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Sichtbarkeitsindex

Was ist der Sichtbarkeitsindex?

Der Sichtbarkeitsindex fungiert als Indikator für die Sichtbarkeit einer Webseite im Ranking von Google. In Form einer Zahl drückt er aus, wie gut die analysierte Page in der Suchmaschine platziert ist. Je höher der Index, desto höher die Sichtbarkeit – so lautet die Faustregel.

Alles in allem bildet der Sichtbarkeitsindex jedoch nur eine von vielen Metriken, die zur Optimierung einer Webseite für die Suchmaschine bedeutsam sind. Seit 2008 basiert der Sichtbarkeitsindex auf vielen Millionen Datenpunkten und gilt als wichtiger Bestandteil in der Suchmaschinenoptimierung.

Wie der Sichtbarkeitsindex funktioniert

Entscheidend für die gute Sichtbarkeit einer Webseite im Google-Ranking ist das Erreichen einer hohen Punktzahl im Analyse-Tool (SISTRIX, SEOlytics etc.), das sich am sogenannten Suchmaschinenindex orientiert: Letzterer ermittelt fortlaufend die 100 höchsten Rankings hunderttausender Keywords (Schlüsselwörter).

Diese (thematisch breit gefächerten) Keywords decken die gängigen Suchbegriffe aller Personen ab, die in Suchmaschinen nach bestimmten Inhalten forschen. Ein kleiner Teil der Schlüsselwörter wird den jeweils aktuellen Ereignissen angepasst. So ist sichergestellt, dass der Index konstant aussagekräftig bleibt.

Entsprechen die Keywords einer Webseite zu einem großen Teil jenen (themenbezogenen) Schlüsselwörtern, die innerhalb des Suchmaschinenindex stark gefragt sind, gelingt die gewünschte Sichtbarkeit. Der Sichtbarkeitsindex errechnet sich aus drei Komponenten:

  1. Dem Ranking bei den überwachten Schlüsselwörtern
  2. Dem aufgrund der Positionierung zu erwartenden Traffic und
  3. Dem aus dem Haupt-Keyword zu erwartenden Traffic.

Wie kann ich meinen Sichtbarkeitsindex erhöhen?

Da sich der Sichtbarkeitsindex aus der Anzahl der Keywords für die eine Seite rankt, sowie deren Suchvolumen und Klickrate nach Postion zusammensetzt, ist es sinnvoll sich auf diese Kernaspekte zu fokussieren. Dies kann beispielsweise durch die Erstellung neuer Inhalte geschehen, um so mit neuen Keywords zu ranken. Andere Alternativen wären beispielsweise bestehende Rankings zu verbessern oder Keywords zu fokussieren, die noch mehr Suchvolumen aufweisen.
 

Zur Interpretation der Kennzahl

Die Bewertung der Sichtbarkeitskennzahl ist nicht unproblematisch. Dies gilt in besonderem Maße bei Nischenseiten. Dabei handelt es sich um Webseiten, deren Keyword-Fokus nur einen sehr kleinen Bereich abdeckt. Zudem thematisieren diese Pages in der Regel spezielle Inhalte, zu denen der Keyword-Fundus für den Sichtbarkeitsindex kaum Schlüsselwörter gespeichert hat. 

Kurzum ist die Wahrscheinlichkeit, dass relevante Keywords im Index berücksichtigt werden, bei solchen eher alternativen Projekten deutlich geringer. In der Folge weisen Webseiten mit einem hohen Anteil an Nischen-Keywords automatisch einen kleineren Sichtbarkeitsindex auf und haben nur begrenzt die Möglichkeit, ihre Sichtbarkeit zu erhöhen. Der organische Traffic muss darunter jedoch nicht leiden. Deshalb stellen Nischenseiten ein gutes Beispiel für die mitunter fragwürdige Bedeutung des Sichtbarkeitsindex dar.

Um nun einschätzen zu können, ob der eigene Sichtbarkeitsindex gut oder schlecht ist, ist der Vergleich mit relevanten Wettbewerbern extrem wichtig. Denn der Sichtbarkeitsindex kann Branchenübergreifend stark variieren, wodurch ein genereller Vergleich zwischen Unternehmen aus unterschiedlichen Aufgabenbereichen nicht sinnvoll ist. 

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Beispiel für einen Sichtbarkeitsindex

Wie aktuell ist der Sichtbarkeitsindex?

Der Großteil der Tool Anbieter aktualisiert seinen Sichtbarkeitsindex lediglich einmal pro Woche. Sistrix stellt die neuen Werte immer Sonntags dar. Generell muss der Sichtbarkeitsindex also nicht immer zwingend mit der Realität des aktuellen Tages übereinstimmen. Vor allem durch Google-Updates können hier Schwankungen auftreten.

Der Sichtbarkeitsindex und die Search Engine Optimization (SEO)

Tests haben ergeben, dass die Sichtbarkeit im World Wide Web eine eher untergordnete Rolle spielt. Der Sichtbarkeitsindex gibt immer nur annäherungsweise an, wie sich eine Webseite aus SEO-Sicht entwickelt. Zwar ist es hilfreich, über den Ranking-Verlauf von Top-Keyword-Positionen in den Search Engine Result Pages (SERP) im Bilde zu sein. Allerdings spiegeln diese Positionen nicht den tatsächlichen Traffic und die Conversions wider, die die jeweilige Webseite erzielt. Insofern hat der Sichtbarkeitsindex zwar Sinn, ist im großen Ganzen jedoch nur ein winziger Teil hinsichtlich SEO.

 

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