Kategorie: Web analytics

Heatmap

Bei einer Heatmap handelt es sich um eine vielseitig einsetzbare, visuelle Darstellungsmethode. Wie bei einem Wärmebild werden Bereiche nach bestimmten Kriterien eingefärbt. In der Usability-Analyse geht es dabei für gewöhnlich um Daten von Experimenten aus dem Bereich Eye-Tracking und Attention-Tracking. Eher rot eingefärbte Bereiche spiegeln eine höhere Aufmerksamkeit wider, während eher blaue Bereiche das Gegenteil repräsentieren.

Heatmaps und Eye-Tracking

Für die Usability-Analyse sind insbesondere Heatmaps von Daten aus dem Eye- und Attention-Tracking interessant. Der Proband fixiert bei Eye Tracking-Experimenten verschiedene Punkte eines Stimulus (Internetseiten, Apps u.a.), beziehungsweise springt unbewusst zwischen diesen. Diese schnellen Augenbewegungen (Sakkaden) spiegeln die Aufmerksamkeit des Probanden wider und können unter anderem auf Irritationsmomente hinweisen. Eine Heatmap repräsentiert dies in Form eines Wärmebildes, bei dem „heiße“ Bereiche einen höheren Grad an Aufmerksamkeit widerspiegeln. Eine Heatmap eignet sich darüber hinaus für generellere Daten aus dem Attention-Tracking. So können die Mausbewegungen und Klicks eines Users ebenfalls in dieser Form dargestellt werden.

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Weitere Informationen und Links

Neben individuellen Lösungen von Usability-Anbietern können Heatmaps mit zahlreichen Softwarepaketen hergestellt werden. Die Open Source-Statistiksoftware R etwa bietet hierfür Funktionen an. Dezidierte Softwares erleichtern allerdings die Umsetzung, da das Datenhandling zumeist vom Programm selbst übernommen wird. Für ein intuitives Verständnis von Heatmaps bietet das Tool http://www.openheatmap.com/ die kostenfreie Erstellung an. Der Nutzer muss seine (nicht sensiblen) Daten lediglich in Tabellenform hochladen.