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PPC News – Neues rund um Social Media und PPC

Autor

Julian Piossek
Julian Piossek

It’s PPC Rockets Time. Alle wissenswerten Themen rund um Social Media und PPC für Dich zusammengefasst.  
Wir erläutern Dir, was es mit dem neuen Brand-Safety-Bereich bei Facebook auf sich hat, resümieren Pinterest Tipps für mehr Aufmerksamkeit und geben Dir die neuesten YouTube Creator Insights. Außerdem zeigen wir Dir die aktuellen Updates des Adtech Unternehmens Criteo und was die Frühlingspakete für Werbetreibende bei eBay Advertising beinhalten.

1. Update für den Brand-Safety-Bereich von Facebook

Facebook hat im Mai 2020 seinen Brand-Safety-Bereich überarbeitet. Nach Aussage von Facebook sind die Updates ein Teil des  “… Bestreben, eine sichere Community aufzubauen, ein hochwertiges Umfeld zu schaffen und mit Industriepartnern zusammenzuarbeiten.” Doch was hat es damit auf sich?

Für Unternehmen wird es immer wichtiger auf das passende Werbeumfeld zu achten. Seine eigene Werbung für Produkte oder Dienstleistungen auf mobilen Websites oder in Apps mit unpassendem Kontext sehen, das möchte niemand gerne. Verkauft man bspw. sehr hochwertige Uhren, möchte man seine Werbung vermutlich nur ungern innerhalb einer Gaming-App sehen.

Facebook spielt Anzeigen also nicht nur im Newsfeed, im Messenger Postfach oder in Storys aus. Es besteht darüber hinaus auch die Möglichkeit das Audience Network als Placement für Werbeanzeigen aufzunehmen. Innerhalb des Audience Networks bietet Facebook eine Vielzahl von unterschiedlichsten mobilen Websites und Apps an, welches ein breites Spektrum an Themen abbildet. Bisher war es innerhalb von Facebook nicht ganz einfach, Websites und Apps zu identifizieren, welche nicht in Kontext mit dem eigenen Produkt oder Dienstleistung gebracht werden sollen. Dies soll mit den Updates für den Brand-Safety-Bereich nun vereinfacht werden. Und was genau ist nun neu?

Facebook hat die Funktionen erweitert, die Werbetreibenden mehr Kontrolle darüber geben sollen, wo die Werbeanzeigen als In-Stream-Platzierungen erscheinen:

  • Die Publisher Whitelists für das Audience Network ermöglichen es Werbetreibenden festzulegen, auf welchen Apps von Drittanbietern die Werbeanzeigen ausgespielt werden dürfen.
  • Content Whitelists unterstützen Werbetreibende, die mit Zefr, OpenSalte, Ad Science oder Integral zusammenarbeiten, dabei für ihre Anzeigen im Videobereich ein sicheres Umfeld zu schaffen. Die genannten Partner haben die Möglichkeit Videos für In-Stream-Kampagnen zu prüfen und freizugeben. Allerdings sind Content Whitelists aktuell nur für Inhalte in englischer und spanischer Sprache verfügbar.
  • Mit Hilfe der Auslieferungsberichte haben Werbetreibende die Möglichkeit sich einen Überblick darüber zu verschaffen, in welchem Umfeld die geschalteten Werbeanzeigen, auf Publisher- und Inhaltsebene, erschienen sind.
  • Facebook testet innerhalb des Audience Networks In-Stream-Ads in Livestreams. Auf Kampagnen-Ebene konnte man die Ads bereits aus den laufenden Tests ausschließen. Mit der neuen Funktion Live Stream Exclusion ist dies nun auch für Ad Accounts verfügbar.

Über die neuen Funktionen hinaus strahlt der Brand-Safety-Bereich ebenfalls in neuem Look. Finden kannst du diesen über das Business-Tools Menü:

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Abbildung: Facebook Business Manager

Neben den neuen Funktionen gibt es zwei weitere Möglichkeiten das Werbeumfeld auf Facebook zu steuern:

  • Innerhalb der Anzeigengruppen lässt sich bestimmen, auf welchen Platzierungen Anzeigen ausgeliefert werden sollen.
  • Innerhalb des Brand-Safety-Bereichs besteht die Möglichkeit Blockierlisten anzulegen und zu verwalten. Bestimmte Webseiten-URLs, Apps sowie In-Stream Video & Instant Articles können somit als Placements ausgeschlossen werden.

