBox wird zum einen von den Händlerbewertungen und zum anderen vom Produktpreis (inkl. Versandkosten) beeinflusst.

Kundenbetreuung

Die Antwortzeit des Verkäufers bzw. der Verkäuferin auf Anfragen seiner Käufer bzw. ihrer Käuferinnen und potenziellen Käufer bzw. Käuferinnen fließt ebenfalls als Performance-Faktor in das Ranking bei Amazon ein. Amazon will seine NutzerInnen zufriedenstellen, daher besitzen Händler, die möglichst schnell und möglichst zufriedenstellend antworten, eine bessere Chance auf gute Rankings.

Amazon Prime

Amazon Prime hat einen sehr starken Einfluss auf das Ranking, da durch das kleine Prime Icon rechts neben dem Preis die Conversions deutlich erhöht werden können. Der User geht davon aus, dass er dieses Produkt schneller und zuverlässiger erhält als andere Produkte, die dieses Logo nicht haben. Obwohl Produkte ohne Amazon Prime häufig ähnlich schnell versandt werden, sorgt Prime für einen großen Rankingvorteil.

Amazon partizipiert stärker an den Produktverkäufen und bevorzugt Prime Produkte daher häufig auch in den Suchergebnissen. Prime KundInnen erreichst Du aber nicht einfach so: Nur Händler, die den ServiceFulfillment by Amazonnutzen, kommen in den Genuss dieses Features. Der Service ist vergleichsweise teuer und eignet sich daher auch nicht für jeden Händler. Nur bei entsprechend hohen Margen kann man den Versand durch Amazon in Betracht ziehen.

Retourenquote

Amazon bevorzugt Händler mit einer möglichst geringen Retourenquote. Zum einen verdient Amazon nur an erfolgreich abgeschlossenen Transaktionen Geld. Für eine Retoure erhält Amazon keine Provision, da der Kaufpreis zurückerstattet werden muss. Zum anderen ist eine niedrige Retourenquote ein Anzeichen für eine hohe Zufriedenheit der KäuferInnen mit dem Produkt und dem Händler. Nur KundInnen, die sehr zufrieden waren, besuchen Amazon häufiger und regelmäßig, was wiederum zu mehr Produktverkäufen führen kann. Eine möglichst niedrige Retourenquote ist daher ein Performance-Ranking-Faktor.

Weitere Ranking-Faktoren für die Amazon Optimierung

Bei der Beschreibung der Relevanz- und Performance-Faktoren wurde bereits häufiger auf sogenannte indirekte Faktoren eingegangen, die aber ebenfalls eine gewisse Relevanz für das Ranking bei Amazon und damit auch für die Suchmaschinenoptimierung für Amazon besitzen. Dies betrifft vor allem User Signale, die auch von Google immer stärker in das Ranking einbezogen werden. Amazon wertet das Benutzerverhalten auf den Suchergebnisseiten und Produktdetailseiten aus, um die Relevanz und Performance eines Produktes besser bestimmen zu können.

User Signals

Click-Through-Rate

Dieser Faktor spielt auf den Suchergebnisseiten von Amazon direkt eine Rolle. Ähnlich wie Google misst Amazon, wie häufig ein Ergebnis im Verhältnis zu den Impressionen geklickt wurde. Je weiter oben ein Produkt auf der Ergebnisseite gelistet wird, desto häufiger wird es geklickt. Hier ähneln sich Amazon SEO und Google SEO also sehr stark.

Verweildauer

Die Verweildauer wird von Amazon auf den Produktdetailseiten gemessen. Je höher die Qualität der Produktinformationen der Bilder sowie Rezensionen und Bewertungen, desto länger hält sich ein potenzieller Käufer bzw. eine potenzielle Käuferin auf der Produktseite auf. Auch die Verweildauer kann das Amazon Ranking der Produkte positiv beeinflussen.

Conversions

Letztlich ist für Amazon und im E-Commerce allgemein immer noch die Conversion für den wirtschaftlichen Erfolg relevant. Die Verweildauer und die Click-Through-Rate sind für Amazon zwar gute Kennzahlen für die Qualität der angebotenen Produktinformationen, aber entscheiden nicht zwangsläufig über den tatsächlichen Produktkauf. Dieser ist für Amazon aber von höchster Relevanz, da nur über Conversions Provisionen für Amazon generiert werden.

