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Kosten-Umsatz-Relation

Die Kosten-Umsatz-Relation (KUR) ist eine wichtige Kennzahl zur Berechnung der Wirtschaftlichkeit im Marketing. Je kleiner das Ergebnis ist, ausgedrückt in Prozenten, desto wirtschaftlicher und profitabler ist das entsprechende Projekt. Je größer das Endresultat in Prozenten ist, desto höher ist der Anteil der entstandenen Kosten im Verhältnis zum erwirtschafteten Umsatz.

Kennzahl-Berechnung

Bei der Key Performance Indicator (KPI) Berechnung für die Kosten-Umsatz-Relation werden die entstandenen Kosten ins Verhältnis zum erwirtschafteten Umsatz gesetzt.

Formel: KUR = Kosten / Umsatz 

Alternativ kann auch der Kehrwert vom Return on Advertising Spendings (ROAS) genommen werden.

Formel: KUR = 1 / ROAS

Mit diesem Dreisatz kann schnell herausgefunden werden, ob eine Kampagne oder ein Kanal wirtschaftlich sinnvoll ist oder nicht. Liegt das Endergebnis beispielsweise bei 33 %, betragen die Kosten ein Drittel des Umsatzes.

Einsatzbereich im Online Marketing

Kosten-Umsatz-Relation findet prinzipiell bei allen geplanten oder auch bereits umgesetzten Projekten Anwendung. Bei den Werbekanälen wie Google Ads oder Facebook Ads kann die Entwicklung und die Veränderung des Kosten-Umsatz-Verhältnisses laufend berechnet und neu beurteilt werden.

Unterschiedliche Marketing-Strategien können kostenmäßig miteinander verglichen und für eine endgültige Entscheidung ins Verhältnis zum möglichen Umsatz gesetzt werden. Dabei sind die üblichen Kosten-Umsatz-Relationen je nach Branche unterschiedlich und können innerhalb der Branche interessante Vergleiche aufzeigen. Einen Benchmark gibt es so nicht, da jedes Unternehmen eine andere Marge bei dem erwirtschafteten Umsatz hat. 

Wichtig ist dabei darauf zu achten, dass dieselben Attributionsfenster genommen werden, da dem einen Kanal sonst deutlich mehr Verkäufe zugeordnet werden. Wenn bei Facebook Ads ein Conversion Zeitraum von 7 Tagen und bei Google Ads ein Zeitraum von 30 Tagen hinterlegt wird, werden bei Google Ads deutlich mehr Conversions angezeigt. So sollte also bei beiden derselbe Zeitraum gewählt oder mit einem anderen Tool wie Google Analytics reportet werden. Dort werden zudem auch noch die Conversions jedem Kanal anteilig zugeordnet. 

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