Sowohl aus Sicht von Werbetreibenden, als auch von Facebook wird Brand-Safety weiterhin ein spannendes und relevantes Thema sein. Wir sind daher gespannt, wie sich der Brand-Safety-Bereich von Facebook in Zukunft weiterentwickeln wird.

2. Pinterest: 10 Tipps für den perfekten Video-Content

Für Werbetreibende steigt stetig die Herausforderung die Aufmerksamkeit der User zu erreichen. Der Kreativität um den Wettbewerb werden hierbei keine Grenzen gesetzt.

Auf Pinterest ist diese Herausforderung sogar noch größer. Das soziale Netzwerk bietet im Gegensatz zu einem einspaltigen Feed mit einem Pin eines, welches gleichzeitig bis zu 5 Pins darstellt. Hier ist somit nicht nur das richtige Targeting der relevanten Zielgruppe gefragt, sondern auch einfallsreiche und visuell ansprechende Video-Ads.

Um Werbetreibende dabei zu unterstützen, hat Pinterest nun einen Guide mit 10 Tipps für den perfekten Video-Content bereitgestellt.

Das richtige Zielgruppen-Targeting ist die wichtigste Basis. Die User möchten Pins sehen, die sie interessieren und wonach sie suchen. Originelle und visuell fesselnde Werbemittel, welche mit Perspektiven, Farben, Bewegung und Leerräumen auf verschiedenen Ebenen in den Videos arbeiten, sollen die Aufmerksamkeit erlangen.

Mit diesen 10 Tipps von Pinterest soll der Überraschungseffekt gelingen:

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Quelle: Pinterest
  1. The Layered Surface
    Führt man eine zweite Ebene in das Creative ein, kann ein Gefühl von Tiefe vermittelt werden. Dies ist möglich, indem man einen Schatten einarbeitet oder es so aussehen lässt als würde ein Objekt aus dem Bildschirm ragen. Dies verändert die Tiefenwahrnehmung und zieht die Aufmerksamkeit des Users auf das Creative.
  2. Negative Space
    Der Feed von Pinterest ähnelt einem Raster, welches dafür sorgt, dass viel mehr weiße oder auch “leere” Fläche die Creatives umgibt. Um diesen Bereich möglichst gut zu nutzen, können die Bildränder des Creatives verwischt werden, sodass dieses dynamischer aussieht.
  3. The Border Break
    Mit verschiedenen Perspektiven zu arbeiten bietet eine weitere Möglichkeit ansprechende Creatives zu gestalten. Pinterest schlägt vor das Hauptelement zu verkleinern und einen Rand um die Kanten des Pins hinzuzufügen. Der User wird somit diesen Rand als Grenze des Pins wahrnehmen. Der Überraschungseffekt entsteht, wenn sich das Hauptelement über die künstlich geschaffene Grenze hinaus bewegt.
  4. The Product Hand-off
    Beim “Product Hand-off” wird das Creative durch eine mindestens 40 px dicke Trennung in zwei Abschnitte geteilt. Die Trennung kann ein Text, ein grafisches Element oder ein Objekt sein. Zwischen diesen beiden Abschnitten wird beim Abspielen ein Produkt übergeben. Durch diese Spielerei hebt sich das Creative im Feed ab.
  5. The Screen Play
    Bei der Erstellung von Creatives berücksichtigt man vier Kanten. Die Oberfläche des Bildschirms stellt aber eine fünfte Kante dar, die genutzt werden kann. Wechselt man die Perspektive des Creatives aus Sicht der Bildschirm-Oberfläche erzeugt man einen Effekt, der für mehr Aufmerksamkeit sorgt.
  6. 3D Illusion
    Eine optische Täuschung kann durch die Verwendung von grafischen Elementen und Tiefenschärfe erzeugt werden. Unterteilt man das Creative mit zwei weißen Linien in drei Ebenen interpretiert der User die Ebenen als Hintergrund. Kombiniert man dies mit der Tiefenschärfe trickst man das Gehirn aus und es hat den Anschein, als würden die Objekte aus dem Bildschirm herausspringen.
  7. The XL Rotation
    Um eine besondere Perspektive zu schaffen, kann dem Creative eine rotierende Bewegung, aber auch Schatten oder Grenzen des Pins, hinzugefügt werden. Dies schafft eine dritte Dimension und hebt das Creative von den anderen Pins ab.
  8. The Arrival
    Üblicherweise beginnen Videos direkt zu Anfang mit dem beworbenen Produkt. Um die Aufmerksamkeit der User neben all den anderen Pins zu erlangen, kann das Video mit einer leeren Leinwand gestartet werden. Der Kreativität für die folgende Präsentation des Produkts sind dann keine Grenzen mehr gesetzt.
  9. The Room
    Typische Dinge, die man auf Pinterest sieht, sind Räume und Inneneinrichtungen. Tipp 9 von Pinterest empfiehlt daher den Anschein eines Raums im Creative widerzuspiegeln. Das Innere des Creatives soll dabei als dimensionaler Raum behandelt werden, in dem weiter vorne stehende Objekte größer und hinten stehende entsprechend kleiner dargestellt werden. Weitere Elemente und Objekte die von jeder Seite hinzukommen, können zusätzlich die Story erweitern.
  10. The Portal
    Bei dieser Empfehlung werden in Echtzeit zusätzliche Dimensionen im Creative geschaffen. Hierbei drehen oder ziehen sich Elemente zurück oder Personen treten aus dem Ursprungs-Creative in eine “neue Umgebung” ein. Der User soll mit dieser Technik eingebunden und gefesselt werden.