Rezensionen und Bewertungen

Klasse statt Masse: Es zählt nicht ausschließlich die reine Anzahl an Rezensionen, sondern die Qualität. Als Händler besitzt man keinen direkten Einfluss auf den Aufbau von Rezensionen und Bewertungen. Es gibt aber einige Möglichkeiten, um diese positiv zu unterstützen. Der künstliche Aufbau von Bewertungen und Rezensionen kann jedoch, ähnlich wie der unnatürliche Aufbau von Backlinks, zu einer Abstrafung führen. Im schlimmsten Fall droht der Totalverlust der Rankings bzw. die Löschung des Händler Accounts, was entsprechend zu deutlichen wirtschaftlichen Einbußen führen kann.

Die Amazon BuyBox

Die BuyBox befindet sich auf jeder Produktdetailseite von Amazon im rechten oberen Rand und ist der Faktor Nummer 1, um die Conversions eines Produktes zu erhöhen. Da gilt es bei Amazon SEO nicht ausschließlich darum, das Ranking zu verbessern, sondern auch die hart umkämpfte Amazon BuyBox zu gewinnen.

Die BuyBox besteht aus dem Preis des Produktes, dem Namen des Händlers und einem Button um das Produkt zu kaufen. In jeder BuyBox wird ein Händler als Standard eingestellt – und genau hier gilt es vertreten zu sein. Denn die wenigsten KundInnen nutzen die Möglichkeit, einen anderen Händler einzustellen, da hierzu eine neue Seite geöffnet werden muss.

Für eine Platzierung in der BuyBox ist nicht nur der Preis entscheidend.

Für eine Platzierung in der BuyBox ist nicht nur der Preis entscheidend. Die BuyBox wird häufig genutzt, um eine direkte Bestellung aufzugeben, da die potenziellen KäuferInnen davon ausgehen, dass hier der niedrigste Preis gelistet wird. Dies ist aber nicht immer der Fall, wie eine Studie der Northeastern University in Boston, USA zeigt. Demnach beeinflussen neben dem Preis noch andere Faktoren die Platzierung in der BuyBox. Dazu gehören:

  • Die Differenz zwischen dem Verkaufspreis des eigenen Produktes und dem aktuell niedrigsten Preis des Produktes über alle Angebote.
  • Die durchschnittliche Bewertung des Händlers durch die Kunden.
  • Der Feedbackverlauf und der prozentuale Anteil von positivem Feedback für den Händler.
  • Die absolute Anzahl der Händlerbewertungen.
  • Nutzt der Händler Fulfillment by Amazon (FBA)?
  • Ist der Händler Amazon selber?

Laut der Studie der Northeastern University schließen sogar 82% der KäuferInnen ihren Produktkauf direkt über die BuyBox ab, weshalb es für Händler so wichtig ist dort platziert zu werden. Je nach Konkurrenz kann es allerdings sehr schwer werden, sich dauerhaft dort zu platzieren. Neben Kriterien wie Bestellmängel, Rücksendungen, Garantieanträge und die Erfahrung des Anbieters auf Amazon, die in die jeweiligen Händlerbewertungen einfließen, ist eben auch der Preis entscheidend.

Whitepaper: Mit diesen 7 Schritten in die Amazon BuyBox

Der Preis wird inzwischen von vielen Händlern über Algorithmen gesteuert, so dass Preisanpassungen automatisch auf Grundlage der aktuellen Preissituation vorgenommen werden. Dieses „Dynamic Pricing“ (oder „Algo Pricing“ wie in der Studie bezeichnet*) kann zu hunderten Preisanpassungen pro Tag führen und zur Folge haben, dass Händler, die diese Möglichkeit nutzen, nachweisbar eher in der BuyBox angezeigt werden als Händler, die diese Funktion nicht nutzen.

*Quelle: Business Insider

Die Top 10 Tools für Amazon SEO

Zur Optimierung für Amazon wurden inzwischen bereits eine ganze Menge Tools entwickelt, von denen wir hier eine entsprechende Liste präsentieren wollen:

Du hast weitere Tools, die zur Amazon Optimierung sinnvoll und hilfreich sind? Dann schreib uns gerne einen Kommentar.

