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Mouseflow

Was ist Mouseflow?

Als Mouseflow bezeichnet man einerseits in der Suchmaschinenoptimierung (SEO) und im Webdesign einen Begriff für die User Experience, der die Zusammenhänge zwischen Navigation, Seitenelementen und Formularfeldern uvm. aufzeigt.

Andererseits steht er aber auch für eine Software der im amerikanischen Redmond beheimateten Mouseflow Ltd., die hauptsächlich zum Erstellen von Tracking-Demos genutzt wird.

Welche Informationen werden bei Mouseflow gesammelt?

Die Software Mouseflow zeichnet folgende Daten auf Websites, die Mouseflow verwenden auf:

  • Klicks und Mausbewegungen
  • Nutzung von Scrollrad und Scrollbar
  • Nutzung von Formularfeldern oder Feedback-Tools
  • Tastatureingaben
  • Besucher:innen-Typ (Erstbesucher:innen/ Wiederkehrende)
  • Browser, Betriebssystem und Medium Desktop, Tablet oder Mobile
  • Navigation (besuchte URLs) und Referrer-URL
  • Bildschirmauflösung
  • Seiteninhalt (HTML)
  • ISP und Ort (Stadt, Bundesland/Region, Land)
  • Individuelle Tags und Variablen

Welche Auswirkungen hat die DSGVO auf Mouseflow?

Frühe Versionen von MouseFlow hatten Probleme mit der europäischen und deutschen Datenschutzkonformität, da u.a. die IPs bei der Aufzeichnung nicht anonymisiert wurden. Dies wurde mittlerweile aber behoben, sodass volle Konformität mit den deutschen Gesetzen besteht.

Denn im Rahmen der DSGVO mussten einige Änderungen in den EU/ EWR-Besucher:innen Mouseflow-Kontent vorgenommen werden. Bzgl. der Tastatureingaben ist es daher wichtig zu erwähnen, dass diese nur für Nicht-EU/EWR-Datensubjekte in nicht EU/EWR-Accounts und niemals für Passwörter, Zahlen oder exkludierte Felder aufgezeichnet werden.

Außerdem werden IP-Adressen seitdem anonymisiert und nicht gespeichert. 

Außerhalb der EU/EWR gilt, dass die IP-Adressen nur für EU/EWR-Besucher:innen anonymisiert werden. Tastatureingaben werden prinzipiell auch hier nicht erfasst, es können jedoch Ausnahmen definiert werden. Die Aufzeichnung von EU/EWR-Besucher:innen kann optional deaktiviert werden. Besucher:innen außerhalb der EU/ EWR bleiben von den eben genannten Punkten allerdings unberührt.

Quelle: https://mouseflow.com/de/blog/2018/01/dsgvo-haeufig-gestellte-fragen/

i: mso digital kann hier keine Rechtsberatung leisten und keine rechtlich bindende Informationen teilen. Bitte such Dir Hilfe bei Deinen Datenschutzbeauftragten oder einem Anwalt oder einer Anwältin.

So funktioniert Mouseflow

Diese gesammelten Rohdaten lassen sich später für die Analyse verwenden. Um die Authentizität zu wahren, wird der User im Regelfall nicht davon unterrichtet, dass jede seiner Bewegungen aufgezeichnet wird.

Das „Session Replay“ ist die erste Stufe der Analyse. Hier lässt sich der gesamte Besuch noch einmal abspielen, filtern und segmentieren, um eventuell vorkommende Probleme aufzuzeigen.

Die zweite Stufe ist die Heatmap. Ähnlich wie bei einer Wärmebildkamera werden stark frequentierte Bereiche farblich hervorgehoben.

Die „Funnel-Analyse“ (Trichter-Analyse) hingegen zeigt den prozentualen Anteil der Nutzer, die sich für den nächsten Schritt und schließlich die Konvertierung entscheiden. Zusätzlich dazu können Formulardaten analysiert werden. Dies funktioniert ähnlich wie bei Heatmaps.

Rückschlüsse auf die User Experience

Mit Hilfe von Mouseflow-Analysen können direkte und indirekte Rückschlüsse auf die User Experience gezogen werden. Ein direkter Rückschluss ist z.B. die Nutzung horizontaler Scrollbars. Durch die Mausbewegungen wird deutlich, dass Kunden „genervt“ sind vom ständigen Hin- und Herscrollen und die Seite verlassen.

Andere Faktoren können allerdings nur indirekt betrachtet werden. So lässt sich aus den Heatmaps ablesen, welche Elemente der Navigation eher prominent platziert werden sollten, während andere in Untermenüs versteckt werden können. Zwar ist die Funnel-Analyse eher mit der Conversion Rate als mit der User Experience verbunden, möglicherweise liegen hinter einigen Schritten jedoch Probleme, die auf diese zurückzuführen sind.

Alternativen zu Mouseflow und verwandte Tools

Mouseflow ist nicht die einzige Software, die das Tracking bestimmter User-Eingaben wie das Verfolgen der Mausbewegungen beherrscht. Diese weiteren Tools können ebenfalls Einblicke in das Verhalten der Nutzer:innen auf deiner Website gewähren:

  • Hotjar ist wohl das bekannteste User-Analyse Tool. Es ist sehr intuitiv und daher besonders für Einsteiger:innen geeignet. Mit Hotjar können sowohl Heatmaps als auch ganze Sitzungen aufgezeichnet werden.
  • Clarity ist ein kostenloses Analysetool von Microsoft. Es deckt ungefähr die gleichen Funktionen wie Hotjar ab und eignet sich daher gut als unverbindlichen Einstieg in die Analysen des Nutzer:innen-Verhaltens.
  • m-pathy UX Insight kann sowohl die Bewegungen der Maus als auch die Berührungen von Touchscreens mitzeichnen und verfügt über einen ähnlichen Funktionsumfang wie Mouseflow.

Das Open-Source-Projekt Clickheat zeigt zwar heiße und kalte Klickzonen anhand einer Heatmap, kann aber keine ganzen Sessions mitzeichnen.

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