Unser Fazit: Der Pinterest Guide stellt nützliche und ansprechende Tipps für die Erstellung von Videos bereit, die sich in jedem Fall von der Masse abheben. Der Wechsel von Perspektiven bei den Techniken “Border Break” und “Screen Play” stechen unserer Ansicht nach besonders heraus.

3. Criteo Updates

Criteo Partners
Das Adtech-Unternehmen Criteo hat im März 2020 das neue kostenlose Programm Criteo Partners eingeführt. Criteo Partners ermöglicht es Marketern, erhöhte Sichtbarkeit bei potenziellen Kunden in wichtigen Momenten zu erreichen. Insbesondere die Gewinnung von Neukunden soll durch das neue Programm gestärkt werden.
Criteo Partners bietet folgende Inhalte für partizipierende Agenturen:

  • Ressourcen: Criteo unterstützt seine Partner mit Werbeangeboten, Fallstudien, Forschungsmaterialien und Insights.
  • Support: Interne Experten von Criteo können z.B. für den Aufbau neuer Absatzmöglichkeiten oder die Aufrechterhaltung von Kundenbeziehungen herangezogen werden
  • Erhöhte Sichtbarkeit: Alle Partner werden in die globale Criteo Preferred-Partnerliste aufgenommen und erhalten einen Status-Badge
  • Schulungen und Zertifizierungen: Mit der Criteo Advertising Academy können Kampagnen verwaltet werden + weitere Tutorials zur Datennutzung der Käufer

Criteo Partners wird unsere Zusammenarbeit mit Agenturen nachhaltig verändern. Durch dieses Programm geben wir Agenturen Zugang zu unseren einzigartigen Tools und Ressourcen und tragen so zu ihrem Erfolg und ihrem Wachstum bei.

Thomas Jeanjean, Chief Transformation Officer bei Criteo

Laut Criteo haben, seit der Gründung von Criteo Partners, besonders die Upper-Funnel-Lösungen (User entwickelt Interesse an der Marke) ein Wachstum verzeichnet. Das Programm Criteo Partners ist kostenlos und weltweit verfügbar.