Infografik: Die besten Tipps und Tricks für die Amazon Optimierung

Die wichtigsten Amazon-Ranking-Faktoren jetzt kostenlos als PDF downloaden

Unser Fazit zu Amazon SEO

Die Optimierung für Amazon ist sicherlich deutlich komplexer, als so mancher denken mag. Und dennoch kann sich eine Optimierung für die größte Produktsuchmaschine der Welt lohnen, denn es gibt viele Faktoren, die direkt durch den Händler beeinflussbar sind und so zu deutlich höheren Umsätzen und Gewinnen führen können.

Genau wie bei der Optimierung für Google steht auch auf Amazon einzig und allein der User im Fokus. Der User ist letztlich der potenzielle Kunde bzw. die potenzielle Kundin, der bzw. die die Transaktionen tätigt und Umsätze generiert, an denen Amazon direkt oder in Form von Provisionen partizipiert. Nur ein User, der mit der Produktdetailseite und dem Service des Händlers zufrieden ist, besucht bei weiteren Online Shopping Aktivitäten erneut Amazon und generiert fortlaufend Umsätze. Dieses Verhalten kann Amazon sehr gut durch User Signale wie Conversions, Verweildauer oder die Click-Through-Rate bewerten.

Damit ein Händler auf Amazon überhaupt die obersten Ränge mit seinen Produkten für die relevanten Suchanfragen erobern kann, spielen verschiedenste Faktoren eine Rolle. Das Produkt muss inhaltlich so optimiert sein, dass der A9 Algorithmus eine möglichst hohe Relevanz zur Suchanfrage feststellen kann und der Benutzer bzw. die Benutzerin durch die angebotenen Informationen zufriedengestellt wird.

Letztlich spielen auch Parameter eine Rolle, die direkten Einfluss auf die Umsätze und Provisionen von Amazon haben. Diese sogenannten Performance-Faktoren wie zum Beispiel Preis, Lieferbarkeit, Versandkosten – aber auch Produkt- und Händlerbewertungen – haben einen starken Einfluss auf die Abverkäufe, die durch das Produkt erzielt werden können. Diese lässt Amazon entsprechend in die Platzierung eines Produktes auf der Suchergebnisseite einfließen, da nur Produkte, die sich häufig verkaufen, auch Geld in die Kassen von Amazon spülen.

Die Optimierung der eigenen Produkte für Amazon ist also nicht einfach und auch nicht mit einer kurzfristigen Maßnahme abgetan. Amazon SEO ist, genau wie die Optimierung für Google, ein fortlaufender Prozess, der mit viel Aufwand verbunden ist, sich aber letztlich spürbar im Geldbeutel bemerkbar machen kann.

Du hast Fragen, Anmerkungen oder Anregungen? Dann schreib uns einen Beitrag in die Kommentare.

Häufige Fragen zur Amazon Optimierung

Im Rahmen der Optimierung für Amazon treten regelmäßige Fragen auf, die an dieser Stelle beantwortet und sukzessive um weitere relevante Fragestellungen ergänzt werden sollen.
Amazon SEO Grafik FAQ

Warum lohnt sich die Amazon Optimierung?

Amazon ist inzwischen die größte Produktsuchmaschine der Welt und verzeichnet signifikant mehr transaktionale Suchanfragen als Google. Als Händler kann man seine Verkäufe und Umsätze durch Amazon deutlich steigern und von der enorm großen Reichweite von Amazon profitieren.

Eine Optimierung der Produkte für Amazon ist aber ebenso notwendig, wie die Optimierung von Webseiten für Google. Die Produkte müssen diverse Parameter, die sich von den Parametern der Google Suche unterscheiden, ansprechen, um in der Suche weit oben aufzutauchen. Genau wie auf der Google SERP sind auch auf Amazon die vordersten Plätze zu erreichen, um nennenswerte Klicks zu erzielen und damit im zweiten Schritt Verkäufe zu generieren. Der Vorteil auf Amazon ist, dass die Konkurrenz im Vergleich zur Google SERP deutlich geringer ist. Die wenigsten Produkte sind wirklich optimiert und die wenigsten Händler haben sich bisher überhaupt mit einer Optimierung für Amazon beschäftigt.