Criteo Retail Media
Ein weiteres Update von Criteo ist der Start seiner ersten Self-Service-Anzeigenplattform Retail Media. Retail Media ermöglicht die Anzeigenplatzierung auf Einzelhandels- und E-Commerce-Websites und -Apps. Einzelhändler können zusätzliche Einnahmen erzielen, indem sie Tools bereitstellen, die es Marken und Agenturen erleichtern, Medienkampagnen für den Einzelhandel zu verwalten. Auf der anderen Seite können Marken, die die Plattform nutzen, personalisierte Werbung liefern, ohne auf Cookies von Drittanbietern angewiesen zu sein. Werbetreibende müssen durch die Self-Service-Komponente keine Service-Gebühren mehr an Criteo zahlen. Derzeit ist die Plattform in den USA und Kanada erhältlich. Eine Erweiterung auf Europa ist für Ende 2020 geplant.

4. YouTube Insights Update

Die Videoplattform Youtube hat ein Update zu zwei wichtigen Features der Audience Activity Insights durchgeführt. Zum einen wird ab sofort die Liste, wann die Abonnenten bei Youtube online sind, für jeden Creator verfügbar sein. Das neue Diagramm, das in YoutubeStudio Analytics verfügbar ist, zeigt an, wann Deine Zielgruppe auf der Plattform am aktivsten ist. Dies kann Publishern bei ihrer Planung helfen.

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Quelle: Twitter Post Tom Leung, Director of Product Management YouTube

Die zweite Erneuerung beschäftigt sich mit der Youtube Video-Chapter-Option. Es ist nun für jeden Creator möglich, den hintergründig mitlaufenden Playback-Balken anhand der manuell eingestellten Time Stamps einzuteilen. Dies sind zwei nützliche neue Optionen, die dazu beitragen können, die YouTube-Strategie zu verbessern. Besonders bei geplanten Live-Streams und interaktiven Storys kann dieses Update dazu beitragen, mehr Menschen zu erreichen.

5. eBay Advertising Aktionspakete

eBay Advertising bietet ab sofort ein Frühlingspaket, das Werbekunden in der aktuellen Situation entgegenkommen und ihre Werbewirkung stärken soll. Marken sollen bei eBay ab sofort von zusätzlichem Media-Volumen und speziellen Konditionen profitieren können.

Die Angebote im Detail:

  • All in One Programmatic Guaranteed: Das Suchdaten-Targeting von eBay steht im Mittelpunkt des All in One Programmatic Guaranteed (PG) Pakets. Anhand der von eBay generierten Insights werden die Kampagnen der Werbekunden fortlaufend optimiert, um die Performance nachhaltig zu verbessern. Im Rahmen der Frühlingspakete-Aktion erhöht eBay Advertising das Mediabudget automatisch um bis zu 30 Prozent. Bei einer Kampagne im Wert von 5.000 Euro bedeutet das zum Beispiel, dass der Werbetreibende über bis zu 6.500 Euro Mediabudget verfügt.
  • Takeover Bundle: Das Takeover Bundle soll für große Aufmerksamkeit und eine hohe Reichweite im Relevant Set der Online-Käufer sorgen. Das Takeover Bundle vereint die Formate Homepage Takeover und SignOut Takeover. Werbekunden können hiermit ihre Markenbotschaft 24 Stunden lang mit einem hohen Branding-Effekt auf der eBay.de Start- und SignOut-Seite präsentieren. Beide Einzelformate gibt es im Zuge der Frühlingspakete ebenfalls zu einem günstigeren Preis.
  • Lift me Up: Das Lift me Up-Paket bietet den Werbetreibenden zusätzliche Werbepower. Bei jeder im Rahmen der Aktion gebuchten Kampagne gibt es von eBay Advertising automatisch bis zu 25 Prozent weiteres Run of Site (ROS)-Volumen dazu, die Anzahl der Anzeigenausspielung wird damit also erhöht.

Wer jetzt sein Marketing intensiviert und damit seine Verbindung zu den Konsumenten stärkt, wird zu den Ersten gehören, die nach der Krise ein erfolgreiches Comeback feiern. Mit unseren exklusiven Frühlingspaketen möchten wir unsere Werbekunden dabei unterstützen, ihr Werbebudget in der Krise mit maximalem Impact zum Einsatz zu bringen.

Mike Klinkhammer, EU Advertising Sales Director bei eBay

Quelle: eBay

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