Durch eine Kombination von Google SEO und Amazon SEO lassen sich die Umsätze Deines Business deutlich steigern. Warum also nicht mit der Amazon Optimierung starten?

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Was ist der Verkaufsrang?

Der Amazon Verkaufsrang zeigt auf, wie häufig sich ein Produkt auf einer länderspezifischen Seite von Amazon im Vergleich zu anderen Produkte der Kategorie verkauft und wird stündlich aktualisiert, um auch neueste Verkäufe zu erfassen. Bestsellerlisten werden für jede Kategorie erstellt, um den Rang eines Produktes innerhalb der jeweiligen Kategorie anzugeben.

Die Bestseller einer jeweiligen Kategorie erhalten eine gesonderte Auszeichnung, indem dies auf der Produktdetailseite entsprechend ausgezeichnet wird. Der Verkaufsrang ist einer der wichtigsten Performance-Faktoren bei der Amazon Optimierung, da er zum einen für eine verbesserte Platzierung auf der SERP sorgt, eine Hervorhebung durch das Bestseller Icon sicherstellt und zum anderen die Verkaufsargumente für das Produkt fördert, da BenutzerInnen gerne Produkte kaufen, die von anderen BenutzerInnen auch häufig gekauft wurden.

Wie kann ich meine Produktleistung durch Amazon Affiliates erhöhen?

Amazon liefert mit dem Amazon Partnerprogramm ein eigenes Affiliate Portal, mit dem andere Webmaster Traffic auf die Amazon Produktdetailseiten schieben können und damit selber Provisionen generieren können.

Diese Affiliates lassen sich als Amazon Händler sehr gut nutzen. Der zusätzliche Traffic, der so für die eigenen Produktdetailseiten entstehen kann, kann die Verkäufe des Produktes deutlich nach vorne bringen, den Seller Rank erhöhen und damit langfristig das Ranking und die Umsätze über Amazon enorm steigern. Ein Schema für die Nutzung eines eigenen Affiliate Portals zur Verbesserung der Rankings und Umsätze auf Amazon:

Amazon SEO – Google und Amazon Affiliates
Google und Amazon kombinieren: Mehr Traffic auf Amazon Produkte durch Affiliates und eigene Portale über die Google Suche schaffen.

Wie wichtig sind Bewertungen?

Rezensionen und Bewertungen sind sehr wichtig für das Amazon-Ranking. Sie sind den Performance-Faktoren zuzuordnen, da sie signifikanten Einfluss auf die Kaufentscheidung eines Benutzers bzw. einer Benutzerin nehmen können und damit letztlich Einfluss auf die Conversion Rate haben.

Viele potenzielle KäuferInnen informieren sich zunächst über die Rezensionen über das gewünschte Produkt, da sie als unabhängige Meinungsquelle wahrgenommen werden. Ferner kaufen NutzerInnen gerne Produkte, die durch andere KäuferInnen bereits gekauft wurden. Amazon wertet hier nicht nur die reine Anzahl an Bewertungen und Rezensionen, sondern insbesondere auch die Qualität.

Wie komme ich zu mehr Reviews und Bewertungen?

Wie bereits angesprochen sind Rezensionen und Bewertungen einer der wesentlichsten Perfomance-Faktoren für das Amazon-Ranking. Doch ohne überhaupt ein Ranking und entsprechende Produktverkäufe generiert zu haben, lässt sich eine größere Anzahl an Bewertungen nur schwer generieren. Hier daher einige Tipps, wie man zu mehr Bewertungen gelangen kann:

  • In der Mail zur Auftragsbestätigung bereits die erste Bitte für eine Bewertung bzw. Rezension, inklusive einer Erklärung, wie man diese auf Amazon abgeben kann.
  • Parallel zur Rechnung wird nochmals ein Flyer mit der Bitte um Bewertung/Rezension beigelegt.
  • Es wird nach abgeschlossenem Auftrag und erfolgter Lieferung nochmals eine Mail verschickt, in der sich für das entgegengebrachte Vertrauen bedankt und nochmals nach einer Bewertung gefragt wird.

Linktipp zum Thema Amazon

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